Psychologie der Selbsterkenntnis: Eine Welt aus Hoch- und Tiefstaplern…

Was würden Sie sagen: Haben Sie Menschenkenntnis? Können Sie gut zuhören? Wie schätzen Sie Ihre Leistungen im Vergleich zu Kollegen ein? Tatsächlich ist die Fähigkeit von uns Menschen, uns selbst einzuschätzen mit unseren Stärken und Schwächen, wohl ausgesprochen schlecht. Die Psychologen Robert Arkin und Jean Guerrettaz von der Ohio State University in Columbus haben in einem Testverfahren nachgewiesen, dass gerade Menschen die meinen, sich besonders gut zu kennen, am meisten irren.

Eine Welt aus Hoch- und Tiefstaplern

In dem Test wurden die Probanden gebeten, zunächst zu beantworten, wie gut sie sich selbst kennen. Im

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nächsten Schritt baten die Wissenschaftler darum, zehn Charaktereigenschaften anzugeben, die die Persönlichkeit besonders ausmachen – und diese zehn Eigenschaften zu gewichten. Im letzten Schritt sollten die Testpersonen Beispiele aus der eigenen Biographie angeben, die diese Charaktereigenschaften belegen.

Nur wenige waren in der Lage, solche Belege als Beweise für ihren Charakter anzugeben. Gerade diejenigen, die sich besonders gut zu kennen meinten, scheiterten bei der biografischen Beweisführung. Im Anschluss an den Test zeigten sie sich in ihrem Selbstbewusstsein erschüttert.

Natürlich gibt es noch viele weitere Testverfahren zum Thema Selbsterkenntnis – doch alle kommen zu dem selben Ergebnis: Der Mensch kennt sich weitaus schlechter als er meint. Die Welt scheint aus Hoch- und Tiefstaplern zu bestehen, die Einen überschätzen die eigenen Fähigkeiten (besonders gern im Vergleich zu Kollegen bzw. als Eltern im Vergleich zu anderen Eltern) – die anderen neigen dazu, sich ständig zu unterschätzen.

Quelle: Süddeutsche.de

Die Kunst der Selbsterkenntnis

Ist es überhaupt wünschenswert, sich selbst zu erkennen? Sollte man versuchen, zu einem Selbstbild zu kommen, das der Wirklichkeit standhält? Oder ist es besser in Illusionen zu verharren, um sich weiterhin gern im Spiegel anzuschauen? Ist die Achterbahnfahrt zwischen Hoch- und Tiefstapelei so etwas wie eine Medizin, um die Realität auszugleichen?

Mein Tipp: Probieren Sie es einfach mal aus und führen Sie für sich folgende Testreihe durch. Tauschen Sie sich im Anschluss mit einem Ihrer Liebsten aus und vergleichen Sie Ihre Antworten mit seinen Einschätzungen. Wetten dass Sie sich im Anschluss freuen, weil Sie vielleicht sogar viel wundervoller sind als Sie dachten?

  1. Wie gut kenne ich mich selbst: Geben Sie sich eine Einschätzung zwischen 1 und 10 (10 ist das Beste) – Was denken Sie: Wie gut kennen Sie sich selbst?
  2. Nennen Sie zehn für Sie typische Charaktereigenschaften. Was ist Ihr „Alleinstellungsmerkmal“ – was beschreibt Ihre Einzigartigkeit am treffendsten. Gewichten Sie im Anschluss diese zehn Eigenschaften von 1 bis 10
  3. Nun schreiben Sie zu jeder typischen Charaktereigenschaften eine kleine Geschichte aus Ihrer Biographie: Wann ist diese typische Eigenschaft von Ihnen sichtbar geworden? Liefern Sie „Beweise“ für Ihre Angaben (So wie wir ja auch in der Werbung „Beweise“ für unsere „Versprechen“ liefern müssen, wenn wir Werbebotschaften ausarbeiten).Viel Spaß! (Und nicht zu ernst nehmen 😉 )

Eva Ihnenfeldt: Superhelden-Coaching – Deine Traumwelt, Deine Kraft Was wäre, wenn wir dank Streaming, YouTube und Social Media unsere eigenen Interpretationswelten bauen? Abseits von Religionen und Ideologien als Regisseure unserer Realität – selbstbestimmt mit Bedeutung gefüllt? Das ist mein Job: Gemeinsam mit meinen Klienten gestalten wir ihre Realität neu – nicht Fakten entscheiden, sondern die selbstgewählten Interpretationen. So können meine Klienten erkennen, wie großartig sie sind. Die Superhelden-Transformation In meiner Kindheit wurde ich zur Superheldin, um zu überleben. Fantasie rettete mich: unsichtbare Gefährten, Zauberwelten, starke Vorbilder aus dem Fernsehen – mutig, selbstbewusst, unregierbar. Als Einzelkind träumte, malte, schrieb und spielte ich mir ein emanzipiertes Leben mit meinen Barbies zurecht. Ab der Pubertät wurde ich meine eigene Superheldin: halb Heilige, halb Rebellin – mal Mary Poppins, mal Cruella de Vil. In der prozessorientierten Psychologie heißt das: Traumwelten aufbauen. Mein Coaching Heute baue ich mit Klienten Superhelden-Traumwelten. Als „heilige Verbrecherin“ gehe ich auf Augenhöhe: Ich antworte offen auf ihre Fragen zu meinem Leben und zeige Wege in ihre einzigartige Großartigkeit. Erfahrung zeigt: Nicht Geld, Macht oder Liebe machen glücklich – sondern die Überzeugung, ein fantastischer Superheld zu sein. Ob Soldat, Mutter oder Rebellin: Erkenne Deine Kraft, handle danach. Wie wir arbeiten Wir tauchen wie Alice im Wunderland in Deine persönliche Realität: spüren Abenteuer aus, wachsen durch selbstbestimmte Entscheidungen. Formate (Videocalls fallen weg – die schaffen künstliche Distanz) Telefon (mit Protokoll) WhatsApp-Chat Persönliches Treffen (z. B. Café) Honorar Frei vereinbart im Erstgespräch – passend zu Deiner Situation. Bereit für Deine Superhelden-Geschichte? Lass uns starten!

steadynews.de

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