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Social Media Buch Teil 25: Suchmaschinenoptimierung mit Social Media – SMO 64

Suchmaschinenoptimierung teilt sich schon immer auf in den „organischen Teil“ – SEO (Search Engine Optimization) und die Verwendung von so genannten Sponsorenlinks – das wird meist mit SEM (Search Engine Marketing) gleichgesetzt. Doch seit Kurzem gibt es noch einen dritten Bereich bei diesem wichtigen Thema, nämlich SMO – die Social Media Optimiziation – und diese Form, Traffic zu gewinnen und im Google Ranking zu steigen, ist gerade für kleine Unternehmen sehr interessant. Es bringt sehr viel, es ist logisch und nachvollziehbar, es ist ehrlich und im Sinne Googles – und man kann es leicht selbst in Angriff nehmen!

Vorwort

Viele Unternehmen glauben noch immer, SEO (Suchmaschinenoptimierung) sei eine komplizierte Technik, bei der begnadete IT-Profis durch irgendwelche Kunstgriffe im Quelltext Wunder bewirken und den Kunden bei Google nach oben schieben. Dafür werden häufig hunderte von Euros im Monat gezahlt – doch was die selbsternannten SEO-Profis da wirklich leisten – und was es letztendlich an Erfolg bringt, durchschauen die Kunden oft erst nach vielen Monaten – und sind oft genug enttäuscht.Viele SEO’s liefern noch nicht einmal monatliche Statistiken – und nur durch mühsame Recherche können die Kunden selbst feststellen, ob sich überhaupt irgendwelche Effekte bei den relevanten Keywords zeigen (wenn der eigene Unternehmensname ergooglet wird, ist das natürlich keine Kunst – auf die Keywords kommt es an…).

Lange war das Handwerk der SEO’s in erster Linie, Backlinks über tausende von internationalen kommerziellen Websites einzukaufen und sich in gut gerankte Websites zu hacken – doch Google straft sehr gerne ab, wenn solche Tricks auffliegen – und das kommt die Kunden dann wirklich teuer. Wir kennen genügend Fälle, wo selbst Konzerne monatelang in der „Sandbox“ landeten, weil sie unerlaubte SEO-Tricks anwenden ließen. Die Möglichkeiten, Suchmaschinen zu betrügen, sind vielfältig – doch Google und Co haben Interesse daran, diese Tricks zu identifizieren und zu sanktionieren.

SEO und SEM

Hier sei noch einmal kurz der Unterschied zwischen SEO und SEM erklärt. Bei Google gibt es zwei Kategorien bei den Suchergebnissen: die kommerziellen Ergebnisse (ganz oben auf der Trefferseite und rechts) und die organischen Ergebnisse.

SEM: Die Google Adwords Anzeigen kosten nur etwas, wenn sie angeklickt werden – doch die Preise sind nicht gering. Es besteht zudem immer die Gefahr, dass aus vielen Klicks nicht ein einziger Auftrag oder Sale hervorgeht. Es ist eine Kunst, effektive Google Adwords Kampagnen einzurichten – ich würde Unternehmen fast immer dazu raten, sich von einer SEM-Agentur unterstützen zu lassen. Adwords als Sponsorenlinks können sehr wertvoll sein – man kann aber auch viel Geld verbrennen.

Neben den Google Adwords Inseraten gibt es noch weitere SEM-Instrumente: Man kann bei Facebook Anzeigen aufgeben (sehr interessant, wenn man sich mit dem Angebot an Privatkunden wendet) und man kann Affiliate-Werbung schalten. Affiliates sind Internetgeschäftsleute, die den Rahmen schaffen, um Werbung gezielt zum Kunden zu bringen. Preisvergleichseiten sind Affiliateseiten, aber auch Gutschein-Seiten, Testseiten, es gibt Communitys und sogar Twitter-Accounts, die sich über Sponsorenlinks finanzieren.

