Home / Social Media / Will Twitter seinen Nutzern eine Alternative zu WhatsApp bieten? DM’s optimiert

Twitter hat weiterhin Schwierigkeiten, gewinnbringende Geschäftsfelder zu finden. Twitter-Ads sind wenig attraktiv für Unternehmen, da die Werbeanzeigen kaum angeklickt werden – geschweige denn weiterverbreitet oder beantwortet. Nun, im September 2016, kündigt Twitter an, dass die direkten Twitter-Nachrichten (Twitter DM’s) erweitert werden. Ob sich hinter dieser Neuerungen die Ansicht verbirgt, Twitter-Nutzer persönlich mehr an Twitter zu binden? Will Twitter WhatsApp und/ oder dem Facebook-Messenger Konkurrenz machen?

Stadt-Bremerhaven.de berichtet am 9. September 2016, dass eine Lesebestätigung für Twitter-Nachrichten eingeführt wird. So twitter-245459_640kann der Absender einer persönlichen Nachricht erkennen, ob die DM schon gelesen wurde. Man soll auch erkennen können, wenn der Adressat gerade eine Antwort eintippt. Auch soll es Vorschaubilder für Links in DM’s geben.

Twitter und seine Probleme mit Umsatz und Gewinn

Alle, die Twitter nutzen und lieben, wissen, wie sensibel der Microblogging-Dienst von seiner Natur her ist. Twitter ist dazu da, News viral zu verbreiten, sich mit Hilfe von Hashtags über gewisse Themen auszutauschen, und sich rasch über Echtzeit-Ereignisse zu informieren. Man verbindet sich bei Twitter mit Bloggern und Experten, Twitter ist ein Tool für alle aus der „schreibenden Zunft“ und für alle, die ohne Umschweife Zugang zu aktuellen Informationen brauchen.

Doch wie passen Werbeeinnahmen und kommerzielle Kunden zu einer solch pragmatischen Austausch-Plattform? Zwar versuchen viele Unternehmen, sich bei Twitter über Sponsored Tweets mit speziellen Angeboten beliebt zu machen, doch so richtig will das nicht gelingen.

Zurzeit sind mal wieder Gerüchte im Umlauf, dass Twitter verkauft werden soll. Anscheinend interessieren sich die Internet-Giganten wie Apple, Google und Co für das Unternehmen, das einfach seit Jahren so bleibt, wie es ist – und auch keine neuen Nutzer hinzugewinnen kann. Hauptsache, Twitter bleibt erhalten – für die rasche Verbreitung von Nachrichten ist Twitter unabdingbar. Chip.de vom 7.9.16: Will Apple Twitter kaufen?

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

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