Home » Marketing » Was ich mal eben noch sagen wollte…. Motto für einen Vlog gesucht!

Was ich mal eben noch sagen wollte…. Motto für einen Vlog gesucht!

Dankeschön für diesen Artikel, liebe SteadyNews!
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Seien Sie die erste Person, die diesen Artikel bewertet!)
Loading...

Ich habe da gerade was gelernt – Was ich mal eben noch sagen wollte – Vorletzte Worte – Gute Nacht Freunde – (K)ein Geistesblitz… Dennis und ich suchen nach einem Motto, um im Rahmen unseres Social Media Marketings einen Vlog zu starten. Vlogs sind Videotagebücher, die man wunderbar über Facebook veröffentlichen und verbreiten kann. Doch entscheidend ist natürlich, dass unsere Freunde, unsere Community und unsere Zielgruppe sich durch einen solchen Vlog bereichert fühlt! Wir brauchen einen Sinn, für den es sich lohnt, ab und zu das Smartphone zu starten, was könnte das nur sein?

Warum überhaupt ein Vlog für KMU-digital?

Mein_erster_winzvlog

Mein allererster #winzvlog vom 8. Februar (Rosenmontag) 2016 – warum für mich Rosenmontag zum „Büffeltag“ wurde

Als wir anfingen, mit Google Hangout einmal wöchentlich ein YouTube Video zu produzieren, wollten wir eigentlich nur irgendetwas bieten, um unseren Newsletter-Abonnenten „exklusiven Inhalt“ zu bieten. Bis vor zwei Wochen waren diese Videos sogar so eingestellt, dass sie tatsächlich exklusiv im Newsletter waren.

Diese Videos werden von Woche zu Woche ein kleines bisschen besser. Wir sind noch lange nicht da, wo wir einmal hinkommen wollen, aber bekanntlich macht nur Übung den Meister, und wir Beide sind zuversichtlich, dass wir auf einem guten Weg sind. Was uns wichtig ist? Wir wünschen uns, dass Menschen, die uns noch nicht kennen, sich ein Bild von uns als Mensch machen können. Dass die Hemmschwelle, Kontakt mit uns aufzunehmen, sinkt, weil sie sich schon ein bisschen vertrauter fühlen.
Mein allererster Vlog von Rosenmontag

Mit dem Vlog möchten wir folgende unternehmerische Ziele erreichen:

  • Bekanntheitsgrad steigern für uns und für KMU-digital
  • Uns an Bewegtbilder „gewöhnen“, indem wir es täglich üben
  • Beziehungen aufbauen über kurze Eindrücke aus unserem Alltag
  • Transparenz bringen in das, was wir tun und wofür wir arbeiten
  • Unsere Philosophie und unsere unternehmerische Vision verdeutlichen
  • Spaß haben und unterhalten
  • Material haben, das wir immer mal wieder verwenden können

Wer sind unsere Zielgruppen beim Vlog?

In erster Linie sind Facebook-Freunde und Facebook-Fans unsere Zielgruppe. Also die Menschen, mit denen wir vielleicht auch mal telefonieren, uns eine Nachricht schreiben, uns treffen oder uns bei Veranstaltungen begegnen. Falls uns wirklich mal ein „Geniestreich“ mit so einem kurzen Vlog-Beitrag gelingen sollte, können wir diesen natürlich auch bei YouTube hochladen und immer mal wieder verwenden, wenn es passt.

Was ist unsere Strategie für den Vlog?

Wichtig ist uns, dass unsere Facebook-Freunde sich nicht belästigt fühlen. Wir möchten nicht, dass sie denken „Ach die schon wieder mit ihrer Wichtigtuerei“, sondern dass sie sich freuen, wenn sie so ein Video in ihrem Newsstream entdecken. Doch wie kann man das erreichen?

Hannelore Kraft, die Ministerpräsidentin von NRW, war für mich persönlich der Initiator für die Vlog-Idee. Sie versucht seit ein paar Tagen, kurze Eindrücke aus ihrem Politikeralltag zu posten. So lerne ich, wie ein Politiker arbeitet, was sie alles zu tun hat, wieviel sie reisen muss – und wie müde und erschöpft sie manchmal aussieht. Das verschafft mir Nähe und ich beginne, sie sympathisch zu finden.