SEO: Viel spannender als Google Adwords Inserate sind natürlich Erfolge im organischen Ranking bei Google. Die meisten Surfer interessieren sich nicht für die kommerziellen Links – sie wollen Informationen und keine Werbung. Die ersten Suchergebnisse auf Seite 1 werden viel mehr angeklickt als die weiteren, so dass es stets das Ziel sein sollte, unter relevanten Keywords auf die ersten Plätze zu kommen. Mit relevantem Keyword ist natürlich nicht der Unternehmensname gemeint – sondern die Suchbegriffe, die jemand eingibt, der genau nach diesem Angebot forscht.

Für SEO wird zunächst die Website und der Quelltext optimiert – da ist die Basis. Sehr entscheidend sind der Domain-Name, der Seitentitel, die lesbaren URL’s, die Description (was für ein Text steht bei Google zu dem jeweiligen Suchergebnis) und die Eintragungen in den relevanten Verzeichnissen – Arbeit für den gewissenhaften Programmierer der Seite. Außerdem sucht der erfahrene Programmierer nach einem Provider, der aus SEO-Sicht ideal ist – sehr wichtig!

Danach beginnt die kontinuierliche Suchmaschinenoptimierung:

  • Viel Content (Inhalte) produzieren – jeder Inhalt braucht eine einzelne URL
  • Lesefreundliche Inhalte, kurze Sätze, ansprechende Themen
  • Interne und externe Verlinkungen setzen
  • Anreize schaffen, von einer Seite zur nächsten zu klicken
  • Backlinks aufbauen von seriösen Seiten mit Google-Autorität, die thematisch passen
  • Newsletter einrichten

Und nun zur Social Media Optimization

Viele langgediente SEO-Experten sind gar nicht eingerichtet darauf, dass heute über das „Mitmachnetz“ mehr und mehr Traffic über Facebook, Twitter, Xing und GooglePlus generiert wird – hier muss der IT-Experte kapitulieren – plötzlich geht es nicht um technisches Knowhow, sondern um Einfühlungsvermögen, Authentizität, Kommunikationsstärke und gute Vernetzung – also um die gleichen Kompetenzen wie im „wirklichen Leben“ – der gut vernetzte Kaufmann mit dem hervorragenden Leumund gewinnt.

SMO bedeutet, dass man weitergereicht wird, kommentiert wird, beantwortet, gemocht und geteilt wird. SMO funktioniert nach dem Motto: „Märkte sind Gespräche“ – und durch diese Gespräche kommen immer wieder neue Nutzer auf die Website, da sie interessiert sind an dem Verfasser aus den sozialen Netzwerken. Wer hier gut ankommt, wird weiterempfohlen, und das bringt nicht nur Traffic und lässt im Google-Ranking steigen -das bringt vor allem neue Kunden! 90% aller Aufträge kommen schließlich über Empfehlungen, und diese Empfehlungen können durchaus auch virtuell funktionieren. Im Folgenden die einzelnen Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung per Social Media

Blog

Um viel Content zu produzieren und viral zu verbreiten, bietet sich ein Blog an. Man sagt, zwei Drittel aller aktiven Twitter-User haben ein Blog. Blogbeiträge können sich auf die unternehmensrelevanten Themen konzentrieren, die Überschriften können bewusst so gewählt werden, dass sie bei Google eine Chance erhalten. Dabei hilft das „Google Adwords Keyword Tool“. Der Blogredakteur kann in Sekundenschnelle analysieren, was besonders häufig gesucht wird – und wie hoch die Wettbewerbsdichte um das jeweilige Keyword ist. Wenn diese Ergebnisse in die Wahl der Überschrift des Beitrags einfließen, wird man sicher schnell ein greifbares Ergebnis erzielen.

