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Social Media „Einfach tun“: 13. Anleitung für ein Xing-Profil in 20 Schritten 0

Das Business Netzwerk Xing ist in Deutschland für berufliche und geschäftliche Kontakte unabdingbar. Vor Allem für Jobsuchende ist Xing Gold wert, weil Personaler und Personalvermittlungen sehr intensiv und professionell mit Xing arbeiten. LinkedIn wird im deutschsprachigen Raum weniger aktiv genutzt, ist aber für alles Internationale weitaus wichtiger als Xing. Xing bietet ein „virtuelles Visitenkartenarchiv“ und die Möglichkeit, sich mit allen relevanten Kontaktdaten, Foto und Geschäftsbereich zu präsentieren. Außerdem kann man sich in Gruppen austauschen, Veranstaltungen einstellen und finden, und Xing für Recruiting nutzen. Die Basis-Mitgliedschaft ist kostenlos.

Anleitung für ein kostenloses Xing-Profil

  1. Gehen Sie zu xing.com. Um sich erfolgreich zu registrieren müssen Sie die erforderlichen Felder ausfüllen und die Datenschutzbestimmungen und AGB akzeptieren
  2. Bestätigen Sie die Registrierung über Ihr E-Mail Postfach
  3. Die Informationen, die Sie im 1. Schritt bei Xing angeben, können Sie selbstverständlich jederzeit ändern. Gefragt wird nach Beschäftigungsform, Art der Tätigkeit, Unternehmen, Branche, Arbeitsort und fünf Stichworten, die Ihre Tätigkeit beschreiben
  4. Im nächsten Fenster wird Ihnen angeboten, die kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft zu einem vergünstigten Preis für die erste Zeit zu wählen. Die kostenfreie Basis-Mitgliedschaft reicht jedoch in den meisten Fällen aus.
  5. Im nächsten Schritt bietet Xing Ihnen an, erste Kontakte anzuwählen – Sie können diesen Schritt aber selbstverständlich auch einfach überspringen. Falls Sie die Kontakthilfe von Xing nicht nutzen wollen, klicken Sie mehrmals auf „Weiter zum nächsten Schritt“, bis Sie Ihr Profil erreicht haben.
  6. Nun bietet Xing noch an, dass Sie Ihre Jobwünsche eintragen können, falls Sie welche haben – auch diesen Schritt kann man einfach überspringen. Falls Sie über Xing News erhalten wollen, können Sie dies ankreuzen – oder auch überspringen.
  7. Bevor Sie Ihr Profil bearbeiten, klicken Sie auf das kleine Zahnrad rechts oben in der Menüleiste. Hier können Sie Ihre Einstellungen und die Privatsphäre bearbeiten. Bei den Einstellungen können Sie kontrollieren, ob E-Mail-Adresse und Passwort in Ihrem Sinne sind (gut merken – das Passwort!)
  8. Unter dem Punkt „Privatsphäre“ können Sie sehr genau justieren, wie öffentlich Ihr Xing-Profil sein soll. Überlegen Sie, ob Sie einverstanden sind, dass Ihr Profil über Suchmaschinen findbar ist – oder ob Sie ausschließlich mit Ihren Xing-Kontakten kommunizieren wollen.
  9. Unter dem Punkt „Ihre Aktivitäten“ können Sie sehr genau einstellen, ob Ihre Kontakte auf der Startseite sehen können, wenn Sie in Xing aktiv waren. Selbstverständlich können Sie auch hier jederzeit alle Einstellungen ändern.
  10. Gruppen: Xing schlägt Ihnen vor, Gruppen beizutreten. Wenn Sie Stichworte zu Themen  oder Regionen eingeben, die Sie interessieren, schlägt Xing Ihnen passende Gruppen vor. Doch bitte bedenken Sie: Etwa 90 Prozent der etwa 50.000 Xing-Foren sind nicht aktiv, seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie eine dieser Gruppen finden.
  11. Klicken Sie nun wieder zurück zu Ihrem Profil (auf Ihren Namen oder das Bild). Die ersten Angaben für Ihr Xing Profil – erscheinen direkt neben Ihrem Profil
  12. Wenn Sie mit der Maus auf die Silhouette gehen erscheint die Möglichkeit, ein Foto von Ihrem Rechner aus hochzuladen. Wählen Sie ein Hochformat, da bei Querformatfotos das Foto sehr klein ist. Bitte beachten Sie dass Xing nur erkennbare Fotos von Ihnen laut AGB akzeptiert. Falls Sie kein Foto wünschen bleibt die Silhouette bestehen.
  13. Visitenkarte: Mit der Basismitgliedschaft kann man den Status leider nicht frei formulieren – doch das soll kein Hindernis sein. Falls man nach einer neuen Herausforderung sucht, einfach eine der vorgeschlagenen Status-Optionen wählen. Falls nicht, ist es sowieso unwichtig 😉
  14. Kontaktdaten: Unbedingt etwas ausfüllen – zumindest eine E-Mail-Adresse. Man braucht keine Sorge haben, dass man durch die Angabe einer Mobilnummer permanent belästigt wird. Das ist sehr unwahrscheinlich – außer man hat einen seltenen, heiß begehrten Beruf.
  15. Füllen Sie die einzelnen Kategorien mit Stichpunkten aus. Sie können so viele Begriffe eingeben wie Sie wollen. Empfehlenswert sind mindestens drei und nicht mehr als 15 – sonst wird es leicht unübersichtlich. Die Kategorien sind:
    -Ich biete
    -Ich suche
    -Sprachen
    -Qualifikationen
    -Auszeichnungen
    -Organisationen
    -Interessen (Hobbies)
    -Persönliches (Geburtstag, Geburtsname)
    Alle Angaben sind freiwillig, wenn Sie eine Kategorie nicht ausfüllen möchten, bleibt sie leer.
  16. Sie können ein Impressum einrichten. Sie finden die Möglichkeit ganz unten in Ihrem Profil als „Rechtliche Hinweise von …“. Ein Impressum brauchen Sie nur, wenn Sie beruflich/ geschäftlich dazu verpflichtet sind (ähnlich wie beim Facebook Impressum). Das Xing Impressum wird auf jeder Seite angezeigt.
  17. In Ihrem Profil finden Sie die Punkte: Profildetails, Portfolio, Weitere Profile im Netz, Kontakte, Gruppen, Aktivitäten. Klicken Sie die verschiedenen Bereiche an und studieren Sie die Möglichkeiten. Falls Sie weitere Fragen haben, googlen Sie die jeweiligen Anleitungen (zu Portfolio gibt es reichhaltige Gestaltungsmöglichkeiten).
  18. Tragen Sie bei „Weitere Profile im Netz“ Ihre Website (die Website Ihres Unternehmens) ein – und eventuell Twitter, Facebook, Blogadresse, Google+, Flickr… alles was Sie mit Ihren direkten Xing-Kontakten teilen wollen. Sie können das Feld auch leer lassen
  19. Falls Sie möchten, dass auch „Nicht-Xing-Kontakte“ Ihre Kontaktdaten sehen, müssen Sie dies bei „Portfolio“ eintragen.
  20. Allgemeines: Xing versucht sehr offensiv, kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaften zu verkaufen. Lassen Sie sich nicht zu schnell verführen! Sie werden schon im alltäglichen Umgang merken, wenn Sie wirklich ein Premium-Abonnement brauchen.

