Social Startups: Nachhaltige Gründerunterstützung kommt an

Social Startups und Monetarisierung? Erstmal nicht finden die Macher Nagatkin und Deiters. Trotz der Tatsache, dass sich der Mitarbeiterstamm erweitert hat und Social Startups Kooperationsangebote bekommt.

Eine Initiative hat sich Social Startups jedoch mit Chip und Byte verschrieben: Viafrica mit der Initiative „PC-Spenden“. Viafrica ist ein soziales Unternehmen, das durch IT-Gesamtlösungen nachhaltige Entwicklung in Afrika anstößt. 2012 gewann das Unternehmen den begehrten Computable Award und möchte nun mit ihrer Initiative „PC-Spenden“ in Deutschland (Gießen/Hessen) Fuß fassen. Social-startups unterstützt das Unternehmen dabei in beratender Funktion. „Viafrica mit Ihrer Initiative PC-Spenden ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie leicht sich Unternehmen sozial und nachhaltig engagieren können. So was gehört in Deutschland gefördert!“, so Deiters, stellvertretender Chefredakteur. Das Prinzip von Viafrica: Abgeschriebene Computer-Hardware wird kostenlos abgeholt. Hardware die nicht mehr weiter verwendbar ist wird an renommierte Entsorgungsunternehmen (ISO 14001) weitergegeben. Die restliche Hardware wird verkauft. Der Erlös wird verwendet um die sozialen Projekte Viafricas zu finanzieren. Ziel: Das Bildungswesen vor Ort zu unterstützen und  IT-Produkte und Dienstleistungen an Unternehmen vor Ort und internationale Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zu liefern.

Mit den Neuzugängen, Natália Kassner und Jenny Lorbeer, arbeiten aktuell vier ehrenamtlich engagierte Mitarbeiter an der Plattform Social Startups und werden so die regelmäßige Berichterstattung unterstützen. Momentan werden für die Plattform rund 3-4 Artikel pro Woche verfasst. Social-startups.de verzeichnet kontinuierlich steigende Besucherzahlen und bekommt Kooperationsangebote aus dem gesamten Bundesgebiet. „Es kommt mittlerweile auch vor, dass uns Universitäten, Hochschulen und Stiftungen bezüglich Vorlesungen kontaktieren. Derzeit befinden wir uns in interessanten Gesprächen um weitere Kooperationen aufzubauen.“, sagt Anton Nagatkin, Gründer und Chefredakteur der Plattform social-startups.de. Von einer zu übereilten Monetisierung sehen Nagatkin und Deiters derzeit ab: „Wir wollen das Projekt zunächst ehrenamtlich und hobbymäßig weiterführen. Wir sind aber stolz, dass sich social-startups derart gut entwickelt und Beachtung findet.“

Social-Startups.de ist eine Informationsplattform für all diejenigen, die sich für das Thema Social Entrepreneurship (soziales Unternehmertum) sowie nachhaltig innovative Geschäftsideen interessieren, die ein Social Enterprise gegründet haben oder dies noch tun möchten. Mit seiner redaktionellen Tätigkeit verfolgt Social-Startups.de das Ziel, ein höheres Bewusstsein für Social Entrepreneurship und gesellschaftlich relevante Geschäftsideen im deutschsprachigen Raum zu schaffen.

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