SMO-Blog-Aufgabe:

  • Nicht nur die Überschrift optimieren, sondern auch selbst eine Description im Backend einfügen – sonst sucht sich Google irgendeinen Textauszug selbst aus – das ist manchmal ärgerlich und unpassend
  • Immer wieder googlen, wie der geschriebene Beitrag bei Google gelistet wurde – und sich bestmögliche Mühe beim Schreiben geben, damit die Leser nicht sofort wieder enttäuscht wegklicken
  • Bilder und Aufzählungen verwenden, um den Beitrag auch optisch interessanter zu machen. Zwischenüberschriften verwenden, die man fett druckt. Links setzen zu Quellen, Zusatzinformationen – und natürlich interne Links einsetzen zu eigenen weiteren interessanten Beiträgen
  • Vom Blog bei jedem Beitrag zur Firmen-Website verlinken – gern auch mit Textlinks, die werden von Suchmaschinen bevorzugt – so wie dieser Textlink hier vom Social Media Newsroom

Newsletter

Auch wenn der Newsletter nicht klassisch zu Social Media gerechnet wird, ist er ein hervorragendes Mittel, um Traffic

SteadyNews-Google Analytics

SteadyNews-Google Analytics: Immer wieder Dienstags steigt der Traffc auf über 1.000 Unique Visitor an - dank Newsletter

auf die Website zu bringen – und um im Google Ranking zu steigen. Im Newsletter kann ich alle spannenden Beiträge aus dem Blog mit Überschrift und kurzem Teaser (Anreißtext) direkt mit dem Blog-Beitrag verlinken. In den SteadyNews haben wir jeden Dienstag – wenn der Newsletter verschickt wird – einen enormen Anstieg an Traffic. Das beeinflusst natürlich auch, wie relevant Google die bevorzugten Beiträge findet – und die SteadyNews steigen im Ranking.

SMO-Newsletter-Aufgabe:

  • Den Newsletter so lesefreundlich wie möglich gestalten, damit er Zuspruch findet
  • Abonnenten sammeln – sich ein Ziel setzen, wie der Anstieg an Abonnenten in der nächsten Zeit beziffert sein soll
  • Viele Links zur Website und das Blog setzen – natürlich immer aus Lesersicht emphatisch – nie spammig
  • Pünktlich sein wie ein Uhrwerk – eine genaue Frequenz einhalten
  • Response erhöhen durch Umfragen, Gewinnspiele, Rabatte, Feedback-Anreize

Xing

Seit dem Relaunch bei Xing gibt es die sehr schöne Möglichkeit, die Neuigkeiten, die man seinem Netzwerk mitteilen möchte, direkt mit Twitter synchronisieren. Man kann sogar einen Xing-Linkverkürzer einsetzen, um die erlaubten 140 Zeichen nicht durch lange Links zu verschwenden. Allerdings nutze ich lieber bit.ly als Linkverkürzer. Zum Einen habe ich dadurch den Zwischenschritt vermieden, dass der Leser erst einem „Über Xing eine neue Seite aufrufen“ zustimmen  muss – und zum Anderen kann ich bei bit.ly immer kontrollieren, welche Links wie oft angeklickt wurden – eine wunderbare Monitoringfunktion, um herauszufinden, was meine Leser bei Xing und Twitter am meisten interessiert.

Bei Xing ist die Zielgruppe zu finden, die im B2B zu Hause ist. Durch interessante Status-Updates in „Neues aus Ihrem Netzwerk“ erhalte ich Kommentare, neue Xing-Kontakte, Links auf meine Website und erlebe den Satz „Märkte sind Gespräche“ ganz direkt. Neben den Events und den Kontaktansammlungen sind die Xing-Statusupdates das beste Mittel, um im B2B Bereich Traffic und Kunden zu gewinnen (und zu binden).

