Existenzgründer: High-Tech-Gründer werden immer älter

Laut einer ZEW-Studie werden in Deutschland Gründer von High-Tech-Unternehmen immer älter. Im Schnitt sind die Start-Up-Unternehmer 36 Jahre alt. Doch nicht nur in der High-Tech-Branche – allgemein werden Existenzgründer beim Start immer älter. Der klassische junge Gründer, der direkt von der Uni aus startet, ist in der Minderheit.

Rund 38 Prozent aller Existenzgründer in Deutschland sind zwischen 25 und 35 Jahre alt. 33 Prozent sind zwischen 35 und 45. Im Hochtechnologiebereich sind weniger als 25 Prozent jünger als 32.

Die aktuellen Daten des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung ZEW, die in Zusammenarbeit mit Microsoft Deutschland erhoben wurden, zeigen zudem, dass High-Tech-Gründungen deutlich unter das Niveau der 90-er Jahre gesunken sind. Das könnte für den Wirtschaftsstandort Deutschland auf Dauer eine Bedrohung sein, da gerade diese Branche international weiter an Bedeutung zunimmt.

Ursache für die Abnahme der High-Tech-Unternehmensgründungen sind nach Meinung des ZEW das komplizierte Steuersystem, unflexibles Arbeitsrecht, Fachkräftemangel, zu wenig Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung. Gerade Gründungen im Internet haben häufig lange Anlaufzeiten, bis sie Gewinne bringen – das können junge Gründer nicht aus eigenen Mitteln stemmen.

Quelle: FTD

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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