Brigitte Jülich: „Suche nach Antworten? Erster Schritt: Die richtigen Fragen stellen!“

Es ist immer wieder erstaunlich, wie häufig wir stur und starr nach Antworten suchen. Verbissen mit Tunnelblick. Keine Chance! Antworten werden wir genau dann finden, wenn wir einen Schritt zurücktreten und uns in den entspannten Fragemodus begeben. Wer mag, kann jetzt eine Übung machen. Wer dazu keine Lust hat, liest einfach in einem durch.

Die Übung heißt:
Formulieren Sie fünf Fragen, auf die Sie gerne eine Antwort hätten.

Mehr Anweisung gibt es nicht. Verstehen Sie die Aufgabe so, wie Sie sie verstehen.
Einfach Ihre fünf Fragen aufschreiben und erst dann weiter lesen.
Und jetzt wird es spannend:

Welche Art von Fragen haben Sie sich gestellt?
Große, philosophische Fragen? Das ehrt Sie, bringt Sie aber vermutlich in Ihren irdischen Alltagsaufgaben nicht weiter.

Alternativfragen? Also, so was wie „Werde ich den Job kriegen?” Wenn Sie mit jedem Ergebnis zufrieden wären, wäre die Frage richtig gestellt. Wenn Sie diesen einen Job aber sehr, sehr gerne hätten, brauchen Sie zielführendere Fragen. So zum Beispiel: „Was kann ich tun, um meine Chancen zu vergrößern?” oder „Wer oder was kann mir behilflich sein?”

Warum-Fragen? Ganz übel. Es sei denn, Sie haben Spaß an Problemen (Ausnahme neugierige Kinderfragen). „Warum hat Kollege Dr. Gröben den Geschäftsführerposten bekommen?”, „Warum hat man mich nicht gefragt?” – diese Fragen konzentrieren sich auf das Problem und auf die Vergangenheit. Das Thema ist gegessen. Warum-Fragen vergrößern nur Ihren Ärger oder Ihre Enttäuschung.
Zielführend wären diese Fragen: „Was kann ich von dem Kollegen lernen?”, „ Was tue oder lasse ich bei der nächsten Gelegenheit?” „ Was hat mir noch gefehlt?”, „Wer oder was könnte mir behilflich sein?”, „Was ist das Gute am Schlechten?”.

Sie merken schon, gut sind offene Fragen, die in Richtung Lösung deuten. Denn das ist ja genau das, was Sie wollen.
In der Praxis erlebe ich regelhaft, dass die spontan aufgeschriebenen Fragen keine offenen sind. Macht nix. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Gemeinsam formulieren wir die Fragen um und erkennen während des Korrigierens, was die wirklich relevanten Fragen sind. Die wesentliche Frage verstecken sich hinter den Fragen. Wer konkret fragt, kommt zum Ziel!

Also, wann immer Sie feststecken: Formulieren Sie Ihre Fragen! Viel Freude dabei!

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Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

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