Facebook: Kinder haben in den Morgenstunden die meisten Probleme

Eine Untersuchung von Check Point Software Technologies Ltd. fördert die Probleme von Kindern bei Facebook zutage. Meistens finden diese in den Morgenstunden statt.

Der Umfrage zufolge, die bei 600 Facebook nutzenden Kindern im Alter von 10 bis 15 durchgeführt wurde, sind die Kinder, die nach Mitternacht aktiv sind besonders anfällig für Online-Sicherheitsrisiken. Für diese hat sich der Begriff Wild Children eingebürgert. Und 60 Prozent dieser Wild Children berichten, dass sie ernsthafte Probleme haben – zweimal so viele Probleme wie Kinder, die sich früher ausloggen. Zu diesen Problemen gehören, von Fremden angesprochen zu werden, Cybermobbing, gehackte Accounts, problematische Freunde, peinliche Fotos und/oder das Erstellen neuer Accounts, um Probleme zu vermeiden.

Besorgniserregend ist, dass von diesen Wild Children, obwohl sie mehr Probleme haben, 30 Prozent sagen, sie seien nicht besorgt. Und 30 Prozent berichten auch, dass sie keine Maßnahmen ergreifen, um ihre Privatsphäre und Sicherheit auf Facebook zu verbessern. Eltern sollten daher  eine aktive Rolle in der Zeit und bei den Aktivitäten, die ihre Kinder auf Facebook unternehmen  spielen. So könnten Eltern etwa folgendes tun:

– Die nächtlichen Aktivitäten verhindern oder besondere Vorsichtsmaßnahmen treffen. Eine Zeitbegrenzung kann ebenfalls sinnvoll sein, ebenso wie die Absprache, nach Mitternacht nicht im sozialen Netzwerk aktiv zu sein. Eine Online-Sperrstunde könnte ebenfalls eine Möglichkeit sein.

– Medienkompetenz heißt auch: Die Kinder auf die Gefahren des Online-Gehens aufmerksam machen. Dabei sollte man sachlich und vernünftig über die möglichen Gefahren aufklären anstatt den Teufel an die Wand zu malen. So könnte man besprechen, was zu tun ist, wenn Kinder von jemandem kontaktiert werden, den sie nicht kennen. Auch sollte man Kindern klarmachen, dass Cybermobbing etwas sehr Reales ist.

– Online-Datenschutz ist wichtig. Kinder sollten darauf achten, nicht zu viele persönliche Informationen zu posten; dazu gehören Geburtsdaten, Heimatadressen oder Aufenthaltsorte, die Diebe nutzen könnten, um ihre Wohnadresse ausfindig zu machen. Und während Facebook-Spiele und -Puzzles Fun sind, sollte man bei der Nutzung von Facebook-Anwendungen dritter Anbieter vorsichtig sein, weil diese persönliche Informationen möglicherweise nutzen oder weitergeben könnten. Deswegen sollte man sich mit den Kindern zusammensetzen und die Datenschutzeinstellung bei Facebook gemeinsam mit ihnen durchgehen.

Fakt ist, im 21. Jahrhundert sind soziale Netzwerke wie Facebook und Cybersicherheit Teil der Kindererziehung. Solange Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden kann sichergestellt werden, dass alle gut schlafen können. Die komplette Umfrage mit dem Titel „Ist Ihr Kind ein Facebook Wild Child“ finden Sie hinter diesem Link: http://ots.de/JeVj3

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