Brigitte Jülich: Small Talk im Alltag – Gemeinsamkeiten zum Thema machen

Oft fragen sich Menschen bei Netzwerkveranstaltungen: „Wie kann ich ins Gespräch kommen?“  Es ist erstaunlich, dass nur wenige Menschen die Kunst des Small Talks beherrschen, denn schließlich öffnet er Türen und schafft Kontakte. Es ist weniger wichtig, was Sie sagen, sondern dass Sie überhaupt etwas sagen und wie Sie es sagen.

Viele Menschen sind ungeübt im Small Talk, und weil sie unsicher sind, sagen sie lieber gar nichts, gemäß der Devise: „ wer schweigt, kann auch nichts Falsches sagen.“ Das stimmt zwar, da wir jedoch nicht „ Nicht-Kommunizieren“ (Paul Watzlawick) können, macht man durch Schweigen auch Aussagen. Es kann interpretiert werden als Unsicherheit, Desinteresse, Arroganz, Angst, etwas Unpassendes zu sagen, Angst, Nichtwissen zu offenbaren, passiver Widerstand, Angst, der anderen Person zu widersprechen, Angst vor Auseinandersetzungen und schließlich Resignation: 2es ist egal, was ich sage, es ändert sich ja doch nichts.“

Schweigen kann bei anderen Menschen oft  einen negativen Eindruck hinterlassen. Manchmal denkt man auch, dass man der anderen Person vielleicht unsympathisch ist. Und diesen Eindruck dürfen Netzwerker keinesfalls hinterlassen.

Praxis-Tipp:
Es lohnt sich, Small Talk zu lernen. Je natürlicher Sie sich verhalten, desto schneller kommt ein wirkliches Gespräch zustande.

  • Fangen Sie so selbstverständlich wie möglich an!
  • Suchen Sie nicht nach einem originellen Gesprächseinstieg!
  • Suchen Sie stattdessen nach Gemeinsamkeiten!

Themen und Möglichkeiten gibt es viele, aber am einfachsten und plausibelsten ist folgende Regel:

Gemeinsamkeiten suchen und zum Thema machen – Trennendes ignorieren.

Die Anfahrt, Interesse am Thema und der Beruf könnten zum Beispiel gute Aufhänger sein.
Mit dem Small Talk will man sich leicht auf ungefährlichem Terrain bewegen und in Kontakt kommen. Und dabei natürlich einen guten Eindruck hinterlassen.  Direktheit und Ehrlichkeit sind dabei oft schlechte Berater. Insbesondere, wenn man Sie nicht darum gebeten hat.

  • „Tolle Veranstaltung“ sagt die Kundin zum Veranstalter. „Schade nur, dass die Parkplätze / die Getränke so teuer sind!“
  • „Vielen Dank für die Einladung. Ich finde nur Beginn 18.00 Uhr ist viel zu früh!“

Jeder hat das Recht auf seine Meinung. Nur äußern würde ich sie an dieser Stelle nicht. Es sei denn, man will als Nörgler in Erinnerung bleiben.

Ergreifen Sie die Initiative, seien Sie kommunikativ
wünscht Ihnen
Ihre Brigitte Jülich

[email protected]

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Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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