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Wir sind gestartet: Work Digital Accelerator in Dortmund 0

Es ist geschafft! 🙂 Am 29.06. haben wir mit unserer Kick-Off-Veranstaltung den Startschuss zum Work Digital Accelerator in Dortmund gegeben. Unsere GĂ€ste, Teilnehmer und die Speaker sind zufrieden. Nun beginnt die gemeinsame sehr intensive Zeit der „Season One“ unseres Accelerators.

Kick-Off am 29.06.

Unsere Kick-Off Veranstaltung war ganz bewusst als lockeres Zusammentreffen von Startups und etablierten Unternehmen im Coworking Space Work Inn am Campus in Dortmund geplant. Ziel ist es gewesen, die endgĂŒltig teilnehmenden Startups zu finden und potentielle UnterstĂŒtzer im Kreis der etablierten Unternehmen zu begeistern.
Zu beiden Vorhaben können wir positive Dinge vermelden. Dazu aber spÀter mehr.

Wir haben den Abend – entgegen unserer geplanten Agenda – mit Pizza und Bier begonnen. So konnten sich die GĂ€ste bereits in lockerer AtmosphĂ€re austauschen. Im Anschluss konnten Dörte Schabsky vom Work Inn und ich (Dennis Arntjen) kurz unser Vorhaben vorstellen.

Work Digital Accelerator

Wir möchten mit unserem Accelerator „Work Digital“ B2B-Startups die Möglichkeit bieten, sich in Vertrieb und Marketing innerhalb von drei Monaten deutlich weiter zu entwickeln. Unseren UnterstĂŒtzern aus dem Kreis etablierter Unternehmen bieten wir einen geschĂŒtzten Raum zum ausprobieren und fĂŒr den Kontakt zu B2B-Startups von denen Unternehmen die schon lange am Markt sind eine ganze Menge lernen können.

Uns ist es besonders wichtig, dass Startups und Unternehmen gegenseitig voneinander lernen. Deshalb fordern wir aktiv die Wissensvermittlung durch unsere Startups ein und streben Workshops von Startups und etablierten Unternehmen an.

Im Anschluss an unsere kurze Vorstellung des Accelerators in Dortmund konnten wir direkt mit einem sehr interessanten Vortrag ĂŒber das Thema „Big Data“ weitermachen. Tobias Brambach vom Startup Point8 aus Dortmund hat innerhalb von 25 Minuten verdeutlicht, warum Datenanalyse fĂŒr Unternehmen wichtig ist. Seine Beispiele waren dabei sehr anschaulich und konnten den einen oder anderen Teilnehmer ĂŒberzeugen.

Nachdem Tobias „Big Data“, Datenanlyse und Point8 vorgestellt hat, kamen wir direkt zu den ersten beiden Pitches

Erster Pitch: XignSys mit XignQR

Das großzĂŒgige Work Inn Campus im Technologiepark Dortmund ist der Standort fĂŒr das Accelerator-Programm

Das Problem: IdentitĂ€tsdiebstahl in großem Stil. 1,75 Milliarden € Schaden entstehen jedes Jahr alleine in Deutschland. In den letzten 5 Jahren wurden ca. 2,5 Milliarden IDs und Passwörter gestohlen.

XignSys aus Gelsenkirchen beschĂ€ftigt sich mit der Abschaffung des Passworts. Das HerzstĂŒck des Produkts XignQR ist eine App mit der die Benutzer alle AnmeldevorgĂ€nge fĂŒr EinkĂ€ufe, VertragsabschlĂŒsse usw. vornehmen können.
Im Pitch verdeutlichte das Team welche Möglichkeiten sie durch dieses System schaffen und wie ihr GeschÀftsmodell aussieht.

 

Zweiter Pitch: lupiter

lupiter entwickelt Logistik- und Supply Chain Software. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf Benutzerfreundlichkeit und der Abschaffung von MÀngeln in der Transparenz. Die damit zusammenhÀngenden erhöhten Kosten durch hohe LagerbestÀnde, lange Lieferzeiten und verspÀtete Lieferungen gehören somit der Vergangenheit an.

In seinem Pitch konnte der GrĂŒnder Guiseppe Ruffo gut verdeutlichen wie er mit seiner Lösung die Probleme angeht und welche Herausforderungen er sieht.

lupiter wird im Rahmen des ersten Durchgangs des „Work Digital“ Accelerators dabei sein. Gemeinsam arbeiten wir an vertrieblichen Herausforderungen arbeiten. Guiseppe steht dabei ebenfalls unseren UnterstĂŒtzern zur Seite und wird sein umfangreiches Wissen zu Logistik und Digitalisierung teilen.

Im Anschluss an den zweiten Pitch haben uns Matteo Cagnazzo und Chris Wojzechowski die Blockchain in ihrem 25 Minuten dauernden Vortrag nĂ€her gebracht. Ich persönlich habe mich dabei ganz besonders darĂŒber geĂ€rgert, dass ich noch immer nicht den Einstieg in digitale WĂ€hrungen geschafft habe. 😉 FĂŒr unsere GĂ€ste waren aber sicherlich die technischen Aspekte und Möglichkeiten der Blockchain wesentlich interessanter.

