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Google erobert das Social Web: Google+ ist da 95

A social network diagram

Image via Wikipedia

Christian Spließ, Social Media Manager: Das ging dann doch schneller als erwartet. Gestern gab Google bekannt, dass mit Google+ das lange vorausgesagte Social Network des Suchmaschinenriesen an den Start geht. Bisher sind außer den Informationen, die Google selbst herausgegeben hat – unter anderem etliche Werbevideos –  nur wenige über den Dienst bekannt. Denn Google hat den Dienst nicht komplett für alle geöffnet sondern setzt auf das von Googlemail bekannte Einladungsprinzip. Nur wer eine Einladung erhalten hat, darf sich bereits vollständig dem Neuen Netzwerk widmen.

Nach den Videos zu urteilen steht uns was die Anwendung von Social Networks an sich betrifft keine bedeutende Neuerung ins Haus. Immerhin darf vermutet werden, dass das Google+1-Button jetzt doch eine größere Rolle spielen wird als bisher. Zudem sind bei Googlemail jetzt sogenannte Kontakt-Widgets freigegeben worden. Eine übersichtliche Art und Weise nachzuschauen, wer wann was wo gemailt hat und an der Diskussion beteiligt gewesen war. Unter der Oberfläche scheint sich also noch Einiges zu tun.

Vom Funktionsumfang her scheint Google+ jedenfalls keine Neuerungen zu bieten, es rückt allerdings die Listen-Funktion, die bei Facebook tief im System verborgen ist, wie bei Diaspora mehr in den Vordergrund.

Von der engsten Familie bis hin zum Sportverein: Die Leute verwenden im richtigen Leben “Kreise”, um zu kommunizieren und Dinge genau den richtigen Leuten mitzuteilen. Also haben wir das übernommen: Mit „Circles“ bringen wir die Bekanntenkreise in die Software. Erstellt einfach einen neuen Kreis, z. B. einen Freundeskreis, fügt Personen hinzu, und teilt ihnen mit, was es Neues gibt.

Photos sollen problemlos sofort hochgeladen werden können und im Chat kann man sich mit bis zu 7 Teilnehmern auch per Video zusammenschalten. Und etwas, was dann wirklich Einzigartig ist:

Mit Google+ sollen Online-Treffen bequem und reibungslos sein und vor allem Spaß machen. Also haben wir Hangouts entwickelt. Hangouts kombiniert das Konzept des zwanglosen Treffens mit einer Videochatfunktion für mehrere Nutzer. Wenn man Zeit hat, schaut man einfach im Hangout vorbei, und trifft sich mit seinen Kreisen.

Da momentan erst wenige Nutzer einen Account für Google+ haben sind Reaktionen auf den Dienst aus Sicht der Anwender noch begrenzt. Natürlich werde ich, sobald ich eine Einladung bekommen habe, mir das Ganze genauestens ansehen und in den Steadynews berichten. Vorerst ist meine Abschätzung vorsichtig, vielleicht auch realistisch: Noch ein Social Network? Nochmal ein Profil anlegen und einen Freundeskreis aufbauen? Um dies zu tun muss man sehr gute Gründe haben – wenn Google es schafft Google+ mit allen anderen Diensten zu verzahnen, könnte es sein, dass Google+ erfolgreich ist. Im Gegensatz zu Google Buzz und Google Wave.

Christian Spließ, Social Media Manager

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Photo: Gesine Lübbers

Über Eva Ihnenfeldt

Eva Ihnenfeldt leitet gemeinsam mit Dennis Arntjen das Unternehmensnetzwerk Kmu-digital.net - das Netzwerk von Unternehmen im digitalen Wandel. Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

One thought on “Google erobert das Social Web: Google+ ist da

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