Paketboten-Ausbeutung: Immer 1 Euro Trinkgeld geben!

Wer die Reportagen über die Ausbeutung von Paketboten kennt, hat anschließend bei jedem gelieferten Paket und Päckchen unweigerlich ein schlechtes Gewissen. Durch das brutale System von prekären Beschäftigungsverhältnissen auf selbstständiger Basis verdienen Paketboten von Hermes, DPD und Co oft nicht mehr als 4 bis 6 Euro die Stunde. Warum nur geben wir kein Trinkgeld so wie wir es bei Lieferdiensten für Fastfood tun? Es gibt eine ganz einfache Lösung!

Wir geben kein Trinkgeld, weil diese schwer schuftenden Paketboten immer so schnell wieder weg sind. Es

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bleibt einfach keine Zeit, um das Portemonnaie zu suchen und nach passendem Kleingeld zu kramen. Darum habe ich mir angewöhnt, direkt neben der Wohnungstür ein (offenes) Kästchen mit 1-Euro-Münzen deponiert zu haben.

Klingelt ein Paketbote, brauche ich keine zehn Sekunden, um mit der rechten Hand die Münze zu greifen, während ich mit der linken Hand den Türöffner betätige und den Schlüssel einstecke, um den Boten entgegenzulaufen.

Ich würde mich freuen, wenn diese Strategie Schule macht. Wenn es stimmt, dass Paketboten in der Stunde rund 20 Pakete ausliefern und wenn die Hälfte der Kunden ihnen beim Empfang einen Euro überreichen, wäre das doch schon ein ganz gutes Trinkgeld.

Also bitte weitersagen und mitmachen: 1 Euro für den Paketboten, und das Gewissen ist wieder beruhigt beim Online-Shoppen…

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

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