Home / Innovation / Das Onlinemagazin SteadyNews kurz vor dem Relaunch

Heute, am Freitag den 25.09.2015, sitze ich vor meinem Rechner und blicke auf 20 Tage zurück in denen ich mich sehr viel mit den Tiefen von WordPress beschäftigen durfte. Ungefähr genau so lange arbeite ich nämlich intensiv daran die SteadyNews in einem neuen Kleid erscheinen zu lassen. Viele Stunden der Abstimmung, Diskussion, des Ausprobierens und wieder Verwerfens liegen hinter mir und Eva Ihnenfeldt. Wir haben es geschafft unsere Vorstellungen hinten an zu stellen und den Blick stark auf die vielen treuen Leser der SteadyNews zu richten. Der Weg war lang und manchmal nicht ganz leicht. Und er ist noch nicht zu Ende gegangen, das Ziel ist noch nicht erreicht. Trotzdem aber schon einmal dieser Rück- und Ausblick.

Screen1-300x145Am Anfang steht ein Plan

In diesem Fall stand am Anfang eher eine wage Idee. Nachdem Eva und ich uns darauf geeinigt hatten, die SteadyNews in Zukunft zu zweit zu führen und stärker für die Vermarktung unserer gemeinsamen Pläne in Sachen „KMU Digital“ (Das wird auch noch richtig spannend. Da dürfen sich alle Leser drauf freuen!) einzusetzen, war uns nur eines klar: Das Magazin SteadyNews braucht ein neues Kleid und damit verbunden einen thematischen Rahmen der zu unseren Plänen passt, aber trotzdem die Interessen aller unserer Leser möglichst genau trifft.

Ein echter Plan ist daraus erst mit der Zeit geworden. Sozusagen während der Umsetzung. Immer mit dem Ziel vor Augen, moderner zu werden, ohne es zu übertreiben. Und mit dem Gedanken, das Thema digitaler Wandel sehr viel stärker ins Auge zu fassen und in der gewohnten Art und Weise zu durchleuchten. Also, der Plan war eigentlich keiner. Wir haben entwickelt, während der Plan entsteht. Das tut er übrigens immer noch. Jetzt nicht mehr so sehr in Sachen SteadyNews, sondern eher in Sachen KMU Digital. Die SteadyNews sind fast fertig und werden sehr bald in ihrem neuen Kleid erscheinen.

Konkrete Schritte in Richtung Ziel

Wie bereits beschrieben ist das Ziel nicht so richtig klar gewesen. Uns (oder zumindest mir) ist zu Anfang nicht bewusst gewesen wie die SteadyNews in Zukunft aussehen werden. Was ich recht deutlich vor Augen gehabt habe, war der thematische Rahmen. Der sollte sich in Richtung „digitaler Wandel“ verschieben und trotzdem gegenüber den Themen aus der Vergangenheit nicht zu sehr verfälscht werden.

Screen2-300x168Das grundsätzliche Aussehen

Der erste Schritt, den wir gegangen sind, war die Wahl eines grundsätzlichen „Gerüstes“ für das Aussehen der SteadyNews. Dazu haben wir uns eine Menge anderer Onlinemagazine und Zeitungen angesehen. Außerdem haben wir die einschlägigen Kataloge hinsichtlich zu kaufender WordPress-Themes durchsucht. Grundsätzlich fündig geworden sind wir bei Themeforest (Affiliate Link) mit dem Thema WallMag. Dabei handelt es sich um ein sehr variables Theme im magazin-Stil von dem ich geglaubt habe das wir es sehr gut für unsere Zwecke umbauen können.