Natürlich sind wir nicht so berühmt und wichtig wie Hannelore Kraft. Doch wenn ich mir vorstelle, ein Facebook-Freund von mir würde ab und zu aus seinem beruflichen Alltag als Lehrer, als Berater, als Webdesigner oder als Einzelhändler per Vlog berichten, fände ich das sehr bereichernd. Was ich mir dabei wünsche ist, dass er/sie Geschichten erzählt aus dem Berufsleben – und dass er/sie mit Einblick verschafft, wie dieser Alltag so aussieht.

Ich wünsche mir kurze Einblicke von 1,2 – maximal 3 Minuten Länge. Ich wünsche mir keine Hochglanzvideos, sondern möglichst authentische Eindrücke. Wichtig ist mir dabei, dass die Gesichter nicht zu nah an der Kamera hängen – eine gewisse Distanz wie bei Hannelore Kraft muss sein, damit ich mich nicht zu intim fühle beim Gucken – zu große körperliche Nähe bereitet mir Unbehagen.

Ich mag nicht so gern Videos aus dem „Wohnzimmer“ – also aus dem privaten Umfeld des Vloggenden. Das ist mir ebenfalls zu intim und hinterlässt ein unangenehmes Gefühl. Ich möchte Videos, die direkt dann gedreht werden, wenn etwas Interessantes passiert ist – ich möchte in authentischer Umgebung eine authentische kleine Story hören – ein Bild, das mich bewegt und mich nachdenklich macht oder erfreut.

Wie man sieht habe ich als Marketingmensch die Angewohnheit, Strategien aus Sicht des Adressaten zu entwickeln. Das, was ich mir wünsche, wünschen sich sicher auch viele Andere – und daraus ergibt sich die Strategie.

Strategie des Geschichten Vlogs von KMU-digital

Dennis und ich erleben unglaublich viel. Termine und neue Begegnungen, Meetings und Events nehmen sicher jede Woche 10 bis 20 Stunden in Anspruch – und selten fühlt man sich nach dem Erlebten wie davor. Immer passiert etwas, und wir entwickeln uns ständig weiter. Waren wir zusammen auf einem Event, telefonieren wir oft direkt danach aus dem Auto, wenn wir Beide nach Hause fahren, und rekapitulieren das Erlebte. Diese Verarbeitung ist enorm wichtig für uns – und für die weitere Entwicklung des Netzwerks.

Was wäre, wenn wir kurz eine kleine Geschichte erzählen, die das zeigt, was wir gerade gelernt haben? Wenn wir genau in dem Moment, in dem wir emotional noch darin gefangen sind, kurz wiedergeben, was wir für eine Erkenntnis gewonnen haben?

Was wir uns wünschen – und viele unserer Freunde auch – ist, dass wir die Menschen dabei unterstützen, „unternehmerisch“ zu denken und zu leben. So dass sie sich zuzutrauen, die Zukunft aktiv zu gestalten. Das war schon 2004 mein Gründungsmotiv, genau darum habe ich die „Gründergenossenschaft“ in Witten gegründet. Das war Motiv bei der Gründung der Akademie für Social Media, und das ist das Motiv bei der Gründung des Unternehmer-Netzwerks im digitalen Wandel.

„Leute, kommt raus aus Eurer Komfortzone und nehmt die Zukunft aktiv in die Hand! Seht, wie großartig Ihr seid und traut Euch, Eure Visionen zu leben. Wenn Ihr Probleme habt, lasst uns drüber reden und Lösungen entwickeln. Wenn man an sich glaubt, kann man Berge versetzen – und alles ist möglich“

Genau das ist das, was wir mit den Vlogs transportieren wollen – und es wäre schön, wenn sich viele diesem Wunsch anschließen würden und auch so kleine Geschichten aus ihrem Alltag erzählen!

