Personaler checken Profile von Bewerbern – Xing ist am wichtigsten

Alle Menschen, denen ihr Arbeitsplatz, ihre Karriere und ihre berufliche Zukunft wichtig sind, sollten spätestens jetzt begriffen haben, wie wichtig Xing für sie ist. Denn natürlich überprüfen viele Personaler im Bewerbungsprozess die Profile der Bewerber in sozialen Netzwerken, und das Xing-Profil steht für Seriosität und berufliches Engagement. Zwar wird vor Allem Facebook gecheckt – doch davor kann man sich ja schützen.

Der TÜV Nord und Statista haben im Auftrag von Hubert Burda Medien untersucht, wie die Deutschen soziale Medien

Quelle: Burda Media

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nutzen (wir berichteten). Dabei wurde auch erfasst, wie sich Personaler verhalten. Wahrscheinlich ist den meisten Arbeitnehmern gar nicht bewusst, dass sie schon Eigenmarketing betreiben allein durch ihre Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken!

52 Prozent der Personaler gab bei der Umfrage an, Facebook-Profile von Bewerbern zu überprüfen. 32 Prozent untersuchen die Xing-Profile. Warum Facebook häufiger gecheckt wird als das Business-Netzwerk Xing? Bei Facebook ist fast jeder – Xing ist leider immer noch eine Domäne von gut ausgebildeten Fach- und Führungskräften. Auch Studenten und Hochschulabsolventen sind viel zu selten mit einem gepflegten Xing-Profil sichtbar, was nicht verständlich ist.

Darum ein Appell an alle, denen die eigene berufliche Zukunft am Herzen liegt: „Man kann nicht nicht kommunizieren“ sagt Paul Watzlawic, und man kann nicht kein Selbstmarketing betreiben in Zeiten des Internets.

Wer unfindbar ist im Web, zeigt, dass er sehr zurückhaltend ist mit Informationen über sich – handelt es sich hier vielleicht um einen misstrauischen Einzelgänger, der rückwärtsgewandt denkt und handelt?

Wer nur bei Facebook ist und das Profil „abgeschlossen“ hat, zeigt, dass die private Kommunikation im Vordergrund steht. Keine Engagement außerhalb von Facebook, keine Vereine, keine Auszeichnungen – nichts? Da scheint es sich um Jemanden zu handeln, der wenig über den eigenen privaten Tellerrand schaut.

Facebook, Xing, Google+ und vielleicht noch mehr Aktivitäten im Web? Seriös bei Facebook, aussagekräftig bei Xing, konstruktiv bei Google+? Wohl jedes Unternehmen wünscht sich Mitarbeiter, die offen, zugewandt und kompetent in der Welt stehen.

Ich bin sicher, dass im Bewerbungsprozess das Eigenmarketing im Web zum Zünglein an der Waage wird – in vielen Fällen schon geworden ist – also nicht die Augen davor verschließen mit der Ausrede: „Von mir erfährt man da draußen nichts!“ – sondern mit Bewusstsein strategisch klug handeln.

Quelle: Meedia.de

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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