Weihnachtsgrüße an die Welt – ein Weihnachtsgedicht von Eva Ihnenfeldt

Weihnachten ist schon merkwürdig – anfangs stöhnt man vor allem über den „Stress“, über das Wetter, über die Konsumgesellschaft und über die ungeliebten Verpflichtungen an den Feiertagen – und dann passiert es doch – jedes Jahr wieder – plötzlich und unerwartet stellt sich eine Stimmung ein, die wohl am besten mit kindlich aufgeregt zu beschreiben ist. Plötzlich sieht man die Welt mit staunenden Augen, wird gefühlvoll und auch ein bisschen verletzlich.

Manche Menschen kramen Fotoerinnerungen heraus, manche erinnern sich an alte Briefe, manche schreiben Weihnachtskarten an alte Bekannte, die man lange nicht gesehen hat. Manche Menschen versöhnen sich mit ihren Eltern, Kindern, Geschwistern – und manche fallen auch in ganz traurige Stimmung, weil sie sich ihre Einsamkeit nie so deutlich bewusst werden wie an Weihnachten – und vielleicht Dinge bereuen, die nicht wieder rückgängig zu machen sind.

Was aber steckt dahinter? Was wirklich ist der Zauber von Weihnachten? Ich habe mir mal ein paar Minuten genommen, um in mir die Quelle dieser Stimmung zu ergründen – das hier ist mein ganz persönliches Ergebnis:
Kein Jesus – kein Weihnachten…

Weihnachtsgedicht

Da gab es ein Kind, einen Mann, einen König,
der war so anders, als andere sind.
Mutig, authentisch, mitfühlend und weise,
erwachsen, autark – und doch blieb er Kind.

Er war nicht bestechlich, ließ sich nicht bedrohen,
war nicht zu verführen mit Luxus und Pracht.
Als Vagabund, arm und ohne Bleibe
verwandelt er Menschen mit erschütternder Macht.

Und nun liegt er da, so klein und so hilflos,
so nackt und so niedlich und ohne Kalkül.
Und wir müssen weinen ob dieser Unschuld
und knien uns nieder in Demutsgefühl.

Welch Zauber dies auslöst, dies große Geheimnis,
wie nah sich doch Gott und Verletzlichkeit sind.
Wir dürfen uns trauen, uns ganz hinzugeben –
Vertrauen und Staunen – ganz wie ein Kind.

Eva Ihnenfeldt: Superhelden-Coaching – Deine Traumwelt, Deine Kraft Was wäre, wenn wir dank Streaming, YouTube und Social Media unsere eigenen Interpretationswelten bauen? Abseits von Religionen und Ideologien als Regisseure unserer Realität – selbstbestimmt mit Bedeutung gefüllt? Das ist mein Job: Gemeinsam mit meinen Klienten gestalten wir ihre Realität neu – nicht Fakten entscheiden, sondern die selbstgewählten Interpretationen. So können meine Klienten erkennen, wie großartig sie sind. Die Superhelden-Transformation In meiner Kindheit wurde ich zur Superheldin, um zu überleben. Fantasie rettete mich: unsichtbare Gefährten, Zauberwelten, starke Vorbilder aus dem Fernsehen – mutig, selbstbewusst, unregierbar. Als Einzelkind träumte, malte, schrieb und spielte ich mir ein emanzipiertes Leben mit meinen Barbies zurecht. Ab der Pubertät wurde ich meine eigene Superheldin: halb Heilige, halb Rebellin – mal Mary Poppins, mal Cruella de Vil. In der prozessorientierten Psychologie heißt das: Traumwelten aufbauen. Mein Coaching Heute baue ich mit Klienten Superhelden-Traumwelten. Als „heilige Verbrecherin“ gehe ich auf Augenhöhe: Ich antworte offen auf ihre Fragen zu meinem Leben und zeige Wege in ihre einzigartige Großartigkeit. Erfahrung zeigt: Nicht Geld, Macht oder Liebe machen glücklich – sondern die Überzeugung, ein fantastischer Superheld zu sein. Ob Soldat, Mutter oder Rebellin: Erkenne Deine Kraft, handle danach. Wie wir arbeiten Wir tauchen wie Alice im Wunderland in Deine persönliche Realität: spüren Abenteuer aus, wachsen durch selbstbestimmte Entscheidungen. Formate (Videocalls fallen weg – die schaffen künstliche Distanz) Telefon (mit Protokoll) WhatsApp-Chat Persönliches Treffen (z. B. Café) Honorar Frei vereinbart im Erstgespräch – passend zu Deiner Situation. Bereit für Deine Superhelden-Geschichte? Lass uns starten!

steadynews.de

One thought on “Weihnachtsgrüße an die Welt – ein Weihnachtsgedicht von Eva Ihnenfeldt

  • Reply Andrea 20. Dezember 2011 at 10:04

    Liebe Eva!
    Tolles Gedicht…!!!
    Ich wünsche Dir auch eine schöne Weihnacht voller Freude wie ein Kind 🙂
    Ich bin sehr froh, diese „kindliche Aufgeregtheit“ sozusagen in natura mitzuerleben – es ist toll, meine Kinder in diesen Tagen zu beobachten. Und man selbst kommt dadurch auch irgendwie wieder in diese wundersame kindliche Welt hinein 🙂

    ..darf ich Dein Gedicht in meinem Online-Adventskalender mit meinen Kundinnen teilen (natürlich MIT Quellenangabe!!)?

    Ganz liebe Grüße
    Andrea

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