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Social Media „Einfach tun“: 18. YouTube Marketing – für wen und warum? 0

Selbstständige, Unternehmen und Organisationen, die sich auf YouTube einlassen, bedenken oft nicht, welche Verpflichtung sie damit eingehen. Wie so oft fällt es auch bei YouTube den Anbietern schwer, sich in ihre Zielgruppe einzufühlen. Wer schaut schon freiwillig Imagevideos oder Werbespots? Wer interessiert sich für Videos, die werbend sind und keinen echten Nutzen für den Zuschauer bringen? Wer sich auf YouTube mit seinem eigenen Kanal in eine nachhaltige Social-Media-Strategie begibt, hat drei Aufgaben: 1. Echten Mehrwert bieten, 2. Zumindest einen Mindeststandard an Qualität leisten, 3. Sorgfältig YouTube-Suchmaschinenoptimierung betreiben.

Echter Mehrwert bei YouTube

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Videos auf „Fast Food“ Social Media Kanälen wie Instagram, Facebook oder Tiktok – und Videos bei YouTube oder auch Vimeo. Während man bei Instagram und Co von Videos überrascht wird und nur einmal kurz inspiriert bzw. unterhalten werden möchte, ruft man YouTube gezielt auf, um Antworten auf Fragen zu finden. Oder man nutzt YouTube, um Musik oder Comedy zu konsumieren. Hier ein kurzer Überblick über die beliebtesten Video-Arten (ausgenommen Musik-Videos):

  • Tutorials und Anleitungen aller Art
  • Produkttests, Produktempfehlungen, Produktanleitungen
  • Let´s Plays, bei denen man einem Gamer (einer Gamerin) über die Schulter schaut
  • Lustige Videos und Comedy (z.B. Prank-Videos – Scherze mit versteckter Kamera)
  • Videos mit Lehrinhalten (besonders für SchülerInnen und Studenten/Innen)
  • Vlogs (Video-Tagebücher, z.B. von Reisenden)
  • Alles rund um Musik (z.B. Konzertmitschnitte

Man kann an der Aufzählung leicht erkennen, dass kurze Videos wohl nur dann erfolgreich sind, wenn sie sich auch als „Meme“ eignen. Memes sind Videos, die den viralen Keim in sich tragen: Sie wollen in sozialen Netzwerken verbreitet und weitergeteilt werden. Sie sind witzig – oder sie schockieren. Ein erfolgreiches Meme-Video zu planen, ist schwer – die Menschen sind ja so schwer kalkulierbar 😉

Bild von Pete Linforth auf Pixabay

Die Nische finden bei YouTube

Seit 15 Jahren gibt es YouTube – die zweitgrößte Suchmaschine nach Google. Menschen suchen nach Wissen, Unterstützung, Unterhaltung, aber auch nach Hintergrundinformationen und Nachrichten. Da es so viel Material auf YouTube gibt, ist es kein Wunder, dass über 90 Prozent aller hochgeladenen Videos über die gesamte Laufzeit weniger als 1.000 Views erreicht.

Um erfolgreich zu sein mit einem eigenen YouTube-Kanal, braucht es einige Voraussetzungen

  1. Man findet ein Nischenthema, das noch nicht ausreichend besetzt ist bei YouTube
  2. Man hat dermaßen viel Spaß an der Videoproduktion, dass man regelmäßig Content liefert und sich ständig verbessert
  3. Man macht sich die Mühe, jedes Video sorgfältig zu bearbeiten und YouTube-Suchmaschinenoptimierung zu beachten
  4. Man hat weitere Distributionskanäle, über die man jedesVideo verbreitet. Das können Social Media Kanäle sein, ein Mail-Newsletter oder ein Blog

Die YouTube-Strategie

Um eine YouTube-Strategie zu finden, brauchen wir wie immer zunächst ein Ziel. Wir müssen unsere Zielgruppen verstehen und ihnen etwas geben, was exklusiv ist. Emotionen spielen dabei eine große Rolle – aber auch Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Sympathie. YouTube ist harte Arbeit. Man braucht sehr viel Geduld und Zuverlässigkeit bei der Produktion. Denn wenn Organisationen und Personen nur hier und da  mal ein Video bei YouTube veröffentlichen, ohne dass eine rote Linie zu erkennen ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese Videos auch bei guter Qualität nur sehr wenige Views bekommen.

In der nächsten Folge erkläre ich, wie man sich einen YouTube-Kanal aufbaut und welche Funktionalitäten YouTube bietet.

Social Media Serie: „Einfach tun“ – findbar unter der Schlagwortsuche

  • Kapitel 1: Die Motivation überprüfen: Habe ich einen Wunsch, ein Anliegen – oder einen echten Grund, etwas zu ändern?
  • Kapitel 2: Wir beginnen mit Facebook: Privaten Account anlegen bzw. optimieren – eine Facebook-Fanpage erstellen
  • Kapitel 3: Facebook für Fortgeschrittene: Veranstaltung erstellen; Live-Video; Freunde finden; Tipps und Tricks ausprobieren
  • Kapitel 4: Wir lernen Twitter: Account anlegen; Twittern; Follower aufbauen, sich über Twitter vernetzen
  • Kapitel 5: Wir lernen Xing und LinkedIn: Account anlegen/ optimieren; Kontakte aufbauen; Nutzen in der Praxis
  • Kapitel 6: Wir lernen YouTube: Kanal anlegen und füllen; Videos hochladen und bearbeiten; YouTube-Marketing
  • Kapitel 7: Wir lernen Google My Business: Profil anlegen/ optimieren; Google+; Review-Marketing; Marketing-Tipps
  • Kapitel 8: Wir lernen bloggen: WordPress.com Blog anlegen und füllen; sich vernetzen; Community aufbauen
  • Kapitel 9: Wir lernen Visuelles Social Media Marketing; Instagram; Pinterest; Marketing-Tipps und Tools
  • Kapitel 10: Wir lernen Community: Netzwerkpartner finden; sich an Debatten beteiligen: Online-Netzwerk und Offline-Netzwerk verbinden; Tools und Recherche
  • Kapitel 11: Wir lernen Content-Marketing: Content-Suchmaschinenoptimierung; Content-Arten; Content der begeistert
  • Kapitel 12: Wir lernen Newsletter: Newsletter-Account erstellen; Newsletter-Redaktion; Newsletter-Verteiler; Tipps
  • Kapitel 13: Wir lernen Review-Marketing: Positive Bewertungen erhalten, pflegen, Umgang mit Kritik
  • Kapitel 14: Wir lernen Erfolgsmessung: Tools und Kennzahlen; Sich ständig verbessern; Erfolge bewerten
  • Kapitel 15: Das letzte Kapitel. Aus der Motivation von Kapitel 1 wurde das tägliche Trainingsprogramm – Applaus!

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

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