Depressionen erkennen: Welche Symptome lassen auf Depressionen schließen?

Durch den tragischen Tod von Robert Enke ist ein viel tabuisiertes Thema in den Fokus der Öffentlichkeit gekommen: die Depression als Volkskrankheit. Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer depressiven Störung. Doch wie können Betroffene und Angehörige erkennen, ob es sich tatsächlich bei Traurigkeit und Niedergeschlagenheit um ein Krankheitsbild handelt, das ärztlicher Hilfe bedarf? Und welche Behandlungsformen gibt es?

Symptome einer Depression sind:

Antriebsschwäche, Traurigkeit, Interessenlosigkeit, Schuldgefühle. Hinzu kommen häufig Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust. Depressive Menschen grübeln viel und leiden unter Konzentrationsstörungen.Wenn diese Symptome länger als zwei Wochen anhalten. ist eine Erkrankung wahrscheinlich. Die Symptome müssen nicht alle gleichzeitig auftreten. Jedes Krankheitsbild ist individuell -entscheidend ist der Krankheitsdruck, der nie damit abgetan werden sollte, dass es doch „keinen Grund gibt, leidend zu sein“.

Angehörige, die eine Depression vermuten, neiden häufig dazu, dem Betroffenen Vorwürfe zu machen („Freu Dich doch, Du hast es doch gut“ – „Stell Dich nicht so an“). Das ist menschlich verständlich, für den Betroffenen jedoch krankheitsverstärkend. Die Aufgabe der Angehörigen ist es, dem depressiv Erkrankten Mut zu machen, einen Arzt aufzusuchen. Spricht der Kranke von Selbsttötung, sollte sogar eine akute Notaufnahme erwogen werden. Das Wichtigste für Angehörige ist, mit dem Druck nicht allein zu bleiben. Informieren Sie sich im Internet über die Krankheit, sammeln Sie möglichst viele Informationen, suchen Sie sich Vertrauenspersonen, gehen Sie eventuell selbst zu einer Selbsthilfegruppe oder einem Psychoanalytiker, um sich Unterstützung zu holen.

Behandlungsformen: In der Regel werden Depressionen mit Medikamenten und Psychotherapie behandelt. Die Auswahl der Psychopharmaka (Antidepressiva) richtet sich nach dem Schweregrad der Depression, der Krankengeschichte und der Verträglichkeit.

Weitere Informationen bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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