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Das Haus auf Autopilot.

SmartHome: Das Eigenheim auf Autopilot

Am vergangenen Freitag durften wir von den SteadyNews und weitere Gäste einer exklusiven Vorführung des SmartHome Systems von bee aus Dortmund Beiwohnen. Stefan Rower, Inhaber und Geschäftsführer (sein Interview mit den SteadyNews findet sich hier) und Alexander Kurrath erläuterten uns zunächst die Unterschiede zwischen SmartHome und ControlledHome um dann eindrucksvoll vorzuführen, was mit dem System von bee alles möglich ist.

Der digitale Wandel im Eigenheim

Der digitale Wandel macht auch vor privatem Wohnraum und Büroräumlichkeiten nicht Halt. Deutlich zu erkennen ist diese Tatsache anhand einer Betrachtung der vielen Angebote an SmartHome Lösungen. Wahrgenommen werden dabei meistens die Lösungen der großen Konzerne, wie zum Beispiel die von RWE. Weniger prominent und trotzdem wesentlich Leistungsfähiger sind dabei die vielen Angebote mittelständischer Unternehmen.

Ein mittelständisches Unternehmen, das eine SmartHome Lösung entwickelt, ist die bee GmbH aus Dortmund. Eigentlich tritt bee als Systemhaus auf und ich hätte nicht direkt vermutet, dass sich hier auch große Kompetenz in Sachen Hausautomation finden lässt. Das diese Kompetenz vorhanden ist, haben Stefan Rower und Alexander Kurrath während des Termins aber eindeutig und nachdrücklich belegt.

Was ist ein SmartHome?

Das Prinzip eines „echten“ SmartHome ist die Zusammenarbeit von Sensoren und Aktoren. Sensoren erkennen bestimmte Zustände und Aktoren führen im Vorfeld festgelegte Maßnahmen automatisch aus. Das Eingreifen eines Menschen ist nicht mehr notwendig, wenn einmal alle möglichen Zustände erfasst und mit Aktionen versehen wurden. Natürlich können bestimmte Zustände trotzdem jeder Zeit angepasst werden. Das eigene Haus soll ja nicht das alleinige Mitbestimmungsrecht über seinen Zustand haben 😉 …

Stefan Rower beschreibt das was für ihn ein „ControlledHome“ und somit das Gegenteil eine SmartHomes ist so: „Hierbei wird lediglich die Möglichkeit geboten, auf bestimmte Systeme im Haus – beispielsweise die Rolläden – mit einem Smartphone oder einer Fernbedienung zuzugreifen und so den gewünschten Zustand herzustellen. Sensoren die Zustände erfassen und weitergeben gibt es nicht. Smart ist das nicht wirklich.“

Anhand konkreter Beispiele hat uns Stefan Rower erklärt, warum er diese Abgrenzung so deutlich vornimmt.
Nehmen wir eine Terrassenmarkise mit elektronischem Antrieb. Diese kann über entsprechende Funkschalter in ein SmartHome System der bee GmbH eingebunden werden. Gäbe es nun nur diese Markise und die Möglichkeit per Funk auf Sie zuzugreifen, müsste der Bewohner eines Hauses bei zu starkem Wind selber handeln und den Befehl zum Einfahren der Markise geben. Die SmartHome Lösung von Bee automatisiert diesen Vorgang vollständig, in dem ein Windsensor den starken Wind registriert, diese Information an das System weiterleitet und somit veranlasst das die Markise eingefahren wird. Das Eingreifen eines Bewohners ist hier nicht notwendig.

Auch Bestandsimmobilien lassen sich mit SmartHome ausrüsten

Auch Bestandsimmobilien lassen sich mit SmartHome ausrüsten

Hohe Flexibilität und unendlich viele Szenarien

Im Grunde genommen lässt sich durch die SmartHome Lösung von bee fast jedes denkbare Szenario abdecken. Von Sensoren die starken Lichteinfall registrieren und im Sommer die Rolläden zur Beschattung automatisch herunter fahren über das automatische schließen von Rolläden, wenn Abends um 22.00 h niemand zu Hause aber noch ein Fenster offen ist bis hin zum Auslösen aller Rauchmelder wenn ein Fenster bei Abwesenheit der Bewohner geöffnet wird. Alle diese Szenarien hat Stefan Rower eindrucksvoll vorgeführt. Mich persönlich hat dabei besonders beeindruckt, dass in die Auswahl der Szenarien sogar der eigene Onlinekalender eingebunden werden kann. Ist dort beispielsweise eine längere Abwesenheit über das Wochenende eingetragen, verhält sich das Haus so als ob die Bewohner anwesend sind.

Das gesamte SmartHome System der bee GmbH basiert auf den Standards des Zwave Konsortiums. Im Zusammenspiel mit quelloffener Software sowie einigen Anpassungsschritten durch die Profis von bee entsteht ein intelligentes System. Dieses lässt sich auch für bestehende Installationen nachrüsten und Schrittweise erweitern.

