Warum interessiere ich mich für Politik?

Seit meiner frühesten Jugend interessiere ich mich für Politik. Nach dem ersten Kind war ich mit 22 Jahren sehr aktiv bei den Grünen (bevor sie sich für den Parlamentarismus entschieden – danach war ich enttäuscht und raus), und seit der digitalen „Graswurzelrevolution“ nutze ich jede Möglichkeit, auch abseits der Leitmedien nach Hintergrundinformationen zu fahnden – auch aus der internationalen Presse bzw. politischen Videokanälen. Die letzten Tage habe ich intensiv den autoritären Staat China erkundet, um herauszufinden, ob die völlig überwachten und „gehirngewaschenen“ Bürger der Kommunistischen Partei Chinas vielleicht kränker, depressiver, verstörter sind als wir im Westen. Und nun frage ich mich: „Wenn das so ist, warum soll ich mich überhaupt noch für Politik interessieren …

In China vertrauen über 80 Prozent ihrer Regierung

Natürlich ist die Frage, ob sich in einem totalitäten System wie China die Bürger überhaupt trauen, ihr Unglück in Umfragen zum World Happiness Report zuzugeben, doch vieles spricht dafür, dass ein großer Teil der Bevölkerung wirklich zufrieden ist mit dem Ein-Parteien-System unter dem Generalsekretär und Staatspräsidenten Xi Jinping, der nicht mehr abgewählbar ist.

– Der persönlicher Wohlstand der Bevölkerung und die Sicherheit vor Willkür, Gewalt und hilfloser Auslieferung sind in China so hoch wie noch nie. Es gibt – dank lückenloser Überwachung – kaum noch Kriminalität, die Bildung und Ausbildung der Jugend hat im System Priorität. Die Menschen leben in hoher Konzentration in Städten mit guter Infrastruktur.

– China wächst zu einer immer bedeutenderen internationalen Wirtschaftsmacht heran, ohne dies durch Gewalt, Krieg und Unterdrückung fremder Kulturen wie in der Tradition des westlichen Imperialismus zu erzwingen. China bietet Kooperationen und Förderungen an – bevozugt afrikanischen Ländern, die China wirtschaftlich von Nutzen sind (Afrika Rohstoffe, China technologischer Fortschritt) und den Kooperationsländern auch.  

– Das autoritäre Regime in China kann schnell und zielorientiert handeln. In westlichen Demokratien hat der eigentliche Souverän (also die politischen, ökonomischen und Finanz-Eliten) das Problem, ständig ein Volk zufrieden zu halten, das wählen gehen darf. Psychologisch ausgereifte Propaganda und Mindcontrol sind unverzichtbar, um das Volk zu händeln, ohne dass die Länder und Regionen sich aufspalten und in Bürgerkriegen und Chaos versinken.

Eva und die Politik

Bild von Mohamed Hassan auf Pixabay

Nichts ist, wie es scheint. Es ist mir ein Vergnügen, mir täglich diesen „lebendigen Krimi“ anzuschauen. Politik ist spannend wie eine Mafia-Netflixserie, und bisher ist es in Deutschland nicht lebensgefährlich.

Alle Seiten in diesem globalen Krimi haben ihre Interessen und Strategien. Wie man gerade an den Epstein-Files sieht, werden die Eliten an den Spitzen der Hierarchien ständig bedroht von Gegenspielern, die sie vernichten wollen. Ich vermute, selbst die Angehörigen des Rothschild-Clans haben ernstzunehmende Feinde. Wie gut wir im Volk es doch haben!

Nur kein Krieg bei uns bitte

Aaaaaber … jederzeit kann Krieg ausbrechen. Das imperiale Europa hat sich zwischen 1918 und 1945 selbst zerstört, wie Prof. Jeffrey Sachs im Januar 2026 im unten verlinkten Video erläutert. Kriege sind zwar kurzfristig profitabel, jedoch erfahrungsgemäß langfristig selbstzerstörerisch.

Da ich Angst vor Krieg in Deutschland habe, freue ich mich, wenn die USA nun endlich einmal selbst zum Kriegsgebiet wird und kennenlernt, wie es ist, wenn das eigene Land betroffen ist wie zurzeit die Ukraine. Zwar tun mir die Leute (die in den USA sowieso schon immer weiter verarmen und verelenden) dort sehr leid, wenn es nun im Krieg mit dem Iran passieren sollte, doch ich bin froh, wenn nicht wieder Europa sich selbst quält und gegenseitig vernichtet. (Falls die EU zur Besinnung kommt und sich mit Russland versöhnt).

Krieg im Ruhrgebiet – was dann?

Ich möchte frühzeitig vorbereitet sein, wenn Krieg zu uns ins Ruhrgebiet kommt. Schon allein deshalb interessiere ich mich für Politik. Wie ich meine Rolle im Krief sehe? Wenn ich noch jung und stark genug dafür bin, möchte ich den Leidenden helfen und Suppe ausschenken (und als Lohn dafür genug zu essen bekommen). 

Fazit: ich kümmere mich zwar weiter um Politik, doch ohne enttäuschte Bewertung der Eliten. Sie sind die armen Schweine, die ständig im Verfolgungswahn (für den zum Beispiel Stalin berühmt berüchtigt war) Entscheidungen treffen müssen.

Wir hier unten können viel freier leben als „die da oben“. Danke dafür! Anscheinend klappt das sogar in einem gruseligen Orwell-System wie in China! Hauptsache, das Volk lebt sicher, kann konsumieren und ihren Kindern steht eine Zukunft im Wohlstand bevor, dann sind die Bürger zufrieden … Und danke Deutschland, für all die Sozialleistungen. Was für ein Segen für die große Mehrheit, die einfach nur irgendwie zurechtkommt. ❤️

Quelle: Die glücklichsten Länder der Welt – World Happiness Report – China auf Rang 68 zwischen Zypern und Ungarn

Am 19. Januar sprach der amerikanische Ökonom Jeffrey Sachs (Wikipedia-Eintrag) am China Institute der Fudan-Universität über tiefgreifende Veränderungen in der Weltwirtschaft. In seiner Grundsatzrede analysiert er historische Machtverschiebungen seit dem 19. Jahrhundert, aktuelle Daten zur globalen Wirtschaftsleistung und die wachsende Rolle Asiens im internationalen System.

Prof. Jeffrey Sachs – Westliche Vorherrschaft endete vor 25 Jahren

Eva Ihnenfeldt: Superhelden-Coaching – Deine Traumwelt, Deine Kraft Was wäre, wenn wir frei und selbstbestimmt unsere eigenen Interpretationswelten bauen? Abseits von Religionen und Ideologien als Regisseure unserer Realität? Das ist mein Job: Gemeinsam mit meinen Klienten gestalten wir Visionen und Realität neu. [email protected]

steadynews.de

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