Ich glaube Dir – und es tut mir unendlich leid #podcast

Habt Ihr schon einmal etwas von „unsichtbaren Krankheiten“ gehört? Krankheiten, die sich nicht durch sichtbare Symptome zeigen? In der letzten Woche ist es mir passiert, dass ein gestandener Mann vor mir in Tränen ausgebrochen ist, nur weil ich ihm geglaubt habe, dass er leidet unter seinen Schmerzen und seiner Schlaflosigkeit. Ich war ganz erschüttert und habe verstanden, wie schrecklich es ist, wenn man leidet, und niemand glaubt Einem. Darum dieser Podcast. Denn das tut mir unglaublich leid…

Podcast „Eva’s Geständnisse“ vom 18. Juni 2021

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Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

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4 thoughts on “Ich glaube Dir – und es tut mir unendlich leid #podcast

  • Reply Susanne Fischer 22. Juni 2021 at 11:54

    Danke Eva,
    für den Podcast eben mit unsichtbaren Krankheiten (bei mir Krebs), ich hab eine Träne nach der anderen aus meiner verletzten, unverstandene Seele kullern lassen können vor Erleichterung.
    Danke für Ihre so tollen und emphatisch menschlichen, herzensvollen Beiträge voller Grundehrlichkeit und Unverstelltheit. Diese Sicht aus humanem Respekt und Achtsamkeit sollte an allen nur denkbaren Schulsystemen gelehrt werden.
    Wenn Sie zu WÄHlen wären in der Politik, ich tät Sie sofort wählen, aber da hör ich schon das „WÄH!“ von Ihnen, zu Recht.
    Wer in die Politik geht, will sich profilieren mit Macht. Die leisen Stillen, die Achtsamen sind da weniger zu finden, und wenn, dann werden die u. U. bald modern gekreuzigt. Liebe Grüße aus Bayern vom Starnberger See von einer begeisterten Hörerin Ihrer zauberhaften Podcasts.

    • Reply Eva Ihnenfeldt 23. Juni 2021 at 10:42

      Liebe liebe Frau Fischer, es ist unglaublich, was Sie mit Ihren Worten in mir auslösen. Ich werde mir Ihren Kommentar kopieren, ausdrucken und bei mir ins Bad neben den Spiegel hängen. Damit ich nie nie vergesse, dass es etwas bewirken kann, dass ich bin wie ich bin. Ich weiß das doch nicht? Habe so viele Jahre als Dozentin für Social Media gearbeitet und dementsprechend in die SteadyNews geschrieben – nun hat ein ganz neuer Lebensabschnitt begonnen – und ich fühle mich tatsächlich total politisch. Sie bringen alles so auf den Punkt, was ich fühle und wofür mein Herz brennt. Ich lerne so viele großartige Menschen in meinem neuen Aufgabenbereich kennen, die so tapfer leben mit ihren Traurigkeiten und Schicksalen. Für die will ich einstehen, komme was will. Ich bin Ihnen unglaublich dankbar. Vielleicht bis bald! Liebe Grüße von Eva Ihnenfeldt

  • Reply Gitta Bürger 26. Juni 2021 at 07:11

    Tolle Anregungen, liebe Eva,
    LEIDER ertappe ich mich auch häufig, beim Verteilen „guter Ratschläge“…, wenn Freundinnen mir ihr Leid klagen.

    Habe erst nach langer Reflektion festgestellt, dass ich damit wohl versuche meine (schwer auszuhaltende) Hilflosigkeit zu kompensieren

    Solches Leid an zu hören – ohne helfen zu können – macht Hilflosigkeits-Gefühle.

    Klar, wäre AKTIVES ZUHÖREN oft die am meisten gewünschte Hilfe, aber ich stecke wohl zu tief im Reiz-Reaktions-Muster??

    Werde also öfter innehalten, Reaktionen (unerwünschte Tipps) ausbremsen + nur meine Ohren aufsperren!
    Großen Dank, für deine anregenden Podcast’s
    Hoffnungsvolle Grüße
    von Gitta

    • Reply Eva Ihnenfeldt 26. Juni 2021 at 10:09

      Hi liebe Gitta!!! Danke schön, das spornt mich an. Ja, ich schreib ja wenn möglich immer mit, um mich „am Riemen zu reißen“ und nicht anzufangen, durch Ratschläge zu kompensieren. Glaube auch, dass ich mir damit einreden will, mir könne so ein Leid nicht passieren, da ich ja immer tolle Lösungsstrategien bei der Hand hätte, wenn mir was auch immer passiert. Das ist natürlich Blödsinn. Die Erde ist kein Ponyhof und niemand hat ein gutes Leben aus „Verdienst“. Ist einfach ein Geschenk, wenn man (eine Zeit lang) glücklich und frei leben darf. Dann wollen wir mal weiterleben 😉 Liebe Grüße von Eva

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