Nachdem wir diesen ersten wichtigen Schritt gemacht hatten, konnte es losgehen. Ich muss zugeben, dass ich mich auf diesen Prozess wirklich gefreut habe. Eigentlich arbeite ich ja selber gar nicht so sehr im stillen Kämmerlein und beschäftige mich nur alle paar Monate (immer wenn ein neues Blog-Projekt ansteht) mal mit den Tiefen von WordPress. In diesem Fall konnte ich es aber gar nicht abwarten, endlich loszulegen. 🙂

Vermarktung eines lokal ausgerichteten Onlinemagazins

Der nächste konkrete Schritt, war das Nachdenken über die Vermarktungsmöglichkeiten. Hierbei mussten wir immer auch unsere Pläne hinsichtlich KMU Digital (Mensch, ist das spannend. 😉 ) im Auge behalten, da es in diesem Unternehmernetzwerk Mitglieder geben wird, die die SteadyNews für ihre Zwecke nutzen können. Also musste ein wirklich gutes Konzept her, dass sowohl für die Vermarktung der SteadyNews als alleine stehendes Magazin funktioniert als auch die Interessen des Netzwerkes berücksichtigt. Ich glaube wir haben einen guten Weg gefunden, der im Wesentlichen darin besteht, dass Mitglieder von KMU Digital Dienstleistungen in Sachen Werbung rund um die SteadyNews günstiger einkaufen können als andere Unternehmen. Also eigentlich sehr simpel.

Was machen wir aber nun konkret, um mit den SteadyNews Geld zu verdienen? Wir werden im Wesentlichen vier Wege gehen:

  1. Ein Affiliate-Shop, in dem wir verschiedene Produkte und Dienstleistungen vorstellen, von denen wir selber überzeugt sind. Dort werden sich zum Beispiel Bücher finden oder auch Software von der wir denken, dass auch andere Unternehmer diese gebrauchen können. Das Produktangebot wird stetig wachsen. Sobald der Shop online ist, erfahren es unsere Leser natürlich direkt ;-).
  2. Bannerwerbung. Ganz klassische Banner im Kopfbereich und irgendwo auf der Seite. Wir wählen allerdings schon ein wenig aus, was wir da anzeigen lassen. Thematisch muss es zu dem passen, was wir auch an Texten veröffentlichen. Macht ja auch Sinn 😉 …
  3. Bezahlte Blogartikel. Auch hier wird nichts veröffentlicht, was thematisch nicht passt und unsere Leser erfahren IMMER wenn ein Artikel bezahlt wurde. Wer gerne einen Artikel veröffentlichen möchte, spricht am besten mich oder Eva Ihnenfeldt an. Wir erläutern gerne die verschiedenen Möglichkeiten.
  4. Der vierte Weg hängt stark mit unserem Newsletter zusammen. Jede Woche erhalten diesen Newsletter ca. 1.800 Abonnenten. Eine Zahl die ich persönlich für interessant halte und die dann auch noch zu einem recht hohen Prozentsatz wirklich liest was dort geschrieben steht. Aktuell erscheinen hier Anzeigen und Einträge im Veranstaltungskalender. Das wird auch so bleiben. Der Unterschied in Zukunft: Die Abonnenten Zahlen werden deutlich hoch gehen (wie wir das erreichen wollen, erläutere ich nächste Woche im zweiten Teil dieses Artikels), der Newsletter wird ein wenig exklusiver, was seine Inhalte angeht (auch dazu mehr in der nächsten Woche) und wir drehen sicherlich in den nächsten Monaten ein wenig am Vermarktungskonzept. Das wird eine spannende Sache.

Alle Bemühungen die SteadyNews stärker zu vermarkten sind darauf ausgerichtet, dies lokal in Dortmund, dem Ruhrgebiet, dem Sauerland und dem Bergischen Land zu tun. Aus diesen Regionen kommen im Wesentlichen unsere Leser und in diesen Regionen werden wir zukünftig auch anderweitig (Stichwort KMU Digital) Unternehmerisch aktiv sein und bleiben.