SMO-Xing-Aufgaben

  • Wenn Sie im Blog einen neuen Beitrag geschrieben haben, erzählen Sie davon bei Xing Ihren Kontakten und setzen Sie den entsprechenden Kurzlink dahinter – synchronisieren Sie diesen Status-Update mit Twitter
  • In „Über mich“ können Sie ebenfalls einige Ihrer interessantesten Beiträge verlinken – „Über mich“ ist auch für Nichtmitglieder von Xing sichtbar
  • Bei Google werden sehr häufig Namen ergooglet. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Name optimal mit Ihrem Xing-Profil abgestimmt ist – so erhalten Sie für Ihren Namen Traffic – und steigen damit im Google Ranking.

Twitter

Twitter wird nicht zu Unrecht auch die „Linkschleuder“ genannt. Nutzen Sie dieses virale Instrument, um Ihre Blogbeiträge, Ihre Newsletter und Ihre Website-Angebote zu verteilen. Wenn Sie den Geschmack Ihrer Follower treffen, werden diese Ihre Tweets „retweeten“ – und somit vervielfachen. Wenn die Tweets auf Beiträge auf Ihrer Seite verweisen, ein zuverlässiger Backlink-Lieferant, der allerdings sehr schnell in der Masse aller Tweets wieder verschwindet…

SMO-Twitter-Aufgaben

  • Synchronisieren Sie Ihre Blog-Beiträge direkt mit Twitter – das geht auch automatisch über ein Plugin – fragen Sie Ihren Programmierer
  • Seien Sie unterhaltsam, informativ, suchen Sie spannende, einzigartige Nischen, in denen Sie als Kompetenz glänzen – so gewinnen Sie neue Follower und regen dazu an, dass Ihre Links weiterverbreitet werden
  • Bauen Sie Ihre Newsletter so, dass sie auch online erscheinen – mit einer eigenen URL. Wenn Sie Ihren Newsletter veröffentlicht haben, teilen Sie dies bei Twitter Ihren Followern mit und fügen Sie diesen Link als Kurzlink ein
  • Hängen Sie sich an die beliebtesten Twitter-Themen und verbinden Sie die Top-Themen mit selbst geschriebenen Beiträgen auf Ihrem Blog
  • Wenn es Ihnen gelingt, Twitter Keynotespeaker zum Follower zu haben, können Sie versuchen, diese zum Retweeten von einigen Ihrer Beiträge anzuregen. Antworten Sie auf jedes Retweet mit einem Dankeschön – das ist höflich und festigt gute Beziehungen
  • Seien Sie nie lästig bei Twitter – sonst werden Ihnen gerade die einflussreichen Twitterer entfolgen – die haben nämlich mehr als genug Auswahl…

Facebook

Facebook ist ein rein privates Netzwerk. Gerade Unternehmen, die Dienstleistungen für Unternehmen erbringen, haben bei Facebook kaum Möglichkeiten, sich mit ihrem persönlichen Profil viral bei potentiellen Kunden zu verbreiten. – Man kann sich also durchaus die Freiheit erlauben, als Mensch bei Facebook die Privatsphäre bestmöglich zu schützen.

Doch die Facebook-Fanpage ist für B2B durchaus interessant. In unseren SteadyNews-Statistiken sehen wir immer wieder, dass nach Google die meisten Leser über Facebook zu uns finden – noch vor Twitter! Jeden SteadyNews-Beitrag veröffentlichen wir auch bei Facebook auf unserer SteadyClicks-Fanpage – und durch die optisch ansprechende Gestaltung (Fotos aus den Beiträgen werden von Facebook mit eingefügt) erhalten die Beiträge oft mehr Aufmerksamkeit als im Newsletter, der ja mehr nach „Masse“ aussieht und auf einen Rutsch sehr viele News enthält.

