Home / Marketing / 50% der deutschen Handwerker haben keine Internetseite

Kaum zu glauben, aber fast die Hälfte der deutschen Handwerksbetriebe haben nicht einmal eine Website – geschweige denn, dass sie aktiv im Internet für sich werben. Dem steht konträr gegenüber, dass heute wohl kaum noch jemand einen fremden Handwerker beauftragt, ohne sich zuvor über das Web zu informieren. Zwar sind Empfehlungen von Nachbarn etc. sehr wichtig – doch nach der Empfehlung im „Real Life“ wird erst einmal gegooglet!

Die erschreckenden Ergebnisse gehen auf eine Untersuchung zurück, die der Malermeister und Social Media Experte Werner Deck (@malerdeck) selbst durchgeführt hat. (Quelle: Mittelstanddirekt) Er nahm sich 1.600 Handwerksbetrieb vor und untersuchte die Auftritte im Internet. 46 Prozent hatten nicht einmal eine Homepage, nur erschreckend wenige betreiben Online-Marketing – z.B. über Facebook, Xing, Blog oder Twitter.

Hier drei Best-Practice Beisoiele, die Malerdeck für Handwerksbetriebe gefunden hat:

Und natürlich hier noch einmal der komplette Webauftritt von Werner Deck – Deutschlands führendem Handwerker in Sachen Social Media Marketing. Und alles selbst gepflegt – ohne Agentur. Natürlich „malert“ der Chef kaum noch selbst, aber Fachkräfte findet man ja auch genug. Was einen erfolgreichen Handwerksbetrieb ausmacht, ist unternehmerisches Denken, gutes Networking und Marketing – und darin ist Malerdeck fast unschlagbar.

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

6 thoughts on “50% der deutschen Handwerker haben keine Internetseite

  1. Hallo lieber Herr Deck – und wir nehmen Sie ja auch immer in unseren Weiterbildungen zum Social Media Manager (IHK) als Beispiel – vielleicht lernen wir uns irgendwann sogar kennen, das würde mich freuen…

  2. Hallo Eva! Wie immer, ein prima Artikel. Und ja, gerade das Handwerk zeigt sich leider in Sachen Marketing allgemein meist sehr bedeckt. Das begleitet mich nun schon meine gesamte Beratungstätigkeit seit fast 10 Jahren: Marketing-Kurse bei der Handwerkskammer sind schlecht besucht oder finden gar nicht erst statt. In meinen Seminaren sitzt kaum mal eine(r). Bei meinen Kontaktaufnahmen (Akquise) höre ich immer wieder „brauchen wir nicht, ist zu teuer“.

    Dabei geht es mir für meine Kunden in erster Linie um Hilfe zur Selbsthilfe – getreu meinem Motto: „Wissen wird mehr, wenn man es teilt“ versuche ich meine Kunden (egal, ob aus dem Handwerk oder aus anderen Branchen) fit zu machen, künftige Maßnahmen selbst umsetzen zu können. Umsonst kann ich das natürlich nicht anbieten. Doch wer kein Geld in die Hand nimmt, um sich bekannt zu machen, hat bald kein Geld mehr, um überhaupt sein Gewerk weiter ausführen zu können.

    Viele Grüße

    Birgit

  3. Wenn Du das nicht schaffst, wer sonst? Auch ich habe vor etwa einem Jahr vor Handwerksfrauen einen Workshop gegeben und war perplex, wie wenig die Damen (die die Geschäfte ihrer Ehemänner managen) über das Internet wussten. Wettbewerber mit Website wurden da eher als „Angeber“ angesehen als als Vorbild. Jaja, es bleibt viel zu tun – doch kommen werden sie ALLE

  4. Hallo Frau Ihnenfeld, lieber Herr Deck,

    ja, das ist leider ein sehr trauriges Ergebnis, deckt sich aber mit meinen eigenen Studien zu 100%.
    Von den wenigen Handwerksbetrieben, die dann eine eigene Seite haben, sind viele auch noch völlig unprofessionell.

    Wer will einen solchen Handwerker dann beauftragen, wenn er schon bei der Internetseite unprofessionell ist?

    Leider haben viele noch nicht verstanden, wie wichtig ein ordentlicher Internetauftritt heute ist.
    Mehr zum Thema habe ich in meinem Beitrag unter https://axel-schroeder.de/2011/11/17/fur-was-haben-handwerker-eine-internetseite/ geschrieben, vielleicht regt er ja zur Diskussion an. Ich würde mich sehr darüber freuen.

    Mit besten Gruß,
    Axel Schröder

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