Der Preis des Kostenlosen: Was die Deutschen über den Datenschutz denken

„Der Preis des Kostenlosen“: Die Studie der TU Darmstadt zeigt, wie die Deutschen über die Weitergabe ihrer Nutzerdaten denken. Für die Jüngeren ist die Weitergabe ihrer Nutzerdaten kein Problem.

15 Prozent der Befragten nutzen Dienste wie Facebook, Google oder Apple nicht, weil sie ihre Nutzerdaten nicht preisgeben möchten. Dagegen stehen 25 Prozent der Befragten, die nichts gegen die Verwendung ihrer Daten einzuwenden haben. Allerdings nur dann, wenn die Dienste im Gegenzug kostenlos genutzt werden können. Jugendliche und Kids finden sich vor allem mit dem Verkauf der Nutzerdaten ab, während die Verweigerer im Durchschnitt eher um die 47 Jahre sind. Zwar finden über 90 Prozent der Deutschen Internetfirmen erhielten durch die Nutzerdaten zu viel Macht. Dennoch nutzen 73 Prozent die Dienste, wobei sie sich allerdings sehr vorsichtig verhalten.

Wenn Diaspora als Soziales Netzwerk mehr im Focus wäre, wäre es eigentlich das optimale Netzwerk für den Großteil der Deutschen. Denn immerhin würden sechs von zehn Nutzern für ein Netzwerk Geld zahlen, das ihre Daten nicht weitergibt.  Zwischen einem und fünf Euro wären knapp die Hälfte bereit im Monat für ein solches Netzwerk auszugeben. Die Bereitschaft, Daten wie Geschlecht, Alter, Name und das Profilbild öffentlich zu machen, ist recht hoch, wohingegen Daten wie Adresse, Telefonnummer, politische Einstellung, Aufenthaltsort und Glaubensrichtung nur ungern preisgegeben werden.

Quelle: TU Darmstadt

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