Google+: Chef geht, Plattform bleibt

Die Meldung, dass Vic Gundotra Google nach 8 Jahren verlässt wirft die Frage auf, was mit Google+ passiert. Schließlich war Google+ das Baby von Gundotra und während die Spekulationen in die Höhe schießen verkündet Google: Nein, Google+ werde nicht abgeschaltet.

Ein Sprecher von Google betonte ausdrücklich: „Gundotras Weggang hat keine Auswirkungen auf unsere Google+-Strategie. Wir haben ein sehr talentiertes Team welches weiterhin für Google+, Hangouts und Photos arbeiten wird.“ Laut Teccrunch sei Google+ nicht mehr ein Produkt sondern werde eher als Plattform verstanden. Gundotra selbst schreibt in seinem Post bei Google+: „Ich stehe für immer in der Schuld des Google+-Teams. Dies ist eine Gruppe von Leuten, die entgegen dem Skeptizismus so vieler Social bei Google gebaut hat. Der Wachstum der aktiven Nutzer ist außerordentlich und spricht für die Arbeit des Teams. Aber das sagt nicht, von welcher Art diese Leute sind. Sie sind unglaubliche Träumer. Ich liebe sie. Und ich werde sie sehr vermissen.“

 

 

 

Der selbstständige Journalist und Social Media Redakteur Christian Spließ begleitet Unternehmen und Organisationen bei der erfolgreichen Umsetzung von Social Media Kampagnen. Christian Spließ ist einer der Social Influencer in NRW - vor allem über Twitter und Facebook.

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4 thoughts on “Google+: Chef geht, Plattform bleibt

  • Reply Andreas Herzog 29. April 2014 at 11:00

    Ich verstehe das ganze Gerede nicht, Für Google-Verhältnisse ist Google+ recht erfolgreich und wird mit Sicherheit noch an Bedeutung hinzugewinnen. Ich würde das Wohl und Wehe nicht nur von einer Person abhängig machen.

    • Reply Eva Ihnenfeldt 30. April 2014 at 12:21

      Ich bin wirklich gespannt was das alles zu bedeuten hat. Doch Google ist schon immer bereit Projekte einzustellen, die sich wirtschaftlich nicht rechnen – und ein soziales Netzwerk wie Facebook ist sicher mit sehr hohen Kosten verbunden – mal sehen…

  • Reply Raphael Steinmann 1. Mai 2014 at 11:54

    Hi Christian und Eva,
    ich habe erst gestern davon erfahren und war doch leicht überrascht. Allerdings hab ich den Artikel von Techcrunch ein wenig intensiver interpretiert. Die ziehen doch auch 1000 – 1200 Mitarbeiter ab und stecken diese teilweise in den Mobilen Sektor, als Reaktion auf Facebook.

    Auch glaube ich, dass der einzige Erfolg den Google+ hatte, der enorme Forcierung des Erfolges dieser Plattform war. Das geht damit ja dann verloren.

    Das Google die Plattform nicht einfach abschalten kann, ist klar. Alle Produkte sind jetzt damit verbunden. Das war der Aufwand der letzten Jahre. Die Frage ist, ob Google+ als Social Network noch eine Bedeutung haben kann.

    Naja mich hat es dennoch ein wenig überrascht, da ich das Gefühl hatte, sie seien auf einem guten Weg.

    Aber man wird sehen, was daraus folgt. Vielleicht ist es sogar etwas positives. Manchmal kann Umstrukturierung positives bewirken, wenn es denn gemacht wird. Und ich glaube das hat G+ auf jeden Fall nötig.

    Viele Grüße,
    Raphael

    • Reply Eva Ihnenfeldt 2. Mai 2014 at 15:44

      Hi lieber Raphael, schön Deine nachdenkliche zugewandte Art zu lesen! Ich denke auch, dass die Entwicklung etwas Positives sein kann – man brauch nur (wie immer) ein wenig Geduld…

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