Lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche im Fast-Food-Bereich steigen an

Im Jahr 2024 wurden in Deutschland erstmals die meisten lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüche im Bereich Fast Food und Take-away registriert. Laut dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und dem Robert Koch-Institut (RKI) gab es 271 solcher Ausbrüche mit rund 2.400 Erkrankten, 451 Krankenhausaufenthalten und acht Todesfällen. Häufigste Erreger waren Salmonellen und Campylobacter.

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Die Risiken resultieren aus den typischen Produktionsbedingungen: Hohe Stückzahlen, enge Zeitpläne und zahlreiche Verarbeitungsschritte begünstigen Kreuzkontaminationen zwischen rohem Fleisch, Gemüse und verzehrfertigten Produkten. Unzureichende Kühlung oder zu langes Warmhalten erleichtern die Vermehrung von Bakterien in Geflügel, Hackfleisch oder Salaten. Noroviren gelangen oft über kontaminierte Oberflächen oder Hände in Speisen.

Brechdurchfall und Erbrechen treten typischerweise 6 bis 48 Stunden nach Verzehr auf und klingen meist innerhalb weniger Tage ab.

BVL und RKI bitten um Mithilfe

Erkrankte werden gebeten, dies dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden – telefonisch, per E-Mail oder über das Online-Portal des jeweiligen Kreises oder Landes. Details wie Datum, Uhrzeit, Speisen und Symptome helfen bei der Aufklärung von Ausbrüchen.
BVL und RKI: Lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche in Deutschland 2024 14 Seiten-pdf zum Download

Quelle: deutschesgesundheitsportal.de von Januar 2026: Lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche in Deutschland

YouTube: So erkennst Du eine Lebensmittelvergiftung – von Doc Caro

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