Twitterdialog: Ich bin der Zug

Man kennt das: Zug ist zu spät, fällt aus, Anschluss verpasst. Heutzutage nutzt man für Hinweise oder Unmutsbekundungen einfach Twitter und adressiert die Botschaft an die Deutsche Bahn. Was aber passiert, wenn ein Tweet gar nicht von einem Kunden stammt?

Die schönsten Geschichten schreibt das Leben selbst und so platt diese Wahrheit ist – sie stimmt. Und dank des Internets sind diese Geschichten auch noch herzerwärmend. Wobei: Diese hier ist vor allem amüsant. Thomas Doehler ist Lokführer und laut Twitterbiographie quer durch Deutschland unterwegs. Was die Bahn, die seit einiger Zeit Service auf Twitter anbietet, allerdings nicht wußte. Daher behandelte sie die Meldung über einen Oberleitungsschaden so, wie sie es eigentlich gewöhnt ist: Das Service-Team der Bahn meldet sich freundlich und bietet an alternative Verbindungen zu nennen. So wie man das für Fahrgäste halt macht. Die Reaktion von Thomas Doehler allerdings ist nicht so ganz die, die die Bahn kennt…

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Das Service-Team der Bahn nahms offenbar mit Humor wie man sieht. Die charmant-gekonnte Antwort hat dem bei einem privaten Unternehmen arbeitenden Lokführer nicht nur an die 1000 Follower mehr beschert sondern auch eine Fülle von Fragen, die er nach und nach beantwortet – teilweise kommt er allerdings auch erst an seinem freien Wochenende dazu. Als Fazit schreibt er:

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