Umfrage: Wie nutzt die Generation Millennials (18 – 30 J.) Facebook?

Generation Y, Digital Natives, Millennials…gemeint sind immer die jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren. Eine Generation in Deutschland, die selbstverständlich mit dem Internet aufgewachsen sind, die fast vollständig Smartphones nutzt, die sich gerade in die Welt der Erwachsenen einfügt und sowohl privat als auch beruflich die Vorteile des Webs versteht. Doch wie nutzen diese jungen Profis Facebook? Können Ältere vielleicht von ihnen lernen? Zumindest ist eines bei der Umfrage, an der 1.000 junge Menschen teilgenommen haben, deutlich: Ein Drittel nutzt Pseudonyme bei Facebook, obwohl Facebook Klarnamen per AGB verlangt.

  • Die meisten Millennials, die sich gegen die Klarnamenpflicht bei Facebook sperren, geben sich mit einer Facebook_Ileichten Abwandlung ihres richtigen Namens zufrieden. Wahrscheinlich wollen diese 24 Prozent der Befragten für ihre Freunde erkennbar bleiben. Nur 6 Prozent wählen einen völligen Phantasienamen, weitere 3 Prozent sind unter ihrem Spitznamen zu finden, der jedoch nichts mit dem eigentlichen Namen zu tun hat. 68 Prozent halten sich an die AGB von Facebook.
  • Insgesamt haben nur 60 Prozent der Befragten einen Facebook-Account, wohingegen 82 Prozent WhatsApp nutzen. Die Kommunikation hat sich also weiter verlagert zu nicht öffentlich sichtbaren Messages, Bildern und Videos – gern auch in Gruppenchats. 10 Prozent haben mehrere Facebook-Profile, die allerdings nicht unbedingt auch gepflegt werden.
  • 41 Prozent der Facebook-User geben grundsätzlich nicht ihren Beziehungsstatus preis, nur 20 Prozent halten diese Informationen ständig aktuell. Überhaupt ist der Drang, das Facebook Profil zu aktualisieren, gering. 70 Prozent der Befragten ändern seltener als einmal im Monat etwas in ihrem Profil. Nur 10 Prozent ändern mindestens einmal monatlich persönliche Angaben.
  • 54 Prozent der 18 – bis 30 Jährigen telefonieren noch mit ihren Freunden. Bei 38 Prozent ist die SMS weiterhin aktiv, 31 Prozent schreiben auch Mails an ihre Freunde. Instagram nutzen nur 7 Prozent der Befragten, Snapchat fünf, und Twitter gerade mal 3 Prozent.
  • Selfies erfreuen sich großer Beliebtheit. Fast die Hälfte der Befragten hat unter den letzten 20 Fotos mindestens ein Selfie.

Man sieht an dieser Umfrage, dass deutsche Millennials wieder ganz anders sind als junge Erwachsene aus anderen Kulturen. So ist Instagram erstaunlich wenig verbreitet. Auch drei Prozent Twitter-User ist ganz sicher extrem wenig im internationalen Vergleich. Lernen können Ältere sicher von den Jungen, dass man sich nicht unbedingt an alle Vorschriften halten muss, wenn persönliche Gründe dagegen sprechen, dass persönliche Kommunikation der öffentlichen Zur-Schau-Tragerei sicher vorzuziehen ist im privaten Verkehr, und dass es wichtigere Dinge gibt, als Profilfotos auszutauschen 😉 Vor daher: Hut ab, Ihr Profis, ich finde, Ihr macht das gut!

Quelle: Die Online-Befragung wurde von dem Institut für Markt- und Trendforschung EARSandEYES im Auftrag von bento im Mai 2015 durchgeführt. Teilgenommen haben 1000 in Deutschland lebende Menschen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Die Schwankungsbreite beträgt für die gesamte Stichprobe 1,9 Prozent.

Bildquelle: pixabay_geralt

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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