Screen3-300x120Ein stetiger Prozess

Alles was wir in den letzten Wochen in Sachen SteadyNews getan haben, haben wir lange diskutiert. Das war zwar manchmal etwas aufwendig und hat lange gedauert. Es war aber notwendig, da wir am liebsten das allerbeste Ergebnis erzielen möchten. Ich glaube sogar, dass wir das zu einem hohen Prozentsatz geschafft haben.

Oftmals haben wir Dinge abgestimmt, ich habe versucht diese möglichst gut umzusetzen und drei Tage später haben wir 70% dieses Plans wieder verworfen. Natürlich mit dem Ergebnis, dass wir vieles doppelt erledigt haben. Ich empfinde das aber gar nicht als schlimm oder tragisch, sondern denke auch jetzt noch das dies notwendig gewesen ist. Unsere jeweiligen Vorstellungen lagen anfänglich weit auseinander, die technischen Möglichkeiten (bzw. mein eingeschränktes Können) stehen so manchen Wünschen im Weg und außerdem haben wir uns immer wieder selbst korrigiert indem wir uns die Frage gestellt haben „Was wollen unsere Leser?“.

Ein schöner Prozess mit einem Ergebnis, dass wir hoffentlich Ende der nächsten Woche voller Stolz präsentieren werden! Bis dahin liegt noch eine Menge Arbeit vor uns und vielleicht wird am Ende der Woche nicht alles zu 100% umgesetzt sein. Das Ziel ist aber klar… (endlich 😉 )

Was ändert sich konkret?

Alles 🙂 … Nein. Keine Angst, vieles bleibt so wie es ist.

Wir werden Bildlastiger, was mich total freut und Eva viel Kompromissbereitschaft abverlangt hat.
Die grundsätzliche Farbgebung bleibt.
Das Logo der SteadyNews bleibt.
Der Claim unter dem Logo ändert sich und wird in Zukunft „Das Magazin für Unternehmen im digitalen Wandel“ lauten.
Die Navigation wird etwas klarer. Das ergibt sich aber alleine schon auf Grund der geringeren Kategorienanzahl.
Die verschiedenen Social Media Kanäle rücken mehr in den Vordergrund.
Die Kommentarfunktion soll ebenfalls stärker in den Fokus rücken.
Der Newsletter bekommt eine andere Geltung (dazu aber eben erst in der nächsten Woche mehr).
Unsere Werbekunden bekommen verschiedene Bannerplätze angeboten, ohne das wir dadurch den Lesefluss hemmen.

Wahrscheinlich habe ich noch viele Veränderungen vergessen, die dann erst auffallen wenn es soweit ist. Ich denke aber, dass durch die klare Struktur nur wenige Probleme auftreten werden und das sich trotzdem alle unsere Leser noch gut zurecht finden werden.

Ich freue mich schon jetzt auf das Feedback zu den Veränderungen. Und darauf, in den nächsten Monaten und Jahren stetig am Projekt SteadyNews zu arbeiten.

Zusatz – und ein dickes Dankeschön – von Eva Ihnenfeldt

Eva-Ihnenfeldt-windig-150x150Armer Dennis, er hat es wirklich nicht leicht mit mir. Ich will immer viel Text (mich langweilen Bilder) und er will immer viel Bilder („weil ja ein Bild mehr sagt als 1.000 Worte“). Ich habe ständig neue Ideen, die alles wieder umwerfen – er muss dann zusehen, wie er das „mal eben“ wieder umsetzt.

Eigentlich ist Dennis ja sogar ganz ursprünglich der „Papa“ der SteadyNews. Denn 2007, als ich unbedingt eine Internetseite wollte, auf der ich ganz einfach wie in word schreiben kann, brachte er mich auf „WordPress“ und installierte mir meinen Blog, der damals noch anders hieß und sich vorrangig dem Thema Existenzgründung widmete (ich hatte damals die Gründergenossenschaft Witten eG gemeinsam mit Freunden als Netzwerk gegründet und der Blog wurde zu unserem wichtigsten Marketing-Instrument).

