Ritueller Kindesmissbrauch: Gibt es Magie und Okkultismus?

So, wieder einen Schritt weiter. Okkultismus ist eine der Sektenformen, in denen manchmal auch die pornografische Sucht nach schlimmstmöglichen Grausamkeiten rituell verankert ist. Ob in den höchsten Graden der Freimaurerei (also Okkultismus/Beschwörung geistiger Welten) oder im Satanismus (Opfergaben an den Weltenherrscher Satan), Rechtsradikalismus (Führerkult und Beschwörung von Geistern der Nazi-Elite) oder was auch immer, es geht immer um einen archaischen Glauben daran, dass man über Beschwörungen geistiger Mächte selbst zum Privilegierten wird, der Zuwachs an Wissen, Kraft, Jugend, Macht, Vermögen und Unverwundbarkeit erhält – und damit verbunden hierarchisch in der eigenen Sekte aufsteigt. 

Die dichten Systeme der Missbrauch-Sekten

Das erklärt mir, warum die grausam misshandelten überlebenden Kinder, denen es gelingt, sich an ihre Kindheit zu erinnern, in so großer Zahl sagen, dass in ihrer gesellschaftlichen Umgebung (anscheinend häufig auf dem Lande) Lehrer, Mitarbeiter des Jugendamts, Polizisten und Richter Sektenmitglieder waren. 

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Tatsache ist, dass es laut der Expertin für rituellen Missbrauch, Michaela Huber, bis heute keine Verurteilungen aufgrund der Ausübung rituellen Missbrauchs gibt. Gequälte Kinder, die als Erwachsene das Glück haben, eine fachkundige Psychotherapie durchlaufen zu können und entschlossen sind, die Täter anzeigen zu wollen, sollten laut Michaela Huber sich einzig und allein auf den oder die Ursprungstäter/in fokussieren, was nicht selten die eigene Mutter oder der eigene Vater ist. Denn ritueller Missbrauch erfolgt seit ewigen Zeiten auch über familiäre Traditionen. Zumindest warnt die Expertin davor, das gesamte System angreifen zu wollen.

Grausame Kulte seit der Antike

Das Ganze ist uralt. Babys zu opfern, um Götter oder „den einen“ Gott günstig zu stimmen, sind schon aus der Antike bekannt. Auch Abraham wurde vom Gott der Israeliten aufgerufen, seinen „Erstling“ auf einem Altar zu opfern. Erst in letzter Sekunde hielt ein Engel den Arm Abrahams auf, mit dem Messer zuzustechen.

Auch satanisch orientierte familiäre Zuchtstationen scheint es seit ewigen Zeiten zu geben. Selbst ich kenne zwei erwachsene Männer, deren Vater bzw. Großvater Anführer satananischer Sekten waren. In beiden Fällen waren diese Sekten im Ruhrgebiet ansässig – also nicht auf dem Lande. 

Wozu diese extreme sexuelle Gewalt?

Bei YouTube und in Streamingdiensten gibt es reichlich Dokumentationen und Interviews mit jungen Männern, die extrem pornografiesüchtig sind. Sie berichten übereinstimmend, dass sie ständige Steigerungen brauchen bei der Darstellung sexueller Praktiken. Extreme Steigerung heißt immer, dass der orgasmusfördernde Akt zunehmend mit Angst, Schmerz, Gewalt besetzt sein muss – und in extremster Form auch folternde Tötungen und Kannibalismus beinhalten kann. Das Extremste an Perversion ist die sexuelle Folterung von Kindern. Warum? Weil sie so unschuldig hilflos sind. So „süß, niedlich, unbefleckt, engelsgleich mit ihren blonden Löckchen“ wie es ein enthusiastischer Täter beschreibt.

Das, was an Filmen der Sektenindustrie als einträgliche Massenware an die Homeoffice-Süchtigen verscherbelt wird, ist also Teil eines Wahns, den ich so langsam besser verstehe.

Es muss kein religiöser Wahn sein

Michaela Huber sagt, dass nur rund die Hälfte der Tätergruppen aus spirituellen Kulten kommt, es gibt auch unreligiöse Gruppierungen. Was allen gleich ist, ist die Vorstellung, dass die Täter und Zulieferer der Täter (häufig Frauen) durch die lustvollen Rituale an Kraft, Gesundheit, Jugend, Macht und Unverwundbarkeit gewinnen. 