Natürlich bietet Xing sehr viele Möglichkeiten, die hier nicht aufgezeigt werden können. Doch die Erstellung eines Xing Profils ist der erste Schritt. Sie werden in den ersten Tagen per Mail einige Xing-Nachrichten und Einladungen von Xing-Mitgliedern erhalten – doch keine Sorge, diese „Anfangs-Woge“ verebbt sehr schnell.

Falls Sie nicht selbst auf Xing aktiv sind, werden Sie von Ihrer Mitgliedschaft kaum etwas merken. Darum ist es wichtig, dass Sie die Einstellung, per Mail über Xing-Aktivitäten informiert zu werden, bestehen lassen. Es wäre sehr schade, wenn ein wichtiger Geschäftskontakt von Ihnen eine Kontaktanfrage schickt – und Sie nie davon erfahren, da Sie nach und nach Ihre Xing-Mitgliedschaft vergessen.

Im nächsten Teil des Kapitels werden wir uns mit Xing-Strategien beschäftigen.

Social Media Serie: „Einfach tun“

  • Kapitel 1: Die Motivation überprüfen: Habe ich einen Wunsch, ein Anliegen – oder einen echten Grund, etwas zu ändern?
  • Kapitel 2: Wir beginnen mit Facebook: Privaten Account anlegen bzw. optimieren – eine Facebook-Fanpage erstellen
  • Kapitel 3: Facebook für Fortgeschrittene: Veranstaltung erstellen; Live-Video; Freunde finden; Tipps und Tricks ausprobieren
  • Kapitel 4: Wir lernen Twitter: Account anlegen; Twittern; Follower aufbauen, sich über Twitter vernetzen
  • Kapitel 5: Wir lernen Xing und LinkedIn: Account anlegen/ optimieren; Kontakte aufbauen; Nutzen in der Praxis
  • Kapitel 6: Wir lernen YouTube: Kanal anlegen und füllen; Videos hochladen und bearbeiten; YouTube-Marketing
  • Kapitel 7: Wir lernen Google My Business: Profil anlegen/ optimieren; Google+; Review-Marketing; Marketing-Tipps
  • Kapitel 8: Wir lernen bloggen: WordPress.com Blog anlegen und füllen; sich vernetzen; Community aufbauen
  • Kapitel 9: Wir lernen Visuelles Social Media Marketing; Instagram; Pinterest; Marketing-Tipps und Tools
  • Kapitel 10: Wir lernen Community: Netzwerkpartner finden; sich an Debatten beteiligen: Online-Netzwerk und Offline-Netzwerk verbinden; Tools und Recherche
  • Kapitel 11: Wir lernen Content-Marketing: Content-Suchmaschinenoptimierung; Content-Arten; Content der begeistert
  • Kapitel 12: Wir lernen Newsletter: Newsletter-Account erstellen; Newsletter-Redaktion; Newsletter-Verteiler; Tipps
  • Kapitel 13: Wir lernen Review-Marketing: Positive Bewertungen erhalten, pflegen, Umgang mit Kritik
  • Kapitel 14: Wir lernen Erfolgsmessung: Tools und Kennzahlen; Sich ständig verbessern; Erfolge bewerten
  • Kapitel 15: Das letzte Kapitel. Aus der Motivation von Kapitel 1 wurde das tägliche Trainingsprogramm – Applaus!

 

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

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