Facebook: SteadyClicks

SMO-Facebook-Aufgaben

  • Synchronisieren Sie Ihre Blog-Beiträge auch mit Facebook – das geht entweder direkt über ein Plugin – oder Sie nehmen den Umweg über Twitter. Wenn man googlet: „Facebook Twitter synchronisieren““ erhält man viele Beiträge die zeigen, wie es geht.
  • Veröffentlichen Sie auf Ihre Fanpage immer wieder interessante Beiträge von anderen Kompetenzen – das sieht schön aus und erhöht den Anreiz, Fan zu werden – bieten Sie Ihren Fans viele interessante Infos, Bilder, Links und Videos
  • Überlegen Sie sich Strategien, wie Sie ihre Fans steigern können – Gewinnspiele sind hier immer noch das Mittel der Wahl. Machen Sie es potentiellen Fans so leicht wie möglich, mitzuspielen – komplizierte Mitmachbedingungen führen oft dazu, dass sich niemand für das Gewinnspiel interessiert.

Social Bookmarks

In Deutschland sind Social Bookmarks leider sehr wenig verbreitet. In den USA nutzt sie jeder Zweite, um sich mit Hilfe anderer User eine individualisierte Tages- oder Wochenzeitung zusammenzustellen – bei uns ist dieses Lesezeichen-Community-Modell kaum angenommen worden.

Was sind Social Bookmarks?

Sicher nutzen Sie auch Ihre Lesezeichen im Browser, wenn Sie besonders interessante Websites finden, die Sie schnell wiederfinden wollen. Social Bookmark-Dienste sind Community-Portale wie Flickr und YouTube – aber eben für genau diese Lesezeichen. Man kann sich die gewählten Lesezeichen online abspeichern, um sie von jedem Rechner der Welt aufrufen zu können, man kann einzelne Beiträge dort abspeichern, man kann Kommentare abgeben, liken und teilen. Social Bokkmarks sind sozusagen eine Alternative zu RSS-Feeds – die man mit Gleichgesinnten teilt.

Man kann zu unzähligen Themen danach suchen, was andere Social Bookmark-Community-Mitglieder empfehlen, und so auf die Schwarmintelligenz von Gleichgesinnten setzen, um online „Zeitung zu lesen“. Doch in Deutschland haben wohl bisher wenige User die Nutzbarkeit von Social Bookmarks verstanden – stattdessen nutzen findige SEO-Anbieter Social Bookmarks, um die Seiten, Blogbeiträge und Angebote ihrer Kunden auf vielen Bookmark-Portalen einzustellen, mit den richtigen Keywords zu verbinden – und somit Traffic zu generieren, Backlinks zu sammeln – und die Website des Kunden im Google-Ranking steigen zu lassen.

Eine Liste von Social Bookmark-Diensten finden Sie hier bei insidermarketing.de

Online-Presseportale

Ähnlich wie Social Bookmarkdienste sind Online-Presseportale weniger eine effektive Methode, um Journalisten Pressemitteilungen zukommen zu lassen, als eine SMO-Methode, um Backlinks auf die eigene Website zu sammeln. Es lohnt sich auf jeden Fall, einige Online-Pressemitteilungen im Monat zu schreiben und auf mehrere kostenlose Presseportale zu verteilen – so erhöhen Sie Ihre Traffic-Rate und erzielen viele Backlinks.

Um die passenden Presseportale herauszufiltern, ist es am besten, die sensiblen Keywords bei Google News einzugeben und zu analysieren, welche Pressportale dort erscheinen. Sie können sich ganz leicht dort anmelden und Ihre eigenen Pressemitteilungen veröffentlichen – meist auch mit mehreren Fotos. Man muss nur gewisse Regeln beachten, sonst wird die Pressemitteilung nicht veröffentlicht:

  • Keine direkte Anrede benutzen („Kommen Sie am verkaufsoffenen Sonntag…“)
  • Keine Ausrufungszeichen
  • Keine reißerischen Überschriften
  • Newscharakter bewahren
  • Kurz-Beschreibung (Description) hinzufügen
  • „Zum Unternehmen“ einen Kurztext anfügen
  • Teaser mit den wichtigsten Fragen (Wer, was, wo, wann, wie) voranstellen

