Entschleunigung für die SEELE sollte unser Ziel werden! Teil 2

Erfolgscoach Brigitte Jülich: Haben Sie in der Zwischenzeit Ihren Tagtraumort gefunden? Wunderbar! Ansonsten nehmen Sie sich in der nächsten Zeit etwas „ Ruhe“ dafür.
Der Ort, an dem Sie Tagträumen wollen, spielt eine wichtige Rolle. Richten Sie sich Ihren persönlichen Tagtraumplatz ein: ein Sofa oder eine bestimmte Ecke des Zimmers. Symbolische Gegenstände wie ein Kreuz, ein Gemälde, eine Pflanze etc. und Ihnen angenehme Farben helfen, diesen Ort mit Kraft auszustatten.

Leise Hintergrundmusik oder Naturklang-CDs : Meeresrauschen, Vogelstimmen und Düfte wirken zusätzlich verstärkend.

Aber eine Bitte habe ich. Machen Sie nur das, was zu Ihnen passt!

Ihr persönlicher fester Tagtraumort muss aber nicht der einzige Platz bleiben, an dem Sie Tagträumen können. Infrage kommen zusätzlich: die einsame Wurzel am See, eine ruhige Ecke auf dem Dachboden, die geheimnisvolle Lichtung im Wald, etc.

Bitte schalten Sie den Anrufbeantworter ein. Sagen Sie sich jetzt, dass Sie nicht gestört werden möchten.
Wenn sich akustische Umweltreize nicht abstellen lassen, hilft die aktive Ausblendetechnik: Wollen Sie in einem Zimmer mit Straßenverkehrslärm tagträumen, hören Sie hin zu den Geräuschen und kommen Sie wieder zu sich. Oder stellen Sie sich vor, Sie säßen in einem Straßencafé in Venedig. Alles ist wunderschön: der Sonnenschein, der Espresso, die vorbeiflanierenden Menschen. Die Straßengeräusche gehören zu diesem positiven Bild dazu, so dass Sie sich nach kurzer Zeit nicht mehr innerlich dagegen wehren müssen, sondern sie als selbstverständlichen Bestandteil hinnehmen.

Der Anfang / das  Ritual

Grenzen Sie den Beginn Ihres Tagtraums vom Alltag ab, indem Sie ein wiederkehrendes Ritual dafür entwickeln.

  1. Der Körper:
    Wählen Sie eine für Sie passende Geste: Falten Sie die Hände, reiben Sie sich die Stirn, schlagen Sie eine Klangschale an. Wenn Sie Ihre Haltung gefunden haben, bleiben Sie dabei. Nehmen Sie immer wieder eine gleich bleibende, entspannende Körperhaltung ein.
  2. Das geistige Ritual:
    Leeren Sie Ihren Geist von störenden Gedanken, indem Sie ihn vollständig mit einer angenehmen Tagtraumfantasie anfüllen. Stellen Sie sich vor, Sie liegen am Strand, Sie sitzen auf einer grünen Wiese,– oder was immer für Sie mit einer wohligen Empfindung verbunden ist. Lassen Sie Ihre Gedanken laufen. Stellen Sie sich zu ihnen wie ein stiller Beobachter. Sehen Sie zu, wie sich der Sturm in Ihrem Kopf langsam legt und Ihr Geist vollkommen leer wird von eigenen Gedanken. Mit etwas Übung wird es bei Ihnen immer schneller gehen, innerlich leer zu werden.
  3. Die Drehübung:
    Wenn Sie die Gedankenleere hergestellt haben, stellen Sie sich vor, Sie drehen sich in Ihrem Körper, in alle Richtungen und so lange, bis alle räumlichen Zuordnungen verschwinden. Nun sind Sie bereit für den eigentlichen Tagtraum. Lassen Sie Ihre Gedanken kommen.

Das Ziel des Tagtraums ist, sich entspannt zu fühlen.

Möglicherweise eignen sich die Feiertage sehr gut dazu.
Denn es weihnachtet sehr und die Zeit der Familienzusammenkünfte und Festagsessen rückt näher. So manches schöne Gespräch im Kerzenschein, aber auch so mancher Konflikt lauert zwischen Gabentischen und Weihnachtsbäumen.

Ich hoffe, Sie haben viele von der ersten Kategorie und einen kühlen Kopf bei der zweiten. Denken Sie bitte daran: Worte können Sie schwer zurücknehmen. Einmal entsandt lassen sie sich nicht mehr aufhalten.

Muße wünscht Ihnen und Euch von Herzen

Ihre Brigitte Jülich

P.S. Wenn Fragen auftauchen sollten, bitte bei mir melden!

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