In Zeiten von BigData: Datensparsamkeit ist ein großer Vorteil

Alexander Kurrath hat im Gespräch eine Tatsache ganz besonders hervorgehoben: „ Im Gegensatz zu vielen SmartHome Lösungen großer Konzerne, verlassen bei unserer Lösung nur dann Daten das Haus wenn der jeweilige Anwender das möchte. Für den vollen Funktionsumfang ist es nicht notwendig irgendwelche Daten in der Cloud abzulegen oder an einen Hersteller zu senden. Die einzige Ausnahme bildet der Zugriff auf das System von Unterwegs. Ist dies gewünscht, bleiben die Daten aber trotzdem in der Hand der Bewohner.“

Befindet ein Bewohner sich im Haus, kann er neben der Bedienung über sein Smartphone auch ein zentrales Bedienelement nutzen um das Haus zu steuern. Von dort sind alle wesentlichen Punkte erreichbar ohne dass erst eine App gestartet oder das Smartphone ständig griffbereit gehalten werden muss. Auch dieses Bedienelement wurde von bee selber entwickelt. Es basiert auf einem SoC-System inklusive angeschlossenen Touchscreen. Das Gehäuse entsteht individuell im 3D Drucker.

Technik für jeden

Technik für jeden

SmartHome von bee. Eine Lösung nicht nur für Technikverliebte Menschen

Für mich persönlich war der Besuch bei der bee GmbH ein großer Spaß. Als Technikverliebter Mensch, freue ich mich immer wenn es interessante neue Dinge zu sehen und auszuprobieren gibt. Aber auch die weniger Technikaffinen Menschen am Tisch hatten das eine oder andere Aha-Erlebnis und konnten sehr gut erkennen, dass es sich bei gut gemachter Hausautomation nicht um Spielerei sondern um Nutzen bringende Technologie und die sinnvolle Umsetzung von Digitalisierung handelt.

Für Rückfragen zum System steht Stefan Rower gerne zur Verfügung. Am besten funktioniert dies per eMail (s.rower@bee.de) oder telefonisch (0231 / 58719 – 44).

Über Dennis Arntjen

Als Vertriebsspezialist, Social Media Kenner und Experte des digitalen Wandels schreibt Dennis Arntjen jede Woche Beiträge rund um die Digitalisierung des Mittelstands. Gemeinsam mit Eva Ihnenfeldt leitet Dennis Arntjen das Unternehmernetzwerk KMU Digital. Dort ist er verantwortlich für die Mitgliederbetreuung, den Vertrieb sowie verschiedene Themen rund um die Organisation von Veranstaltungen.

4 thoughts on “Echtes Smarthome aus Dortmund von bee

  1. Das war wirklich spannend und interessant.
    Was es alles für Anwendungsmöglichkeiten gibt ist wirklich mega gut.

    Bin gespannt wo das hin geht.

    Bee.de ist aufjedenfall ein kompetenter und sympathischer Anbieter.

  2. Hallo Eva,
    vielen Dank für den sehr informativen Beitrag zum Thema SmartHome. Das Beispiel von Bee zeigt einmal mehr, dass der SmartHome-Markt stark in Bewegung ist. Vielen Dank für die exemplarische Erwähnung von RWE – dazu eine Anmerkung: das Zusammenspiel von Sensoren und Aktoren und dem erwähnten Vergleich „Controlled Home“ – „Smart Home“ bietet das RWE-System auch, daher ist der Satz „wesentlich leistungsfähiger“ meiner Ansicht nach nicht gerechtfertigt. Im Übrigen sei noch angemerkt, dass RWE SmartHome ja auch „made in Dortmund“ ist 😉 Viele Grüße Christoph

  3. Hi lieber Christoph, oh da will ich mich nicht mit fremden Federn schmücken – der Artikel stammt von Dennis Arntjen – ich verbinde Euch mal ganz wacker 🙂 glg Eva

  4. Hallo Christoph,

    es tut mir leid, wenn ich da nicht deutlich genug gewesen bin. Ich habe mich tatsächlich nicht nur mit dem zufrieden gegeben was uns Stefan Rower erzählt hat, sondern habe mir die SmartHome Webseite der RWE angesehen. Da fehlen tatsächlich einige Sensoren und Aktoren, die Einfluss auf meine Bewertung zur Leistungsfähigkeit gehabt haben.

    Ein Beispiel: Ich habe beim RWE System weder Unterputz Schalter bzw. Erweiterungen die eine Schalteraktion per Funk übertragen bzw. auslösen lassen können. Auch Unterputz-Steckdosen die per Funk geschaltet werden können scheinen zu fehlen.

    Der Vergleich von Controlled und SmartHome ist dann für das RWE System vielleicht nicht fair gewählt. Ich sehe allerdings auch keine Möglichkeit, Markisen oder Rolladen auf Grund von Lichteinstrahlung oder Wind zu steuern?
    Wenn ich auf solche Veränderung in der Umwelt händisch reagieren muss, dann bin ich beim Controlled Home.

    Ich habe aber ganz ehrlich nur den Einblick von der Webseite. Wenn dort nicht alle Möglichkeiten erkennbar sind und ich dem System unrecht tue, lasse ich mich gerne eines besseren belehren. Vielleicht kannst Du einen Kontakt zu den Verantwortlichen in Dortmund machen? Ich bin immer neugierig was aktuell geht und was für die Zukunft geplant ist. Dann wird der nächste Beitrag zum Thema Digitalisierung im Eigenheim eventuell mit mehr Wissen als dem reinen Marketing von der Webseite unterfüttert sein. 😉

    Melde Dich also gerne bei mir, wenn ein Kontakt möglich ist. Ich würde mich da sehr drüber freuen. Du erreichst mich am besten per Mail unter d.arntjen@steadynews.de .

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