Home / Marketing / Social Media Marketing: die 7 Todsünden im Web 2.0

Der Online-Marketing Berater Daniel Gremm hat in einem Beitrag sehr gut umschrieben, welche sieben Fehler Unternehmen im Zeitalter des Web 2.0 (des „Mitmachnetzes“) unbedingt vermeiden sollten – unabhängig von der Firmen-Größe. Tatsache ist, dass niemand auf Dauer noch um interaktive Werbemaßnahmen herum kommen wird, da die Konsumenten sich zunehmend über das Internet austauschen. Schlechte Erfahrungen verbreiten sich viral – auch Erfahrungen mit Ärzten, Kassiererinnen oder Arbeitgebern…

Daniel Gremm listet diese sieben Todsünden im Social Media Marketing auf:

Taubheit: Unternehmen machen häufig den Fehler, nicht auf Kritik zu reagieren. Sie ziehen ihre Kampagnen ohne Rücksicht auf Feedback durch – erst Umsatzeinbrüche machen wach, doch dann mit irreperabelen Schaden

Kritik-Aversion: Eine einzelne schlechte Meinung im Internet nimmt großen Einfluss auf die Kaufentscheidung vieler anderer. Es ist ganz falsch, negative Äußerungen verärgert zu ignorieren – ein sozial kompetentes Unternehmen sollte unverzüglich darauf reagieren und sich bemühen, verlorene Sympathien zurückzugewinnen. Und mit Abmahnungen und anderen juristischen Schritten unbedingt vorsichtig sein – das wird schnell ein Bumerang …

Täuschung: Immer mehr Unternehmen und Werbeagenturen erliegen der Versuchung, sich getarnt im Web zu bewegen, um Communitys für versteckte Schleichwerbung zu missbrauchen. Das mag eine Zeit lang gut gehen – doch im Unterschied zu herkömmlichen Medien hat das Web ein langes Gedächtnis! Jeder Foren-Eintrag, jede gefälschte Bewertung bleibt ewig stehen! Irgendwann wird jeder Betrug enttarnt, und dann ist der Schaden nachhaltig und fundamental.

Beschränktheit: Das Web 2.0 ist sehr flexibel -alles ist in ständiger Bewegung. War gestern Facebook noch uninteressant, ist es heute ein wichtiger kommunikativer Faktor geworden. Twitter wurde lange belächelt – jetzt twittern sogar schon 50 Prozent aller DAX-gelisteten Konzerne. Unternehmen sollten sich angewöhnen, Social Media Kompetenz mit in die Unternehmens-Philosophie aufzunehmen und kontinuierlich zu pflegen.

Faulheit: die Verbreitung von Informationen wird immer dichter. Es reicht nicht mehr aus, irgendeinen Content (Inhalt) ins Web zu stellen, um die Website für Suchmaschinen zu optimieren. Nur eine ganzheitliche, ineinander greifende Strategie kann zu Erfolgen führen – und diese Strategie besteht zu 50 Prozent aus Kreativität und Vertrauenswürdigkeit – zu 50 Prozent aus Fleiß und Beharrlichkeit.

Egoismus: Unternehmen sollten nicht den Fehler begehen, ihre eigenen Leistungen und Produkte in den Vordergrund zu stellen, sondern das Interesse und die Bedürfnisse der Community-Mitglieder. Nichts kann den Ruf nachhaltig mehr schaden als engstirniger Egoismus, der nur Vorteile aus dem sozialen Miteinander ziehen will. Ein sozial kompetentes Unternehmen ist großzügig, gibt Informationen, kann zuhören und beantwortet bereitwillig (und zeitnah) Fragen.

Austauschbarkeit: Das Wichtigste beim Aufbau eines ganzheitlichen Social Media Marketing ist ein glasklares Profil. Das Unternehmen muss für sich erarbeiten, wie es sich von Mitbewerbern unterschiedet, woran es als „Typ“ erkennbar ist. Freunde sammeln im Web sich um einen Mittelpunkt – und gleichgültig, ob man selbst das Zentrum ist – oder als Community-Mitglied mitmacht: das deutliche Profil entscheidet darüber, ob man Menschen gewinnen kann – und welche es sind!

Quelle: Internetworld

Web 2.0-Marketing im Ruhrgebiet: Steadyclicks

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

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