Blogger-Seo.de: Auflistung derzeit aktueller Online-Presseportale

SMO-Aufgaben für Social Bookmark-Dienste und Online-Presseportale

  • Regelmäßig nutzen – genaue Anzahl und Frequenz festlegen
  • Keywords mit Adwords Analysetool ermitteln
  • Bookmarks vom Fachmann einsetzen lassen – es selbst und händisch zu tun, dauert zu lang
  • Online-Pressemitteilungen kontrollieren, ob und wie sie veröffentlicht wurden
  • Pressemitteilungen neutral verfassen – unter „Pressestimmen“ auf der eigenen Website verlinken
  • Wenn möglich, Fotos, Logos, Kartenhinweise und Links einfügen
  • Mit Google Alerts den Erfolg kontrollieren – die Anzahl der Google Suchergebnisse Ihres Namens/ Unternehmens dokumentieren – hier sollte ein Anstieg sichtbar sein

Foren und Communities

Gerade YouTube ist ein wichtiger Traffic-Lieferant, wie wir schon im letzten Kapitel gehört haben. Falls Sie in Foren als Experte punkten können, ist dies ebenfalls auch SMO. Sorgen Sie einfach dafür, dass der Link zu Ihrer Website so häufig wie möglich sichtbar im Web erscheint – aber seien Sie nie aufdringlich, spammig, plump werblich. Konzentrieren Sie sich darauf, Ihre Kompetenz in den Vordergrund zu stellen – nicht den Wunsch nach Kunden oder Aufträgen. Setzen Sie Kommentare in andere Blogs, nutzen Sie Xing-Gruppen und spezielle Fach-Communities, um sich viral zu verbreiten.

Schauen Sie immer wieder bei Google nach, wie oft Ihr Name – bzw. der Name Ihres Unternehmens – in den Google Ergebnissen erscheint. Verfolgen Sie Ihr Ranking anhand relevanter Keywords und speichern Sie diese Screenshots ab und zu. Dank Social Media haben Sie SEO weitgehend selbst in der Hand – und gleichzeitig betreiben Sie effizientes Empfehlungs-Marketing – eine vortreffliche Kombination.

Dies war der 25. Teil aus dem Social Media Buch von Eva Ihnenfeldt, das nach und nach hier erscheint.

Die vorläufige Gliederung des Buchs finden Sie hier:

Social Media Buch

Autorin ist

Eva Ihnenfeldt
Unternehmensberaterin und Dozentin
PR-Agentur und Social Media Agentur SteadyNews
Rheinlanddamm 201
44139 Dortmund
Tel.: 0231/ 77 64 150
E-Mail: eva.ihnenfeldt@newsletter-redaktion.de

Über Eva Ihnenfeldt

Eva Ihnenfeldt leitet gemeinsam mit Dennis Arntjen das Unternehmensnetzwerk Kmu-digital.net - das Netzwerk von Unternehmen im digitalen Wandel. Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

2 thoughts on “Social Media Buch Teil 25: Suchmaschinenoptimierung mit Social Media – SMO

  1. Hallo Eva,

    wieder einmal ein sehr informativer und schön geschriebener Newsletter.
    Ich versuche schon mal alle Ratschläge und Tipps in mein neues Projekt einfließen zu lassen. http://www.familytrader.de

    Und dann, mittels SMM Weiterbildung in eurer Business Academy, wird es perfektioniert 🙂

    LG
    Ralf

  2. Ich bin auh schon gespannt auf das Modell vom „Familytrader“ – auch wenn Börse ja von vielen sehr misstrauisch beäuft wird, ist es sicher eine interessante Herausforderung für jeden, der den Kreiskauf des Geldes wirklich verstehen will. Schön, dass Du dabei bist – ich werde bestimmt viel lernen.

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