Kann es sein, dass das stimmt? Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Diejenigen, die sich dem „Guten Gott“ verschrieben haben, erleben oft quälende Schuldgefühle, sehnen sich nach Strafe und Vergeltung ihrer Sünden, leiden an dem Leid der ganzen Welt und werden dementsprechend nicht selten körperlich oder seelisch selbst zu Leidenden. Mutter Teresa beschreibt in ihren Tagebüchern, wie sie sich Nacht für Nacht von Gott verlassen fühlt, weil sie unwert ist, seine Dienerin zu sein.

Bin ich hingegen dem Bösen zugetan, sind Sünden meine Superkraft, die mich stark machen und unverwundbar. Ich kann dick sein, hässlich – egal! Ich schleime nach oben und suhle mich am Leid derer, die mir gehorchen müssen. Diese Selbstüberzeugung lässt mich ruhig schlafen – fördert die Kraft meiner Schlauheit und meiner Abwehrkraft. 

Ich bin – woran ich glaube

OK, also keine Magie, keine okkulten Wahrheiten – einfach nur ein Beweis, dass unsere Einstellung und unsere Vorstellungskraft unsere Realität bilden. 

Die „Grausamen“ brauchen Gruppenstrukturen und Hierarchien, um geschützt zu sein vor Gerechtigkeit und Strafe. Ein Grausamkeits-Sextäter, der allein agiert, kann sehr schnell in der Forensik landen – doch ist er in einem Club, der hierarchisch aufgebaut ist bis zu den höchsten gesellschaftlichen Ebenen, ist er so lange geschützt, wie er den Stufen über ihm dienlich und nützlich ist.

Das erklärt, warum es seit der Antike dieses Treiben gibt, und warum es auch nach dem Fall Dutroux in Belgien in den neunziger Jahren keine einzige Verurteilung der Auftraggeber gegeben hat. 

Wird es bei den Epstein-Files auch so sein? Ich muss sagen, dass ich der Interpretation zuneige, dass die neue weltweit mächtige Elite des digital/finanziellen Komplexes plant, die alten Eliten zu stürzen und weltweit ein System wie in China zu installieren. Peter Thiel mit Palantir und Elon Musk mit Starlink und Neuralink haben auf jeden Fall mächtige Werkzeuge hierfür zur Hand. Wir werden sehen.

Will ich was tun? Will ich helfen?

Auf jeden Fall kann ich mich zumindest dem Kleinen zuwenden. Mein Einflussbereich reicht nur soweit, wie meine Armeslänge. Wenn wir in ein totalitäres Regime kommen, möchte ich trösten, Suppe ausschenken und einfach für die Menschen da sein, denen ich begegnen darf. Da ich ein zutiefst öffentlicher Mensch bin, da ich meinen Blog, meinen Podcast habe, brauche mich zumindest vor keiner „geheimen“ Enthüllung zu fürchten. 

Jedes System, das Einblick in meinen Verhaltens- und Linkverlauf hat, sieht, was ich mir anschaue, sieht, worüber ich schreibe, sieht, mit wem ich Umgang habe, was ich denke und was ich glaube. 

Lasst uns uns selbst erforschen in Liebe zu allem

Ich glaube, dass jeder Mensch in gewissem Rahmen seine eigene Realität erschafft, die zu ihm gehört. Ich glaube nicht, dass es möglich ist. Teufel günstig zu stimmen oder Gott günstig zu stimmen. 

Ich glaube, dass es darauf ankommt, ganz so zu sein, wie man ist – sich immer weiter zur eigenen Quelle zu wagen. Es geht darum, immer tiefer in den Kaninchenbau des eigenen Lebens zu kommen. Das tue ich bei mir und dabei begleite ich gerne andere Menschen – und das wird so bleiben. Ich glaube schon immer an das Göttliche, das Barmherzige, das unsere ganze Welt durchzieht – und das uns fähig macht zur Nächstenliebe. Liebe dieses Göttliche und liebe deinen Nächsten wie Dich selbst. Fertig. 

Eva Ihnenfeldt: Superhelden-Coaching – Deine Traumwelt, Deine Kraft Was wäre, wenn wir frei und selbstbestimmt unsere eigenen Interpretationswelten bauen? Abseits von Religionen und Ideologien als Regisseure unserer Realität? Das ist mein Job: Gemeinsam mit meinen Klienten gestalten wir Visionen und Realität neu. [email protected]

steadynews.de

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