„Anleitung für ein glückliches Leben“ – erfinde Deine Realität

Wir leben in einer Zeit, in der immer mehr Menschen versuchen, über die Disziplin der Selbstoptimierung zu einem erfolgreichen, glücklichen Leben zu kommen. Sport, gesunde Ernährung, die ideale Partner- und soziale Netzwerkwahl, Familiensystem-Werte und eine stringent verfolgte berufliche Karriereplanung sind wichtige Bausteine für diese Bemühungen. Doch traut sich auch mal jemand, zu träumen von dem, wie er oder sie am allerallerliebsten leben würde? So richtig aus dem Vollen zu schöpfen mit der eigenen, aus sich selbst stammenden Vorstellungskraft?

Erschafft man die eigene Realität selbst? Wenn ja, wo liegen die Grenzen?

Der Biologe und Bewusstseinsforscher John C Lilly formulierte es so:
„Im Bereich des Geistes ist das, was man für wahr hält, entweder wahr oder wird innerhalb bestimmter Grenzen wahr. Diese Grenzen lassen sich durch Erfahrung und Experimente ermitteln. Sind die Grenzen bestimmt, so zeigt sich, dass es sich dabei um weitere Überzeugungen handelt, die es zu überwinden gilt. Im Bereich des Geistes gibt es keine Grenzen. Der Körper setzt bestimmte Grenzen.“
John C Lilly bei Wikipedia

Zumindest wird wohl jeder zustimmen, dass es sich lohnt, zu wissen, was man sich erträumt von der eigenen Realität. Egal, ob mit 17 oder mit 80 – es gibt immer eine Realität, die in der Zukunft liegt – und sei es am letzten Tag unseres Lebens…

Was macht mich wirklich glücklich? – Experiment und Selbstversuch

Erst wenn wir wissen, was uns glücklich macht und was wir uns abseits der gesellschaftlichen Erwartungen wünschen, können wir dem Geheimnis der selbst erschaffenen Realität auf die Spur kommen.

Ein wenig Disziplin brauchen wir allerdings schon: Da es schwierig ist, im Alltag täglich genügend Muße aufzubringen für die Beantwortung der Fragen, empfehle ich, sich sieben Wochen lang einen Tag in der Woche zu wählen, an dem man zu immer der gleichen Tageszeit ungestört und konzentriert an dem „idealen Leben“ arbeitet.

Nimm die folgenden elf Fragen und beantworte sie sieben Wochen lang an immer demselben Wochentag in jeder Woche, Und zwar schriftlich. Gern kannst Du Dir für die Beantwortung der Fragen vorstellungsfördernde Hilfsmittel hinzunehmen: Du kannst eine Karte ziehen (Skat, Tarot, esoterisches Kartenset…), Loszettel vorbereiten, aus denen Du ein Los ziehst mit einem Spruch, einem Namen, einer Idee… oder Du nimmst zu Anfang ein leeres Blatt Papier, Zeitschriften, Schere und Klebstoff –  und fügst an jedem der sieben festgelegten Wochentage etwas zu Deiner Collage hinzu.

11 Fragen als „Anleitung für ein glückliches Leben“

  1. Wie sieht mein Leben in zwei, drei Jahren aus, wenn sich bis dahin alles perfekt entwickelt, wenn ich Glück habe und wenn alles klappt, was ich anfasse?
  2. Was würde ich dann in zwei, drei Jahren tun? Womit werde ich mich beschäftigen?
  3. Was würde ich nicht mehr tun?
  4. Woran genau werde ich merken, dass ich mit Menschen zusammen bin, die ideal für mich sind?
  5. Woran werde ich merken, dass mein Leben wirklich Sinn macht und mich erfüllt?
  6. Woran werde ich merken, dass ich die idealen Bedingungen um mich habe?
  7. Wie viel Geld werde ich monatlich zur Verfügung haben?
  8. Wie viel Besitz und Vermögen werde ich haben – und mit wem werde ich es teilen?
  9. An welchen Kleinigkeiten werde ich merken, dass ich ein ideales Leben in einer idealen Umgebung führe?
  10. Wie werde ich mich an einem idealen Tag fühlen – was genau tu ich an einem idealen Tag?
  11. Was wäre außerdem noch anders, wenn sich in den nächsten zwei, drei Jahren alles perfekt entwickelt?
Bild von Annette auf Pixabay

Eva Ihnenfeldt: Superhelden-Coaching – Deine Traumwelt, Deine Kraft Was wäre, wenn wir frei und selbstbestimmt unsere eigenen Interpretationswelten bauen? Abseits von Religionen und Ideologien als Regisseure unserer Realität? Das ist mein Job: Gemeinsam mit meinen Klienten gestalten wir Visionen und Realität neu. [email protected]

steadynews.de

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