Home / Marketing / 5 Tipps für Blogger: Ein Blog ist ja schön – doch wie macht man ihn bekannt?

Raphael Bolius hat eine Blogparade gestartet zum Thema, wie man sein Blog bekannt machen kann. War eigentlich schon am 11. April 2016 beendet, doch er hat freundlicherweise bis zum 30. April verlängert – darum noch dieser Beitrag in den SteadyNews! Danke an Ralph Scholze von webpixelkonsum, ihm habe ich den Tipp zu verdanken. Nun also im Folgenden 5 Tipps: Wie kann man sein frisches Blog bekannt machen?

Zunächst setze ich voraus, dass es ein Thema gibt, für das der Blogger brennt. Denn nur, wenn man mit Leidenschaft und BlogEnthusiasmus bloggt, wird man durchhalten. Und nur dann wird man Leser finden, denn genau diese Eigenschaften sind es, die Leser, Fans und Kontakt anzieht: Da ist jemand, der unbedingt sein Wissen, seine Emotionen, Lösungsansätze und Visionen mit uns teilen will.

Zum Zweiten setze ich voraus, dass genügend Willenskraft besteht, um beharrlich das Blog aufzubauen. Man braucht Disziplin, Kreativität, Lernbereitschaft und ein gutes Netzwerk, um sich bekannt zu machen. Man braucht eventuell auch Lust, fotografieren zu lernen und Videos zu drehen. Man braucht auf jeden Fall  die Bereitschaft, über soziale Netzwerke zu kommunizieren, sich großzügig zu vernetzen, und täglich mindestens eine Stunde Zeit für Social Networking aufzubringen.

Nun die 5 Tipps, um ein junges Blog bekannt zu machen

  1. Der E-Mail-Newsletter: Koppele von Anfang an einen E-Mail-Newsletter an Dein Blog. Empfehlen kann ich Mailchimp. Ein sehr seriöses Newsletter-Tool, bei bis zu 2.000 Abonnenten sogar kostenlos. Alternativ kann man auch jeden neuen Beitrag im Blog per Mail an Abonnenten versenden.
  2. Abonnenten über E-Mail Adressen gewinnen: Um Newsletter oder Blog-Artikel zu versenden, braucht man natürlich eine Strategie. Egal, wie Du Abonnenten für Dein Blog begeistern willst – denke daran, dass sie einen echten Mehrwert empfinden müssen. Und denke daran, dass Du die ausdrückliche Erlaubnis jedes einzelnen Abonnenten brauchst, sonst kannst Du rechtliche Probleme bekommen.
  3. Verknüpfung mit sozialen Netzwerken: Facebook, Xing, LinkedIn und Twitter automatisch mit den Blogbeiträgen verknüpfen: Es ist völlig ok, wenn Du über ein Plugin automatisch alle Deine Blogbeiträge zu Facebook, Xing, LinkedIn und Twitter schickst. Jeder Webuser hat seine eigenen bevorzugten Kanäle. Falls jemand Deine Beiträge auf zu vielen Netwzerken sieht, wird er oder sie sich zu wehren wissen und Dich da entfernen, wo es nicht passt. Kein Problem!
  4. Das persönliche Facebook-Profil: Teile die Beiträge, die auf der Facebook-Fanpage automatisch erscheinen, auch in Deinem persönlichen Facebook-Profil. Es ist viel leichter, über das persönliche Facebook-Profil Leser und Freunde zu gewinnen als über die Fanpage. In Deinem persönlichen Profil kannst Du viel besser kommunizieren, antworten, auch mal eine PN schreiben und tiefergehende Beziehungen zu potentiellen Blog-Abonnenten, Multiplikatoren, Unterstützern und Inspiratoren aufnehmen
  5. Blogger-Mentoren finden: Sei stets auf der Suche nach Mentoren und Unterstützern, die Dich fördern können. Genau, wie jede Karriere durch Unterstützer und Mentoren befördert wird, wird auch jedes junge Blog durch Influencer befördert, die Deine Arbeit anerkennen und Dir gern helfen wollen. Verhalte Dich so, wie potentielle Mentoren es verdienen: Sei höflich, zurückhaltend, zeige Deinen Respekt und Deine Bewunderung. Jeder erfolgreiche Blogger hat den Wunsch, sich um junge Talente ein bisschen zu kümmern – aber natürlich ist das mit Aufwand und emotionalem Einsatz verbunden. Aufrichtigkeit und freundschaftlicher Austausch sind die besten Schlüssel, um erfolgreiche Blogger für sich zu gewinnen.

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade „Das eigene Blog bekannt machen – wie geht das?“ von Raphael Bolius. Bis zum 30. April 2016 kann man noch mitmachen. Vielen Dank für das tolle Thema! Hier alles zur Blogparade – und in den Kommentaren die weiteren Blogbeiträge und Tipps!

Bildquelle: pixabay_geralt

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

6 thoughts on “5 Tipps für Blogger: Ein Blog ist ja schön – doch wie macht man ihn bekannt?

  1. Danke für die Anregungen.
    Für einen gut gepflegten Blog mit der damit verbundenen Arbeit in den sozialen Netzwerken scheint mir der tägliche Aufwand erheblich mehr als nur eine Stunde täglich zu sein.

    Mit texten, recherchieren, fotografieren und einpflegen sowie die schon erwähnten sozialen Netzwerke geht doch einiges an Zeit drauf.

    Ich schreibe seit kurzem im lockerer Folge über Musik bzw. die Gitarre und nehme meinen Blog nicht als Lebensinhalt, und finde den Aufwand schon hoch.

    Ich frage mich wie Blogger die einen hohen Output haben und kein Blabla von sich geben, dass zeitlich und finanziell hinbekommen…

  2. Das frage ich mich auch seit fast 10 Jahren 😉 Aber mal ehrlich, ich habe den SteadyNews alles zu verdanken, was ich in diesen zehn Jahren aufgebaut habe. Und für jede Nische gibt es die Möglichkeit, sich mit hervorragenden Menschen zu vernetzen. Und ganz ehrlich: Ich finde Ihren Blog und Ihre Kompositionen richtig einzigartig – viel viel viel Erfolg damit! http://www.w-ku.de/blog/blog.html

  3. Pingback: Blogparade Teil 2 - Webdesignblog

  4. Liebe Eva, super, dass du es geschafft hast teil zu nehmen! Auf http://www.raphael-bolius.com/webdesignblog/blogparade-teil-2/ gibts den Bericht. (Derzeit nur in Kurzform, denn ich bin etwas gestresst.) Der detaillierte Bericht folgt in Kürze.

    Zur Frage die oben angesprochen wird: Die Zeit für das Bloggen werde ich vielleicht auch nochb eine Blogparade starten. Denn Zeit (für Inhalte und für das Marketing) ist neben Bekanntheit der zweite Faktor, der es neuen Blogs erschwert Leser zu finden. Eine Stunde täglich ist tatsächlich nicht viel, wenn man bedenkt was alles zu tun ist, ist für einen Freiberufler trotzdem sehr schwer zu entbehren. Mal sehen, ob es da Lösungen gibt.
    Viele Grüße
    Raphael

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