Verdienstvergleich in Deutschland 2011 – Überblick über Einkommen in verschiedenen Berufen

Überblick über die verschiedenen Branchen aus der FTD im Februar 2011.
1. Die Kreativen: Ein ganz neuer Beruf ist der „Social Media Manger“ – und heiß begehrt. In diesem jungen Feld können etwa 50.000 Euro als Einstiegsjahreseinkommen verlangt werden. Klangberater hingegen verdienen zu Anfang nur um die 30.000 Euro brutto, ebenso Videofotografen. Schauspieler erhalten häufig Tagesgagen beim Fernsehen von rund 350 Euro, der Hauptkameramann erhält ca 90.000 Euro – sein Assistent nur 17.200 Euro brutto.

2. Wissenschaft, Technik, Medizin: Elektro- und Softwareingenieure können mit Einstiegsgehältern von 45.000 bis 50.000 Euro rechnen, Ärzte erhalten zu Anfang 50.000 bis 60.000 Euro brutto. Die besten Aussichten haben hier Radiologen, Orthopäden, Kardiologen, Hals, Nasen, Ohrenärzte und Augenärzte. In Kliniken werden die operativen Zweige gut bezahlt – mit 80.000 Euro Einstiegsgehalt.

Journalisten verdienen um die 40.000 bis 50.000 Euro zum Einstieg, Werbetexter ca 36.000 Euro jährlich. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Gehälter mit der Unternehmensgröße zusammenhängen: je größer ein Unternehmen, desto besser die Bezahlung.

3. Wirtschaft und Politik: Steuerberater und Patentanwälte erhalten zum Einstieg etwa 55.000 Euro brutto, allgemein sind Jobs in Wirtschaft und Politik Berufe mit Zukunft – darum auch gut bezahlt.

4. Bildung und Pflege, Öffentlicher Dienst: Kranken- und Altenpfleger verdienen etwa 25.000 Euro brutto, Lehrer an Gymnasien bis zu 40.000 Euro Einstiegsgehalt. Ein Polizeimeister in der GSG 9 erhält 27.600 Euro, plus Gefahrenzulage von 400 Euro monatlich. Als Pilot bei der Lufthansa steigt man ein mit 60.000 Euro. Beim Miltär sind die Gehälter sehr gering, ein Oberfeldwebel erhält nur rund 24.000 Euro jährlich (im Kriegseinsatz kommen noch 110 Euro täglich hinzu).

Allgemein kommt der Report in der Financial Times zu dem Schluss, dass Selbstständige und Unternehmer grundsätzlich mehr verdienen als Angestellte. Besonders der Öffentliche Dienst müsste bei den Gehältern aufholen, die Entlohnung ist häufig nicht mehr zeitgemäß.

Quelle: Financial Times Deutschland

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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