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Social Media „Einfach tun“: 12. Berufliche Netzwerke – Xing und LinkedIn 0

Social Media ist gerade im Berufs- und Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken. Selbst konservative Fach- und Führungskräfte wissen Xing und LinkedIn zu schätzen – und viele Selbstständige, Freelancer und B2B-Unternehmen generieren ihre Aufträge auch über die beiden Business-Netzwerke. Mit einer konzentrierten Social Media Strategie können sogar Gründer und StartUps ihre ersten Kunden und Referenzen über Xing und LinkedIn finden – wenn die Produkte passen und wenn die User in angemessener Weise angesprochen werden. Denn eins ist klar: Xing und LinkedIn sind keine Akquise-Plattformen. Es sind soziale Beziehungsgeflechte – und da gibt es Regeln.

Unterschied zwischen Xing und LinkedIn

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In Deutschland ist Xing auch heute noch der Platzhirsch. Obwohl sich in den letzten Jahren LinkedIn im deutschsprachigen Raum weiter vorarbeiten konnte, kommunizieren in Deutschland die meisten Berufs- und Geschäftskommunikatoren über Xing. Gerade für Personaler ist Xing wichtig, da sie dort Bewerber suchen und überprüfen können. Bei geschäftlichen Netzwerktreffen, Konferenzen etc. wird sich häufig direkt über Xing vernetzt – oder man überreicht sich die klassische Visitenkarte und schreibt von zu Hause aus eine Kontaktanfrage über Xing.

LinkedIn bietet grob die selben Funktionalitäten wie Xing (Profil, Gruppen, Unternehmen), doch es gibt einige bedeutende Unterschiede. LinkedIn ist immer dann das bevorzugte Business-Netzwerk, wenn das Unternehmen eine internationale Ausrichtung hat. Vieles, was wirklich von Bedeutung ist, findet in englischer Sprache statt. Unternehmenslenker schreiben manchmal Blogbeiträge bei LinkedIn, die auch in der Presse Aufsehen erregen. Gegen LinkedIn wirkt Xing provinziell – obwohl es meiner Meinung nach in Design und Menüführung ansprechender und verständlicher ist.

Die Grundsatzfrage: Xing oder LinkedIn?

Zunächst würde ich Jedem, der berufliche oder geschäftliche Interessen hat, empfehlen, sich in beinen Business-Netzwerken ein Profil (mit Bild) anzulegen. Sicher wird sich bald herausstellen, welches Netzwerk besser passt oder auch einfach besser gefällt. Wie immer im Leben kommt es bei den Business-Netzwerken darauf an, was man selbst tut und gibt. Wer nur passiv sein Profil einstellt, wird sicher enttäuscht werden: Wie Dornröschen auf den Prinzen zu warten, ist in der digitalen Kommunikation unangebracht. Nur wer aktiv ist und sich einbringt, wird erfolgreich sein.

In den nächsten Folgen werden wir uns zunächst dem Netzwerk Xing widmen – dann dem Netzwerk LinkedIn. Es wird Anleitungen geben, Tipps und Strategieempfehlungen. Doch auch erfahrene Xing- und LinkedIn-Nutzer können vielleicht noch etwas Neues entdecken für ihr Marketing. Auf jeden Fall ist die digitale Kommunikation gerade im Business-Bereich ein entscheidender Erfolgsfaktor. Für Anbieter, Anwender, Bewerber und Personaler.

Social Media Serie: „Einfach tun“

  • Kapitel 1: Die Motivation überprüfen: Habe ich einen Wunsch, ein Anliegen – oder einen echten Grund, etwas zu ändern?
  • Kapitel 2: Wir beginnen mit Facebook: Privaten Account anlegen bzw. optimieren – eine Facebook-Fanpage erstellen
  • Kapitel 3: Facebook für Fortgeschrittene: Veranstaltung erstellen; Live-Video; Freunde finden; Tipps und Tricks ausprobieren
  • Kapitel 4: Wir lernen Twitter: Account anlegen; Twittern; Follower aufbauen, sich über Twitter vernetzen
  • Kapitel 5: Wir lernen Xing und LinkedIn: Account anlegen/ optimieren; Kontakte aufbauen; Nutzen in der Praxis
  • Kapitel 6: Wir lernen YouTube: Kanal anlegen und füllen; Videos hochladen und bearbeiten; YouTube-Marketing
  • Kapitel 7: Wir lernen Google My Business: Profil anlegen/ optimieren; Google+; Review-Marketing; Marketing-Tipps
  • Kapitel 8: Wir lernen bloggen: WordPress.com Blog anlegen und füllen; sich vernetzen; Community aufbauen
  • Kapitel 9: Wir lernen Visuelles Social Media Marketing; Instagram; Pinterest; Marketing-Tipps und Tools
  • Kapitel 10: Wir lernen Community: Netzwerkpartner finden; sich an Debatten beteiligen: Online-Netzwerk und Offline-Netzwerk verbinden; Tools und Recherche
  • Kapitel 11: Wir lernen Content-Marketing: Content-Suchmaschinenoptimierung; Content-Arten; Content der begeistert
  • Kapitel 12: Wir lernen Newsletter: Newsletter-Account erstellen; Newsletter-Redaktion; Newsletter-Verteiler; Tipps
  • Kapitel 13: Wir lernen Review-Marketing: Positive Bewertungen erhalten, pflegen, Umgang mit Kritik
  • Kapitel 14: Wir lernen Erfolgsmessung: Tools und Kennzahlen; Sich ständig verbessern; Erfolge bewerten
  • Kapitel 15: Das letzte Kapitel. Aus der Motivation von Kapitel 1 wurde das tägliche Trainingsprogramm – Applaus!

 

 

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

2 thoughts on “Social Media „Einfach tun“: 12. Berufliche Netzwerke – Xing und LinkedIn

  1. Vergleicht man die beiden Business-Netzwerke miteinander, lässt sich unterschiedliches feststellen: Xing ist durch die Ausrichtung auf den deutschen Markt räumlich begrenzt. LinkedIn bietet durch die internationale Ausrichtung eine erhöhte Reichweite. Preislich fällt Xing in Bezug auf die Mitgliedschaften günstiger aus, bietet aber nur eine einzige Version der Premium-Mitgliedschaft an, während LinkedIn 4 verschiedene Mitgliedschaften im Premium-Bereich anbietet, welche in ihren Funktionen auf unterschiedliche Anwendungsgebiete, wie der Personalsuche und dem Vertrieb zugeschnitten sind. So ist zumindest meine Beobachtung.

    LG Silvia

  2. Danke schön für Deinen Erfahrungsbericht! Xing bietet zwar auch noch mehr Mitgliedschaften an – aber Kern für Berufstätige und Selbstständige ist die Premiun-Mitgliedschaft. Die Rechte der kostenlosen Xing-Mitglieder ist extrem eingeschränkt. Bei LinkedIn kann man als Einzelperson sehr gut mit dem kostenlosen Account arbeiten – hier sind die Möglichkeiten für Unternehmen besser als bei Xing (die Xing-Unternehmensprofile sind ja nun nicht gerade der Hit 😉 ). Auf jeden Fall ist es spannend, wie sich Microsofts LinkedIn und Burdas Xing weiter entwickeln. Und klar ist eins: Will ich mich irgendwo bewerben für einen Fach- oder Führungsposition, wird in den beruflichen sozialen Netzwerken nachgeschaut, wie ich dort positioniert bin. Da sollten wir in beiden Plattformen vertreten sein.

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