Brigitte Jülich: Lebensplanung 2011 – Weil Sie es sich Wert sind

Erinnern Sie sich? Das Thema hatten wir schon einmal. Ich war überrascht, wie viele Reaktionen der damalige Beitrag (25.04.10 Lebenszeitung)  bei Ihnen hervorgerufen hat. Es gab Antworten im Blog, aber auch eine Reihe von E-Mails direkt an meine Adresse. Dazu kommt, dass das Thema auch in meinen Coachings und Therapiestunden an mich herangetragen wurde. Ist es ein Thema, das auch Sie bewegt? Wäre es von Interesse, dass ich es weiter verfolge und als Workshop anbiete?  Ich freue mich sehr über Rückmeldungen.

Fürs Erste formulieren Sie Ihre  Ziele
Nehmen Sie ein Blatt Papier und teilen es in drei Bereiche, die für die drei großen Felder Ihres Lebens stehen: privat, beruflich, spirituell. Malen oder legen Sie in jedes Feld drei Edelsteine. Sie symbolisieren die Schätze Ihres Lebens, ganz konkrete Ziele. 
Beispiele: „Für meine Beziehung ist mir wichtig …“; „Ich möchte im Blick auf die Kollegen …“; „Ich folge meiner Sehnsucht nach einem Hobby, indem ich …“ Schreiben Sie je einen Satz neben jeden der drei Edelsteine. Stellen Sie sich vor, wie das zugehörige Juwel aussieht: Form, Farbe, ist es roh oder gefasst? Deponieren Sie das Blatt mit Ihrem Stein bei Ihren Wertsachen. Am Geburtstag, oder anderen Festtagen wird Ihr Blick darauf fallen.

Ziele verknüpfen mit persönlichen Dingen
Nehmen Sie sich Ihre Schmuck- und Uhrenschatulle vor – vielleicht lassen sich einige Ihrer Ziele mit bestimmten Schmuckstücken verbinden. 
Die lange Perlenkette steht für das Ziel, das Band Ihrer Freundschaften besser zu pflegen. Die Uhr mit der Mondphase ist Ihr Symbol für den Wunsch, Kontakt mit dem Schöpfer „ oben“ aufzunehmen. Sie werden Ihren Schmuck anders erleben und ganz in Ihren Alltag integrieren können.

Beginnen Sie Schritt für Schritt und eher kleinschrittig
Fangen Sie bescheiden an. Zu große Vorsätze verhindern Veränderungen, kleine lassen sich viel leichter umsetzen. Zu großen Zielen führen viele kleine Schritte. Gehen Sie auf Ihr Startfeld mit einem einfachen Vorsatz, der folgender Testfrage standhält: „Weiß ich etwas, was sich ohne großen Aufwand von mir hier und heute für mein großes Ziel tun lässt?“ Wenn Ihnen ein solcher kleiner Schritt einfällt, dann tun Sie ihn noch heute oder innerhalb der nächsten 72 Stunden. Schreiben Sie sich Ihre Schritte dazu!

Tun Sie alles dazu, dass Sie sich erinnern
Stecken Sie sich eine Karte an den Badezimmerspiegel mit dem lapidaren Satz: „Ich weiß noch, was mir wirklich wichtig ist.“ Das wird Sie auch daran erinnern, dass Sie Ihre Kette, Ihre Uhr etc. mit Ihren großen Lebenszielen verknüpft haben. So unterstützen Sie bewusst Ihre Sehnsucht, sich auch heute nach dem Wesentlichen auszustrecken.

Nutzen Sie täglich neue Symbole
Entdecken Sie weitere Erinnerungszeichen für Ihre Werte. 
Beispiele: Binden Sie Ihre Uhr ans andere Handgelenk („Ich nehme mir Zeit für …“). Hängen Sie wechselnde Merkzettelchen in Ihr alltägliches Blickfeld: In den Kühlschrank, ans Armaturenbrett, an Ihren Arbeitstisch oder als Bildschirmschoner in Ihrem PC. Auch Kleidungsstücke eignen sich hervorragend als symbolische Erinnerungszeichen. An welches Lebensziel ein bestimmtes Paar Schuhe?

Offenheit
Spielen Sie mit den Dingen, die Sie sehen. Werden Sie zur Meisterin oder zum Meister in Sachen Offenheit für das Wesentliche. Wenn Sie in der U-Bahn sind, wenn Sie durch die Straßen gehen oder an der Kasse vom Biosupermarkt anstehen: Versuchen Sie, Ihre eigenen Träume und Ziele auch in den Blicken der anderen zu sehen. „Der oder die  träumt vielleicht auch davon, in einem Haus am Meer zu wohnen.“ Das wird Sie selbst und die Wirklichkeit um Sie herum verwandeln.

Suchen Sie sich Plätze, an denen Ihr Herz aufgeht
Taufen Sie Straßen, Häuser, Supermärkte oder Tankstellen Ihres Ortes um. Markieren Sie so Ihre täglichen Routen mit Gedanken, die Ihnen gut tun. 
Beispiele: Die Herz-Graffiti an der Hauswand beim Bäcker erinnert Sie daran, Liebe zu versprühen. Die kleine Brücke über den Bach sagt Ihnen, mit wem Sie herzlich verbunden sind.

Suchen Sie Verbündete
Verbünden Sie sich mit Menschen, die die gleiche Sehnsucht haben wie Sie. Vereinbaren Sie, sich gegenseitig und in unregelmäßigen Abständen kurz daran zu erinnern: mit einem Satz auf dem Anrufbeantworter, einer unkonventionellen E-Mail oder einer altmodischen Postkarte „aus dem Land des Wesentlichen“.

Schaffen Sie sich eine Glasvase und Murmeln an
Immer, wenn Sie einen Schritt in Ihre Richtung gegangen sind, kommt eine Murmel in die Vase. Belohnen Sie sich. Wir haben möglicherweise verlernt, uns zu belohnen. Fangen Sie noch heute damit an. Sie werden es selbst merken. Es tut Ihnen gut.

Ihre Brigitte Jülich

[email protected]

Die nächsten Termine, Workshops und Seminare der erfahrenen Psychotherapeutin, sowie Klosterwochenenden und Urlaub im Kloster  erfahren Sie hier:

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Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

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