Home / Recht & Geld / Astrid Witalinski : Zum Sparen gibt es keine Alternative

Ich bin 40 und habe noch nichts fürs Alter gespart! Dieses T-Shirt hing an einem Verkaufsstand auf dem Münchener Oktoberfest und sollte wohl lustig klingen, nach dem Motto „Was schert mich die Zukunft, ich lebe jetzt.“

Immer mehr Menschen stellen aber fest, dass das Leben in der Rentenzeit deutlich länger ist, als es noch vor 30 oder 40 Jahren die Regel war. Wie lange wird das Leben also in 30 oder 40 Jahren Bayernnach dem Rentenbeginn für uns voller Überraschungen sein? Ob die gesetzliche Rente dann noch existiert? Ob es dann noch die Grundrente und staatliche Unterstützung gibt? Welche Kosten muss ich für meine Gesundheit selber tragen? Wie werden sich die Lebenshaltungskosten in den kommenden 60 Jahren entwickeln?

Diese und andere Fragen lassen sich heute noch nicht eindeutig beantworten. Eines ist jedoch sicher, preiswerter wird das Leben bestimmt nicht! Dass die kommunalen Kassen in 50 Jahren noch den öffentlichen Nahverkehr mit Bärentickets unterstützen und die Pflegeversicherung  die Kosten für die zu erwartenden immer älter werdenden Menschen tragen kann, ist zu wünschen.

Das Leben bietet aber immer häufiger kein Wunschkonzert, sondern harte Realität.  Wer heute noch jung, kräftig und gesund ist, den kann morgen schon ein Schicksalsschlag aus der Bahn werfen. Ein Unfall oder eine Krankheit wirft die Lebensplanung plötzlich über den Haufen.

Wer gesund und energiegeladen den Rentenbeginn erlebt, wird diese Zeit genießen wollen aber wovon? Wer sich der Illusion hingeben möchte, dass die gesetzliche Rente reicht, der soll einmal nachrechnen. Rund 20 Prozent der monatlichen Einkünfte werden derzeit für das Alter im Umlageverfahren, d.h. für die heutigen Rentner einbehalten. Im Laufe eines Arbeitslebens von 40 Jahren wären also  8 – 15  Jahre Rentenleistung angespart. Wer kann in der heutigen Arbeitswelt auf eine lückenlose Arbeitsbiographie zurückblicken oder kann das für seine Zukunft voraussagen?

Wer kann garantieren, dass er nach Ablauf der 8 – 15 Jahre, wenn seine durch Umlage erworbenen gesetzlichen Rentenansprüche eigentlich aufgebraucht sind, auf die gesetzliche Rente verzichten wird? Kennen Sie einen heutigen Rentner, der auf seine monatlichen Zahlungen verzichten wird?

Kommen wir also zurück zu Oktoberfest. Wer glaubt, dass er sich mit dem Eintritt ins Rentenalter freiwillig aus dem aktiven Leben verabschieden wird, der kann unbesorgt in den Tag hineinleben und ohne weitere Rücklagen auf den ersten Rentenmonat vertrauen. Wer Enkel hat, wird von diesen vielleicht auch das ein oder andere Maß Bier oder Eis geschenkt bekommen.

Doch wer nicht darauf bauen möchte mit einem Minijob bis ins hohe Alter seine Rente aufbessern zu müssen, der sollte heute darüber nachdenken, ob sein Einkommen für das Auskommen nach dem Arbeitsleben ausreicht.

Klar gegen Schicksalsschläge während des Berufslebens ist keiner gefeit und sollte mit der passenden Risikoabsicherung gegensteuern.Das Alter kommt ganz bestimmt. Ob die gesetzliche Rente dann für alle Wünsche ausreichen wird, muss jeder für sich entscheiden.

Wer die Zeit nach dem Arbeitsleben selbstbestimmt und nicht abhängig von der gesetzlichen Rentenhöhe gestalten möchte, der sollte früh mit dem Alterssparen beginnen. Wie hoch die Zinsen oder Renditen auch sein werden, sparen ist alternativlos. Oder sollen die Enkel später fragen: „Oma und Opa, möchtet ihr ein Eis?“

Übrigens, heute geborene Kinder werden statistisch bis zu 104 Jahre alt. Wollen Sie wissen, wie ich für mein Kind Lucas vorsorge?

Rufen Sie mich an.

Astrid Witalinski

rp_Astrid-Witalinski-150x1501-150x150111-150x150.jpgHauptagentin der SIGNAL IDUNA Gruppe /
Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G.
Poststr. 195, 44809 Bochum
Tel.:           02 34 / 52 30 11
Fax:           02 34 / 52 30 03
Mobil:        01 72 / 52 03 004
E-Mail:       astrid.witalinski@signal-iduna.net
Homepage: www.astridwitalinski.de
Facebook: www.facebook.com/astridwitalinski

 

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

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