Eva’s Geständnisse Nr. 27: Der transparente Mensch – ein Bewusstseinssprung?

Die Corona-Warn-Apps bringen uns schon heute einer Zukunft näher, in der menschliches Verhalten transparent wird. Die Corona-Warn-App aus Polen zum Beispiel geht erschreckend weit bei der eingreifenden Kontrolle seiner Bürger/Innen. Schwappt die digitale Überwachung, die uns aus China wohl bekannt ist, immer mehr nach Europa? 

 Ob es um Gesundheitsgefährdungen geht, Radikalisierungen, illegale Handelsbeziehungen , Bedrohungen und Gewalt… Selbst die liberalsten Politiker werden sich schwer tun zu sagen „Wird schon irgendwie gutgehen – die unbeobachtete Freiheit des Einzelnen ist ein höheres Gut als der gesellschaftliche Schutz vor Selbst- und Fremdgefährdung“. Und so beginne ich mir auszumalen, wie ein transparentes Leben in einer freiheitlichen, demokratisch erprobten und wertschätzenden Gesellschaft aussehen könnte. Ich will keine Angst- und Anpassungsgesellschaft – ich will Vertrauen und Entspannung. Und Authentizität und Kreativität. Ob wir das schaffen?

 

Podcast hier bei Spotify hören

Podcast hier bei Soundcloud hören

Podcast hier bei TuneIn hören

Podcast hier bei iTunes hören

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

2 thoughts on “Eva’s Geständnisse Nr. 27: Der transparente Mensch – ein Bewusstseinssprung?

  • Reply aki 20. Januar 2021 at 16:31

    Dazu müssen Sie sich kurz vergegenwärtigen, welche Besonderheiten Ihre Person und Ihr Sozialverhalten – im umfassenden Sinn – ausmachen, und wieviel davon sich bereits in Datensammlungen öffentlicher und privater Art findet.

    Dazu gehören etwa praktisch lückenlose Informationen über Ihren Gesundheitszustand, Ihren Körperbefund und Ihre Krankheiten (Elektronische Gesundheitskarte), weiterhin über Ihre gesamten sozialen Kontakte, Ihr Reiseverhalten einschließlich aller Vorlieben, Ihre bevorzugten Lektüren, Filme, Auto-, Kleidungs- und Gerätemarken, Ihre Ernährung, Hobbies, Partnerpräferenzen, Ihr mediales Kommunikationsverhalten einschließlich Ihrer Sprachkompetenz, Lieblingsthemen und charakterlichen Schwachpunkte, Ihre beruflichen oder außerberuflichen Kompetenzen und Interessengebiete. Die Liste ließe sich verlängern. Sie ist unschwer zusammenstellbar aus einer Auswertung von vollkommen gewöhnlichen Datensammlungen der von Ihnen autorisierten Bank-, Kreditkarten-, Reise-, Versand- und Medienunternehmen. Überdies schreiben Sie vermutlich seit Jahrzehnten unverschlüsselte E-Mails über Server und Knotenpunkte in Australien, Nevada oder Taiwan, die jeder, der es möchte, lesen, speichern und seinerseits nach Ihnen unbekannten Methoden auswerten kann. Zusätzlich laufen Sie mit immer online geschalteten Mobiltelefonen herum und texten die Cloud-Welt voll mit Ihren jeweils neuesten Nachrichten über Ihr Liebesleben.

    Was in dem obigem Podcast propagiert wird ist das Ende des verfassungsrechtlich garantierten Rechts auf informationelle Selbstbestimmung, das Ende der manchmal notwendigen Anonymität, der Individualität und der Privatspähre. Faschismus von unten! Die totale Aufhebung des Datenschutzes.

    • Reply Eva Ihnenfeldt 22. Januar 2021 at 14:43

      Hallo lieber Axel, ich freu mich so sehr über ihre Kommentare – gerade weil wir so unterschiedlich ticken. Ja, oft provoziere ich in meinen Texten und Worten, genau um solche Debatten zu ermöglichen! Würde mich total freuen, wenn wir näher dazu ins Gespräch kämen. Falls Sie auch bei Facebook sind (wahrscheinlich nicht…) wäre es am einfachsten, wenn wir uns dort befreunden (Ich heiße ganz normal Eva Ihnenfeldt) ansonsten vielleicht per Mail? [email protected] Also ich bin auf jeden Fall offen dafür. Liebe Grüße Eva Ihnenfeldt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.