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Das Hamburger Medienunternehmen ethority hat im Oktober 2017 ein aktuelles Social Media Prisma für Deutschland veröffentlicht. Das letzte Prisma stammt von 2014 – und seitdem hat sich eine Menge verändert. Kriterien, um in die Social Media Landkarte als soziale Plattform aufgenommen zu werden, sind Reichweite, Bekanntheit und Engagement. Man sieht im Vergleich, wie unbeständig und schnelllebig die Social Media Welt ist: Über 50 Prozent der Plattformen von 2014 spielen heute keine Rolle mehr und wurden entfernt, neue Kategorien sind entstanden, andere Kategorien gestrichen. Twitter wird nun bei den Social Networks gelistet – MicroBlogging gibt es nicht mehr. Online-Dating und Monitoring kamen als Kategorien hinzu. Insgesamt 261 Plattformen und Tools, die in Deutschland Bedeutung haben, listet das Social Media Prisma 2017/ 2018 auf.

Welche Ursachen für die Schnelllebigkeit und den rasenden Wandel bei der sozialen (gesellschaftlichen) Nutzung des interaktiven Webs verantwortlich sind, lässt sich nur spekulieren. Ich vermute, es ist wie bei der Offline-Nutzung des Zusammenlebens. Da gibt es Moden und Trends, die man unbedingt kennenlernen will, da gibt es den Erlebnisfaktor, der sich durch häufige Nutzung leicht abnutzt, da gibt es die bewährten Medien, auf denen man zuverlässig Familie, Freunde, Kollegen, Nachbarschaft etc. erreicht. Und da gibt es die Nützlichkeit, die das Leben erleichtert und auch langfristig echten Mehrwert bringt – sowohl für den Privatmenschen als auch für den Menschen in seiner gesellschaftlichen Rolle als Berufstätiger, Influencer, Geschäftsmensch.

Klar ist jedoch, dass die größten Social Plattformen weiterhin fast gänzlich aus den USA stammen. Allein Xing kann sich als soziale Plattform für Karriere, Beruf, Recruiting und Business behaupten. Da sich der Fokus von wirtschaftlicher Innovation zunehmend von Verbrauchsgüter-Konsum zu gesellschaftlichen Disruptionen (Altes wird zerstört, um Neues zu beginnen) verlagert, bleibt zu hoffen, dass gesellschaftlich relevante Tools und Plattformen auch in Deutschland entstehen und an Relevanz gewinnen.

ethority: Das neue Social Media Prisma 2017/2018 – Wandel durch Disruptive Innovation. Bild- und Pressematerial sowie detaillierte Informationen stehen ab sofort kostenfrei zur Verfügung.

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Über Eva Ihnenfeldt

Eva Ihnenfeldt leitet gemeinsam mit Dennis Arntjen das Unternehmensnetzwerk Kmu-digital.net - das Netzwerk von Unternehmen im digitalen Wandel. Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

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