Existenzgründung lohnt! Studie aus Münster zeigt, dass nur sehr wenige scheitern

In Münster gibt es einen besonders hohen Anteil an Existenzgründern mit Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Drei Viertel sind Akademiker, im Vergleich zu nur 20 Prozent im Bundesdurchschnitt. Die meisten Gründungen erfolgen aus der Arbeitslosigkeit (70 Prozent) und nur 9 Prozent geben innerhalb der ersten fünf Jahre ihre Selbstständigkeit auf. Das alles ergab eine Untersuchung, bei der über einen Zeitraum von 5 Jahren 1.500 Fragebögen von Gründern ausgewertet wurden.

Die Studie des Kommunikations- und Analyse-Unternehmens Metis macht Mut und beweist wieder einmal, wie aussichtsreich der Schritt in die Selbstständigkeit ist – und wie wichtig die Förderung in der schwierigen Anfangszeit. Die Studie zeigt nämlich auch, dass nur wenige Existenzgründer über ausreichendes Eigenkapital verfügen, und wie zurückhaltend die Banken mit StartUp-Finanzierungen sind.

Die Ausstattung mit den erforderlichen finanziellen Mitteln ist wichtig für jede Gründung. Mit einem Startkapital von mindestens 10.000 Euro hatten die Münsteraner Gründer laut Studie langfristig die besseren Chancen am Markt. Da es schwierig ist, über Banken Ideen finanzieren zu lassen, bietet die Wirtschaftsförderung in Kooperation mit der NRW-Bank die Möglichkeit sogenannter Mikrodarlehen bis 25 000 Euro. Dieses Förderinstrument wurde 2009 eingeführt und bedeutet nicht selten die Realisierung von gut ausgearbeiteten Businessplänen.

88 Prozent der Gründungswilligen in Münster, die eine Beratungsstelle aufgesucht hatten, setzten ihre Idee anschließend um. Am beliebtesten waren im Jahr 2009 die Branchen Gesundheit, Pflege, Wellness sowie Werbung, Medien und Informationstechnologien, resümiert Dr. Katja Brickwedde, Verantwortliche der Metis-Studie.

70 Prozent gründeten gefördert aus der Arbeitslosigkeit, Männer und Frauen je zur Hälfte. Nach 5 Jahren hatten nur 9 Prozent aufgegeben – der Rest blieb selbstständig. Besonders erfreulich: zwei Drittel der StartUps erreichten oder übertrafen die selbstgesteckten Umsatz- und Gewinnziele schon im ersten Jahr.
Quelle: Westfälische Nachrichten

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Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

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