Cloud für Unis: Sciebo startet im Februar

22 nordrhein-westfälische Hochschulen nehmen am 2. Februar 2015 ihre eigene Cloud in Betrieb: Der kostenlose Speicherdienst „sciebo“ ermöglicht Studierenden und Beschäftigten einen sicheren Umgang mit großen Datenmengen. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Campus-Cloud mit 2,8 Millionen Euro.

Dateien, die in der Cloud gespeichert werden, sind über das Internet weltweit abrufbar. Anders als bei den meisten kommerziellen Cloud-Diensten liegen die Daten bei „sciebo“ ausschließlich auf Servern in Deutschland. Sie werden an den Unirechenzentren in Münster, Bonn und Duisburg-Essen verarbeitet. Daher sind sie durch das strenge deutsche Datenschutzgesetz besonders gut geschützt. „Ich freue mich sehr, dass wir Studierenden und Lehrenden mit ‚sciebo‘ eine sichere und kostenlose Alternative zu kommerziellen Cloud-Diensten anbieten können“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. „‚Sciebo‘ vereinfacht den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit in Projektgruppen. Der Wissenschaftsstandort NRW wird von diesem Angebot deutlich profitieren.“

„Sciebo“ ermöglicht die automatische Daten-Synchronisation auf verschiedenen Endgeräten – beispielsweise PC, Smartphone und Tablet. Außerdem können mehrere Nutzerinnen und Nutzer gemeinsam an denselben Dokumenten arbeiten.
Jedem Teilnehmer stehen 30 Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung, für Forschungsprojekte nach Bedarf auch deutlich mehr. Das Gesamtspeichervolumen beträgt fünf Petabyte – das entspricht etwa einer Million DVD-Filme. Das Angebot ist auf 500.000 Nutzerinnen und Nutzer ausgelegt. Damit ist „sciebo“ einer der größten kostenlosen Cloud-Dienste in Deutschland.

„Sciebo“ ist ein gemeinsames Projekt von Sync & Share NRW, einem Zusammenschluss von 22 nordrhein-westfälischen Hochschulen. Es richtet sich an Beschäftigte und Studierende der Teilnehmerhochschulen. Die Projektleitung liegt bei der Universität Münster.

Welche Hochschulen teilnehmen finden Sie unter: www.sciebo.de

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