Nach diesem sehr informativen und (wie immer) kompetent gestalteten Vortrag haben wir direkt mit den drei noch fehlenden Pitches weiter gemacht.

Dritter Pitch: Point8

Point8 begleitet mittelstĂ€ndische Unternehmern bei der Datenanalyse und begeistert dabei immer wieder mit umfangreichen und ĂŒberraschenden Erkenntnissen.

Welche Möglichkeiten das Team seinen Kunden bietet, konnte Florian Kruse im Pitch sehr gut verdeutlichen. Die Tatsache, dass das gesamte GrĂŒnderteam vor der UnternehmensgrĂŒndung an verschiedenen Projekten am CERN in der Schweiz gearbeitet und geforscht hat, unterstreicht die besonderen Kompetenzen noch einmal.

Im Rahmen des Accelerators wird Point8 ebenfalls dabei sein. Wir unterstĂŒtzen das Team dabei, vertriebliche Herausforderungen zu meistern und das Profil des Unternehmens weiter zu schĂ€rfen. Im Gegenzug wird Point8 unseren UnterstĂŒtzern und den anderen Startups zur Seite stehen.

Vierter Pitch: CapX

CapX befindet sich noch in einer sehr frĂŒhen Phase. Das Unternehmen ist noch nicht gegrĂŒndet. Allerdings hat Oliver Schubert viel Erfahrung in seinem Kompetenzbereich und konnte deshalb viele unserer GĂ€ste ĂŒberzeugen.

CapX ist ein Konzept, mit dem die ElektromobilitÀt im öffentlichen Nahverkehr effizienter gestaltet werden soll. Gleichzeitig beseitigt Oliver durch seine Idee Probleme die durch die Energiewende entstehen.

CapX bietet dem öffentlichen Nahverkehr sehr schnelle Ladezeiten und Kosteneffizienz. Durch das neuartige Konzept des Capacity Exchange Stop werden AUfladezeiten fĂŒr Busse extrem minimiert und die ĂŒblichen Probleme die zum Beispiel durch die Super Charger Technologie von Tesla entstehen beseitigt.

Im Rahmen des Accelerators werden wir CapX bei der Gestaltung des GeschĂ€ftsmodells und im Aufbau eines belastbaren Netzwerks unterstĂŒtzen. CapX wird im Rahmen unseres Workshop-Angebots fĂŒr unsere UnterstĂŒtzer eine große Rolle spielen.

FĂŒnfter Pitch: Wndl

Auch Wndl [ˈvandəl] beschĂ€ftigt sich mit Herauforderungen die durch erneuerbare Energien auf uns zukommen. Dabei konzentriert sich Wndl auf den Einsatz von ElektromobilitĂ€t und Batteriespeicher fĂŒr HĂ€user. Im Wesentlichen handelt es sich bei Wndl um ein Konzept, dass es jedem Marktteilnehmer ermöglicht sowohl (selbstfahrende) elektrische Fahrzeuge als auch Batteriespeicher fĂŒr selbsterzeugten Strom aus erneuerbaren Energien fĂŒr sich zu nutzen.

Nach den 5 Pitches hatten unsere GÀste die Möglichkeit den Startups viele Fragen zu stellen und ggf. schon das weitere gemeinsame Vorgehen zu planen.

Fazit

Wir sind mit dem Abend sehr zufrieden und freuen uns auf eine intensive Zeit mit den Startups und unseren UnterstĂŒtzern. Das Feedback zum Abend, zu unserem Accelerator und zu den Pitches der Startups hilft uns und den Startups dabei, die Ideen weiter zu entwickeln und nun fĂŒr drei Monate daran zu arbeiten, den jeweiligen Markteintritt zu festigen oder zu ermöglichen.

Als interessierte MittelstĂ€ndler oder Mitarbeiter in einem etablierten Unternehmen, können Sie sich gerne auf unserer Webseite zum Work Digital Accelerator weiter informieren. Oder Sie nehmen alternativ direkt Kontakt mit uns auf um mehr ĂŒber die Möglichkeiten der Mitwirkung zu erfahren. Dazu wĂ€hlen Sie einfach meine (Dennis Arntjen) Nummer 0151/27536121 oder schreiben mir eine eMail an d.arntjen@kmu-digital.net.

Über Dennis Arntjen

Als Vertriebsspezialist, Social Media Kenner und Experte des digitalen Wandels schreibt Dennis Arntjen jede Woche BeitrĂ€ge rund um die Digitalisierung des Mittelstands. Gemeinsam mit Eva Ihnenfeldt leitet Dennis Arntjen das Unternehmernetzwerk KMU Digital. Dort ist er verantwortlich fĂŒr die Mitgliederbetreuung, den Vertrieb sowie verschiedene Themen rund um die Organisation von Veranstaltungen.

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