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#Blogparade: Was würde ich mit einer Millionen Euro machen? #mio

Was würde ich tun, wenn ich von einem Tag zum Anderen zum Millionär würde? Oder mal noch weiter gefasst: Was würde ich tun, wenn ich so viel Geld geschenkt bekäme, dass es mich für den Rest des Lebens von allen finanziellen Mühen befreien würde – und ich mir jeden Tag kaufen könnte, was auch immer ich mir wünsche? Diamanten, Luxusautos, karibische Inseln… was würde dieser Reichtum mit mir machen? OK, eine Millionen Euro ist ja in der heutigen Zeit wahrlich noch überschaubar…

Die Karrierebibel veranstaltet noch bis zum 28. April 2014 gemeinsam mit der Deutschen Fernsehlotterie diese Blogparade in Kombination mit einem Gewinnspiel. Wer mitmachen möchte: Hier gibt es alle weiteren Infos.

Ich werde mal meinen Beitrag in zwei Kategorien teilen. Zunächst widme ich mich dem unerschöpflichem Reichtum (bekannt aus vielen Märchen), in der zweiten Abteilung werde ich dann auf die eine Millionen Euro eingehen, die ja (wie wir alle wissen) schnell durch die Finger gleiten kann 😉

Was würde aus mir, wäre ich unermesslich reich?

Aller Anfang ist schwer - und vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt..

Aller Anfang ist schwer – und vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt..

Es ist passiert. Ich habe in meinem Garten eine versteckte Falltür entdeckt, die zu einem unermesslich großem Gold-Schatz führt. Dieser Schatz lässt sich spielend leicht in Euros umwandeln, ohne dass das Finanzamt misstrauisch wird und ohne dass es Verbrecher anzieht. Ich bin also reich reich, was werde ich nun tun?

Ich glaube dieses Szenario ist so mit das Schlimmste, was einer Eva passieren könnte. Alles was ich mit dieser Vorstellung von unermesslichem Reichtum verbinde, ist Einsamkeit, permanent schlechtes Gewissen, permanente Verführungen und permanente Falschentscheidungen, die zu Unglück und Katastrophen führen. Egal ob ich mich für den hemmungslos narzisstischen Ego-Trip entscheide oder für eine Zukunft als „Mutter Teresa“, in jedem Fall bedeutet Geld auch Macht, und Macht bedeutet ein Gefühl von gottgleichem Sein. Nein danke!

Ich gebe zu, dass ich verwöhnt bin, ich kenne keinen Hunger, und 55 Jahre lang lebe ich in Frieden und umgeben von vier Wänden, Heizung, Kleidung und vielen weiteren entlastenden Annehmlichkeiten. Wäre ich in Krieg und Armut aufgewachsen, würde ich ganz andere Sehnsüchte aufgebaut haben. Drum mag mein Statement arrogant klingen. Doch es bleibt dabei:

Unermesslicher Reichtum – nein danke!

Was würde ich mit einer Millionen Euro machen?

Ich weiß noch wie ich vor vielen Jahren mit meinem damaligen Liebsten im Auto vor einer Lottoannahmestelle saß und wir feierlich ein Los kaufen wollten. An diesem Samstag war mal wieder irgendeine Supergewinnsumme im Topf. Ich wollte gerade aussteigen, da meinte Thomas: „Halt! Eins müssen wir noch klären. Sollten wir wirklich gewinnen, dann gehst Du aber nicht gleich los und erzählst all unseren Freunde davon. Das muss dann wirklich unter uns bleiben!“ Ich war entsetzt. „Wie? ich soll ab jetzt zu einem Leben in Lüge verdammt sein? Soll meine komplette Umgebung verraten und verleugnen, nur wegen Geld? Das ist doch wohl nicht Dein Ernst!“

Thomas hatte sehr gute Argumente, die wohl jeder sich ausmalen kann. Freunde, die dringend Geld brauchen für den Führerschein, weil sie verschuldet sind, vielleicht auch für Dinge, die sie mit anderen Dingen verschleiern um Geld zu ergattern… Klar, er hatte Recht. ist man erst einmal „reich“, verändern sich alle Beziehungen. Vor Allem, wenn es so schnell geht, und man sich nicht Schritt für Schritt an diese Veränderung gewöhnen kann!

Seitdem habe ich nie wieder Lotto gespielt. Ich mag mein Leben viel zu sehr, als dass ich es wegen so einem lächerlichen Milliönchen aufgeben möchte. Ich habe auch keine Sehnsucht nach einem schicken Haus (da müsste ich ja permanent im Garten arbeiten), keine Sehnsucht nach einer Weltreise (da müsste ich ja ewig lang auf meine Muttersprache verzichten – oder noch schlimmer, mit lauter Touristen verkehren!) und nach Luxusautos und Schmuck schon mal gar nicht. Schmuck würde ich verlieren, und in Luxusautos würde ich Beulen fahren und mich ärgern.

Was mit Geld bedeutet

Geld ist für mich Benzin, um das tun zu können, was ich will. Ich will Werke schaffen, ich will Visionen verwirklichen, ich will ein gutes Verhältnis zwischen Arbeit und Erholung. Ich will Menschen treffen die mich begeistern, und ich will staunen und lernen. Auch wenn wir (Aufbau einer Web 2.0 Akademie) natürlich zurzeit sehr wenig Geld für uns haben, reicht es mir aus, um genau diese Dinge verwirklichen zu können. Ich habe mein Laptop, mein Smartphone und ich habe ein Auto. Was will ich mehr? Geld ist wichtig, und Reichtum heißt: „Alles tun, was man möchte“. Manche Menschen brauchen für ihren persönlichen Reichtum 20.000 Euro im Monat. Das sei ihnen von Herzen gegönnt. Ich brauche meine Freiheit, und die habe ich auch so. Und was ist mit Euch? Wie viel Geld braucht Ihr um reich zu sein?

 

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4 Comments

  1. Susanne Fiss-Quelle sagt:

    Die Währung, die für mich interessant ist, ist ZEIT, frei verfügbare ZEIT :-)

  2. Hi liebe Susanne!! Das finde ich total wichtig was Du schreibst. Wahrscheinlich gibt es auch viele Menschen die sich danach sehnen, raus aus dem „Hamsterrad“ zu kommen und endlich freie Zeit zu haben! Danke!

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