In der Zwischenzeit ist viel passiert. Aus dem Gründerblog wurde ein Marketing-Blog für das Social Media Zeitalter, seit 2009 heißt das Magazin „SteadyNews“ (immerwährende Nachrichten), weil ja das Internet nichts vergisst. Über den Blog konnten zunächst Yusuf Tombul und ich die „Business Academy Dortmund“ als GbR erfolgreich aufbauen, später wandelten Holger Rohde und ich das Ganze in eine GmbH und die „Business Academy Ruhr“ um. Viele hundert Social Media Manager haben wir gemeinsam qualifiziert. – später auch Online-Marketing-Manager.
Business Academy Ruhr: Das war der allererste Abschluss „Social Media Manager“ am 16. November 2011 – damals noch als GbR mit Yusuf Tombul

Im August 2014 habe ich die Geschäftsführung der Business Academy Ruhr verlassen und mich zum dritten Mal neu aufgestellt, und genau so, wie Dennis es beschreibt, verläuft dieser Prozess wie ein Kaleidoskop mit vielen Versuchen und viel „try and error“. Zunächst hatte ich gedacht, dass der BVMW ein guter Kooperationspartner für unsere Vision eines Unternehmer-Netzwerkes im digitalen Wandel sein könnte. Doch sehr schnell stellte sich heraus, dass das leider nicht funktionieren kann.

Die großartige Crowdinvesting-Plattform Geldwerk1 kam hinzu, die ein wichtiger Baustein ist, um Unternehmens- und Produktfinanzierungen abseits von Banken zu realisieren: Wenn Unternehmen für ihre Innovationen Kleinstanleger mit in die Finanzierung einbauen, steigt nicht nur die Liquidität – sondern auch der Zuspruch! Über regionale Partner, potentielle Kunden, Mitarbeiter und Stakeholder wird ein innovatives Projekt über Crowd-Finanzierungen mit Rendite-Absicht auf starke Pfeiler gestellt.

Nun erarbeiten Dennis Arntjen und ich gerade das Konzept eines Unternehmer-Netzwerkes, das aus den Erfahrungen mit vielen anderen Netzwerken ein neues Konzept realisiert. Unter dem Titel „KMU im digitalen Wandel“ wollen wir kleinen und mittleren Unternehmen einen sehr konkreten Mehrwert bieten, der mehr ist als Veranstaltungen mit Vorträgen und anschließendem lockeren netzwerken. Wir wollen sowohl didaktisch mehr bieten (z.B. über Community-Bildung) als auch inhaltlich. Schließlich müssen wir alle in Deutschland den „digitalen Analphabetismus“ überwinden, um erfolgreich am Markt zu bestehen. Es kann nicht sein, dass junge StartUps die einzige Alternative sind, auch etablierte Händler, KMU’s und Selbstständige wollen wir Unterstützung geben, um sich behutsam fortzuentwickeln. Doch wie Dennis schon schrieb: Dazu später mehr…

Hier an dieser Stelle erst einmal: Danke Dennis, ich bin überwältigt, mit welcher Geschwindigkeit und welchem (auch technischen) KnowHow Du den SteadyNews Relaunch realisierst. Wir finden einen guten Mix aus Bild und Text – ich bin sehr zufrieden.

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Über Dennis Arntjen

Als Vertriebsspezialist, Social Media Kenner und Experte des digitalen Wandels schreibt Dennis Arntjen jede Woche Beiträge rund um die Digitalisierung des Mittelstands. Gemeinsam mit Eva Ihnenfeldt leitet Dennis Arntjen das Unternehmernetzwerk KMU Digital. Dort ist er verantwortlich für die Mitgliederbetreuung, den Vertrieb sowie verschiedene Themen rund um die Organisation von Veranstaltungen.

One thought on “Das Onlinemagazin SteadyNews kurz vor dem Relaunch

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