Umsetzung der Strategie

Das war Dennis und mir sehr schnell klar: Es hilft wohl alles nichts, wir brauchen einen Selfiestick. Armeslänge reicht nicht aus, um die notwendige Distanz zu unseren Köpfen herzustellen – und außerdem ist der Fernauslöser wichtig. Ich mache auch deshalb selten Selfies, weil ich mit dem Auslöser am Smartphone nicht klarkomme. Habe einen Selfiestick für 18 Euro gefunden, der gleichzeitig ein Stativ ist – und per Bluetooth und Fernbedienung auslösen kann. Viele positive Rezensionen – und er ist auch noch in rosa erhältlich – gefällt mir 😉

Da es wunderbar wäre, wenn noch mehr Freunde von uns den Mut fänden, ab und zu „Vlog-Geschichten“ zu erzählen, brauchen wir einen Hashtag und ein Motto. Zum Beispiel: „Was ich gerade gelernt habe“ oder „Meine Vlog-Geschichte“, oder „(K)ein Geistesblitz“, oder „Was ich noch zu sagen hätte“ – Ja, das ist doch gar nicht so schlecht!

„Was ich noch zu vloggen hätte…“

#winzvlog (Kann man sich das merken?)

Unverbindlich, lässt alles offen, kann traurig, lustig, ärgerlich, dumm, klug, staunend sein – und die Älteren von uns kennen die Textzeile „Was ich noch zu sagen hätte“ vielleicht noch aus dem schönen Lied „Gute Nacht Freunde“. Wenn man mag, kann man mit diesem Spruch sogar die kleinen Geschichten beenden – „Gute Nacht Freunde!“ (kann man ja auch morgens sagen, man weiß ja sowieso nicht, wann es geguckt wird). Sicher werden Dennis und ich da noch experimentieren, aber jetzt auf die Schnelle ist das doch schon mal ein schönes Ergebnis.

Was braucht man noch? Mut, eine gute Intention und Zugewandtheit – und die Begabung, sich kurz zu fassen. Hier also das Beispiel Hannelore Kraft (ob sie auch einen Selfiestick verwendet?) und dann los.

Und hier einige weitere #winzvlog -Beispiele aus unserem Netzwerk:


Dankeschön für diesen Artikel, liebe SteadyNews!
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Seien Sie die erste Person, die diesen Artikel bewertet!)
Loading...
Ähnliche Beiträge

7 Comments

  1. Anonymous sagt:

    Hallo liebe Eva,

    die Idee mit dem #winzvlog finde ich super. Wofür steht das winz denn?

    Da werde ich auch inspiriert, vielleicht ein vlog für CommunicationsRebel zu starten…welchen Selfie-Stick hast du denn gefunden? Bin sehr neugierig.

    Freue mich auf weitere vlogs von Euch!!

    Grüße aus dem knackig kalten Toronto,

    Nina

  2. Hi liebe Nina!!! Das finde ich eine sehr gute Idee. Und besonders würde ich mich freuen, wenn wir einen gemeinsamen, intenationalen Hashtag für die „winzigen Vlogs“ finden könnten! #Winzvlog steht übrigens für W-as I-ch N-och Z-u VLOG-gen hätte – da gibt es auf englisch sicher noch was Besseres :) Und das hier ist der Selfiestick, den ich bei amazon gekauft habe. Mit Bluetooth Selbstauslöser und kleinem Dreibeinstativ! An das Stativ kann man auch eine Kamera dranschrauben! http://steadynews.de/wp-content/uploads/2016/02/selfiestick.jpg Hat mich 17,99 Euro gekostet – geht doch oder? Und ist pink! Also wenn Dir ein guter Hashtag einfällt, würde ich gern noch umswitchen – vielleicht machen ja nach und nach noch mehr Leute mit! Dir fällt sicher was ein :) Ganz liebe Grüße aus dem schmuddelig kühlen Deutschland bei 7 Grad. Deine Eva

  3. mail@gbseminare.de sagt:

    meine spontane Wortschöpfung:
    Stups
    aus Start Ups

    Viel Glück und Erfolg beim kreativen Sammeln
    wünsche ich

  4. #stups ! Das ist ja schön!! Bin zwar selbst kein StartUp mehr (zumindest nicht nach „Dienstjahren“) aber diese Communitybildung über Vlogs kann doch noch so viele Äste und Zweige bilden! #stups für den Austausch von StartUps finde ich superhammerschön. Einfach mal anfangen? Wenn ich es finde, werde ich es auch gern bei Twitter und Facebook verbreiten- vom #winzvlog zum #stups – bis bald!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.