Schnappen Social Media Selbstdarsteller Stars und Promis die Jobs weg?

Heute fragte mich einer meiner Teilnehmer aus der Weiterbildung zum Social Media Manager, ob es nicht sein könnte, dass seine gesteigerten Aktivitäten bei Twitter, Facebook, Xing. Linkedin und eventuell im Blog als „prahlerische Selbstdarstellung“ bewertet würden. Eine sehr verständliche Frage, die sicher viele zunächst quält, wenn sie in die Welt der Selfies und Selbstdarstellungen eintreten. Doch ich antworte mal mit einem Gegenargument: Wer heute nicht im Social Web seinen persönlichen Weg der Selbstdarstellung findet, wird immer unsichtbarer – und das ist selten gut für die Karriere.

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Das waren noch Zeiten! Bildquelle pixaby_skeeze

Sogar Promis und Stars müssen erleben, wie Social Media Extrovertierte ihnen die guten Jobs in Filmen, Werbespots und anderen Medien-Formaten wegschnappen – denn zur erfolgreichen Vermarktung gehört heute dazu, dass die Stars sich an der viralen Verbreitung und emotionalen Zustimmung der Fans beteiligen – auch Sportler werden mehr und mehr gezwungen, mit Instagram, Facebook und Co ihre Sponsoren bei der gewinnbringenden Vermarktung von Produkten und Marken zu unterstützen. Wer sich zum Beisiel als Wintersportler weigert, ins Land der Selfies und Fan-Kommunikation einzutreten, bekommt ganz einfach keine Sponsorenverträge mehr! Gerade für Sportler oft ein hartes Los, weil diese Art von Selbstdarstellung nicht Jedem liegt.

Werbespots für junge Menschen kommen natürlich besser an, wenn die Protagonisten und Testimonials die Botschaft auch über ihre eigenen Social Media Kanäle verbreiten! Und auch Filme verkaufen sich an der Kino-Kasse besser, wenn die Stars in ihrer Fan-Community dafür werben und emotional Stimmung und Neugier wecken.

Auch immer mehr Mitarbeiter in Firmen werden von diesem Ruf nach Aufmerksamkeit ergriffen. Wer im Bereich Marketing, Digital-Business und PR Karriere machen möchte, tut gut daran, Vorträge auf den entsprechenden Konferenzen zu halten und im Social Web zu verbreiten, Content und Profil zu zeigen – und natürlich ein imposantes Netzwerk über Twitter, Xing und/ oder LinkedIn zu pflegen. Schon immer waren Netzwerke und „Seilschaften“ der Schlüssel zum Erfolg. Doch neu ist, dass diese Netzwerke sich in die digitale Welt verschoben haben, bzw. dort eine wichtige Ergänzung gefunden haben, um öffentlich sichtbar zu sein.

Hier in 20Minuten.ch ein Bericht vom 21. Juni 2017, der zeigt, wie sehr Schauspieler und Stars unter Druck geraten durch Instagram, Facebook und Co.

 

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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