SMS oder WhatsApp? Vergleich der Messanger-Dienste

Könnte es sein, dass die gute alte SMS zwischenzeitlich eine Alternative zu WhatsApp geworden ist? Tatsächlich ist es dank der Google-App Messages sogar möglich, SMS und MMS vom Desktop aus zu bedienen – eine Funktion, die mir bei WhatsApp sehr wichtig ist. Am Desktop kann ich in meinen SMS zum Beispiel Links direkt öffnen, Bilder und Videos speichern oder Texte und Zahlen (etwa Authentifizierungs-Codes) kopieren und in anderen Seiten eintragen.

Ich kann nun also per SMS auch mit Menschen kommunizieren, die aus Datenschutzgründen kein WhatsApp nutzen. Beruflich darf ich selbstverständlich sowieso kein WhatsApp für die geschäftliche Kommunikation nutzen – doch seit ich diese Android-Messenger als Standard-App für SMS nutze, ist das kein Problem mehr.

Nicht für Jeden sind SMS und MMS kostenfrei

Leider können nicht alle Smartphone-Nutzer kostenfrei SMS nutzen, es gibt weiterhin Verträge, bei denen eine SMS (einfache Textnachricht, 160 Zeichen maximal) 10 bis 20 Cent kostet – eine MMS (mit Medieninhalten wie Bildern, Videos, Dokumenten oder Audios) meist zwischen 30 und 50 Cent. Man sollte also auf jeden Fall Rücksicht darauf nehmen, ob der Gesprächspartner eine Flatrate zur Verfügung hat, bei der kostenfreie SMS inbegriffen sind.

Die SMS im Vergleich zu anderen Messanger-Diensten

Falls dies jedoch der Fall ist, und falls der Schutz der Privatsphäre (wie im beruflichen und geschäftlichen Kontext) keine Nutzung von WhatsApp erlaubt, ist die Google-App eine gute Alternative zu den vielen Messanger-Apps. Die Einen verwenden Threema, die Anderen Telegram, Signal oder noch etwas anderes – aber SMS empfangen und senden kann jeder. Einschränkungen gibt es einige, doch diese sind ja nicht in jeder Kommunikation von Belang. So kann ich zum Beispiel bei der MMS nicht die gleiche Auflösung bei Medieninhalten wie bei WhatsApp versenden und empfangen – doch dafür gibt es ja auch noch die E-Mail, wenn man Bilder, Videos etc. verschicken will.

Google Messages: Nur für Android

Der Google Messenger ist nur für Android- und Google-User verfügbar. Die Nachrichten werden nicht über das Internet versandt, sondern über das SMS-Protokoll. Somit ähnelt der Google-Messenger der iMessage für iOS-Geräte. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt es nicht.

Man kann in die Textnachrichten Links einfügen, die sich öffnen lassen und eine Vorschau bereitstellen. Auch Standortmittelungen und Gruppenchats sind möglich. Um den Messenger nutzen zu können, muss er als Standard-App für die Kommunikation per SMS und MMS aktiviert sein.

Messages am Desktop nutzen

Über „Messages für Web“ lässt sich der Messanger auf dem Desktop installieren. So wie bei WhatsApp auch aktiviert man die Computer-Version, indem man mit dem Smartphone den QR-Code einscannt.

Hier noch ein ausführliches Erklärvideo zu Google Messages von Simon bei YouTube

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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