Home / Recht & Geld / Detlef Schumann: GKV-und Pflegebeitrag steigt 2013 auf über 700,– Euro monatlich

Sparen mit der PKV oder GKV und günstige Krankenzusatzversicherung ? Wer kennt niemanden, der im Alter schon einmal ernsthaft krank war?

Bestimmt gibt es nur einen kleinen Teil der älteren Bevölkerung, welcher keine Brille tragen muss, noch nie Probleme mit den Zähnen hatte oder dessen Rücken noch ohne Schmerzen den Körper trägt.

Von Diabetes hat jeder schon einmal im Freundeskreis gehört und auch Bluthochdruck scheint ein weitverbreitetes Problem.

Das gesetzlich Versicherte in Zukunft keine Praxisgebühr bezahlen müssen, entlastet nur den Arzt.

Bisher bekam dieser pro behandelten Patienten rund 38,- Euro im Quartal plus der 10,- Euro Praxisgebühr. Nun wird die Kasse wieder 48,- Euro für beliebig viele Besuche beim Arzt überweisen.

Wer seinen Hausarzt ärgern will kann dessen Stundenlohn mit vielen Besuchen gewaltig senken!

Ob dieser das lange mitmacht ist fraglich.

Schon heute sind viele Arztpraxen am Ende eines Quartals wegen „Urlaubs“ oder„Krankheit“ geschlossen, da kaum ein Mediziner für ein nettes„Dankeschön Herr oder Frau Doktor“ seinen Kostenapparat finanzieren kann.

Wer glaubt, die alternde Bevölkerung wird in Zukunft weniger Arztkosten verursachen, die von immer weniger pflichtversicherten Arbeitnehmern mit zudem häufig niedrigen Löhnen mit Versicherungsbeiträgen finanziert werden, kann sich unbesorgt zurücklehnen.

Wer aber die Beitragsentwicklung der gesetzlichen Kassen in der Vergangenheit beobachtet hat wird feststellen, dass nur massive Leistungskürzungen eine Beitragsexplosion verhindert haben.

Jede„Gesundheitsreform“ brachte große Einschnitte in den Geldbeutel der Versicherten. Junge gesunde Versicherte merken das kaum. Sie zahlen unterstützt vom Arbeitgeber ihren Beitrag und sind kaum krank.

Wer aber älter wird merkt rasch, dass es nicht bei dem Krankenversicherungsbeitrag bleibt.

Rezeptzuzahlung, keine Brillen, Kürzungen beim Zahnersatz und die Abschaffung des Sterbegeldes sind schon lange Alltag der gesetzlichen Kassen um die Beiträge unter 20 % halten zu können.

Dennoch steigt der Höchstbeitrag in der GKV im nächsten Jahr inkl. der Pflegeversicherung auf über 700,– Euro im Monat.

Wer sich nicht privat versichern kann aber noch gesund ist, sollte jetzt zügig über eine Zusatzversicherung nachdenken. Die Kosten sind in jungen Jahren überschaubar und für Männer ist es 2012 noch besonders günstig, da die alten BI-Sex Tarife gelten.

Das die nächste Gesundheitsreform mit weiteren Leistungseinschränkungen den Beitrag stabil halten muss, kann jetzt schon als sicher gelten.

Wer sich nicht sicher ist, ob eine private Krankenversicherung das Richtige ist, kann mit einer Krankenzusatzversicherung auch bis zu 5 Jahre „auf Probe“versichert werden.

Gute Krankenzusatzversicherungen gibt es für alle Fälle. Ob Rezeptzuzahlung, Brille, Massagen, Krankenhausaufenthalt oder Zahnersatz, durch eine Zusatzversicherung bleiben die Kosten überschaubar.

Die Kosten einer würdevollen Bestattung können mit einer Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung abgemildert werden. So bleiben Angehörige neben der Trauer nicht noch auf den Kosten sitzen.

Warum eine Zusatzversicherung für Heilpraktikerkosten sinnvoll ist, konnte eine unserer Kundinnen feststellen, die zu erblinden drohte. Dazu mehr in der nächsten Woche.

Gerne helfen wir bei der Suche nach dem passenden Versicherungsschutz.

P.S. schon den Anker geworfen? Hier funktioniert es

Eine schöne Woche mit Weitblick wünschen

Astrid und Detlef Schumann

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

2 thoughts on “Detlef Schumann: GKV-und Pflegebeitrag steigt 2013 auf über 700,– Euro monatlich

  1. Jaja, es ist schon erstaunlich wo das ganze Geld bleibt das mancher Beitragszahler aufbringt.
    Bisher zahlt der Arbeitgeber an die Kasse. Diese leitet an den Gesundheitsfond weiter und der zahlt pro Kopf versicherter an die Kasse zurück.
    Da verdienen doch Banken ordentlich an den Überweisungsgebühren und die Agentur für Arbeit hat eine ganze Reihe Büro und Verwaltungskräfte aus den Arbeitslosenstatistiken heraus, weil diese Personen die Geldflüsse verwalten und dafür Lohn bekommen, Ohne Gesundheitsfonds, gingen den Banken Gelder verloren (Überweisungsgebühren und Zinserträge) und Tausende Personen in den Kassen und Gesundheitsfonds würden nicht benötigt.
    Diese nicht eingesparten Gelder wären besser bei den Patienten aufgehoben. Auch könnte dann locker eine Beitragssenkung diskutiert werden

  2. In verschiedenen Studien und Szenarien gehen Wissenschaftler davon aus, dass der Beitragssatz der GKV bis 2050 auf bis zu 29% steigen wird.
    Gleichzeitig werden weitere massive Leistungskürzungen in der GKV prognostiziert

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