Social Media im Museum: Gleim-net

Mit einer eigens entwickelten Software können die Besucher des Gleimhauses in die Rolle von Gleim, Lessing und Co. schlüpfen. Dabei sollen die Besucher laut Direktorin Ute Pott in Halberstadt das Leben des Dichters Gleim spielend erfahren.
Der Besucher legt sich ein Profil mit Foto und Biographie eines Freundes aus dem Kreis um den Halberstädter Dichter Johann Wilhelm Ludwig Gleim an. Dieser lebte von 1719 bis 1803. Mit der Software kann dann mit den anderen Schriftsteller-Rollen in die die Teilnehmer geschlüpft sind interagiert werden. Sprache und Verhalten des 18. Jahrhunderts sollten dabei verwendet werden und im Rahmen des Besuchs bestimmte Aufgaben gelöst werden.

Ziel des Projekts „Gleim-net“ sei, mit Hilfe moderner Technik nicht nur historische Inhalte zu erklären, sondern diese auch erfahrbar zu machen, so Pott. So könnten Schüler enormen Spaß an einem eher trockenen Thema entwickeln. Lehrer könnten im Gegenzug viel über neue Technik lernen. Gleim wirkte lange in Halberstadt und starb auch dort. Im April 1862 wurden die Sammlungen des Dichters in dessen einstigem Wohnhaus hinter dem Dom für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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