7 Tipps zum Arroganz Prinzip für Ihren Erfolg von Erfolgscoach Brigitte Jülich

Erfolgscoach Brigitte Jülich erklärt das Arroganz Prinzip für ihren Erfolg… Dr. Peter Modler meint: unbedingt! Was Sie daraus machen, überlasse ich Ihnen. Ich möchte Ihnen nur erzählen, was ich vom Vortrag behalten habe: „Das Arroganz Prinzip – so haben Frauen mehr Erfolg im Beruf“ hieß die Veranstaltung von Dr. Modler, der einer Einladung des internationalen Frauennetzwerkes EWMD – European Women`s Management Development – gefolgt war.

Ein Freitagabend im Artotel in Köln, hundertzehn Frauen und ein Mann.

Tausend Fragen purzelten in meinem Hirn: Wäre das Wort „Arroganz Prinzip“ einer Frau als Titel, als Marke eingefallen??? Wenn ja, hätte sie es auch benutzt? Hätte ich mich vor hundert Männern hingestellt und ihnen erklärt, wie sie sich Frauen gegenüber verhalten sollten, um mehr Erfolg im Beruf zu haben? Und was habe ich heute gelernt?

Beim Arroganz Prinzip geht es um Revierverhalten, um Körperbotschaften, um Rang. Wer ist der Chef? Wer ist die Chefin?

Frauen agieren auf der horizontalen Ebene. Männer auf der vertikalen. Frauen schauen mehr auf Gefühle, auf das ausgewogene Verhältnis, teilen ihren Posten, lassen auch mal andere regieren.

Männer agieren sofort und wollen wissen, wer der Chef ist. Sie können sich dann auch mit dem letzten Platz arrangieren. Aber die Rangfolge muss möglichst schnell geklärt sein. Dies geschieht am besten mit MOVETALK, auf einer Stufenleiter von 1 bis 3 nach Modler die wirksamste Ebene:

  1. HIGH TALK, der verbal und intellektuell geführt wird, geschieht auf der untersten Stufe. Diese Stufe ist uns Frauen bestens bekannt und wir halten sie für erstrebenswert. Hier fühlen wir uns zu Hause: Wir argumentieren, begründen, stellen sachliche Fragen, suchen immer ein fachliches Niveau.
  2. SMALL TALK, die verbale, aber nicht intellektuelle Ebene. Diese Stufe wird von Männern favorisiert. Hier wird es persönlich, aber unsachlich, hier wird Konversation gemacht. Hier werden nebensächliche Dinge ausgetauscht wie „schönes Wetter heute“ …, aber es wird Präsenz demonstriert.
  3. MOVE TALK hingegen ist die erfolgreichste Form. Hier braucht man überhaupt keine Worte und ist trotzdem wirksam. Auf dieser Ebene wird mit Mimik und Gestik kommuniziert. Alles, was der Körper tut, bekommt extreme Bedeutung. Nirgendwo wird der Rang besser verdeutlicht und mit Arroganz unterstrichen wie auf dieser Ebene.

Arrogantes Verhalten müssen Frauen erst mal üben. Herr Modler spickte seinen Vortrag mit vielen lebendigen Beispielen. Vier davon möchte Ihnen weitergeben. Sie, liebe Leserin, können ja mal testen. Viel Spaß!

  1. Größenunterschiede: Wenn es im Gespräch Körperunterschiede gibt, wie z. B. Zwerg und Riese, ist es empfehlenswert, räumlichen Abstand zu halten, das Volumen der Stimme zu verstärken und nicht leiser zu werden.
  2. Ihr Büro: Die Tür geht auf, der Mann kommt rein, setzt sich und beginnt zu sprechen. Wenn Sie das nicht möchten, reagieren Sie sofort! Machen Sie eine Handbewegung, die „Halt-Stopp!“ signalisiert. Und wenn Sie noch eins draufsetzen wollen, greifen Sie einfach zum Telefonhörer und ignorieren Sie den Eindringling.
  3. Bescheidenheit: Eine Frau in leitender Position beginnt morgens als Erste um 7 Uhr mit ihrem Dienst und beendet ihren Tag/Abend um 22 Uhr. Ihre fachlichen Ergebnisse sind perfekt, aber sie kommuniziert ihre Leistung nicht. Fangen Sie sofort damit an! Denn wenn Sie es nicht tun, tut es keiner!!!! Der männliche Kollege, der weniger Ergebnisse vorweisen kann, redet in der Regel mehr über seine Arbeit. Blöd gelaufen für Sie.
  4. Chefin: Eine Chefin rennt nicht, sie lässt rennen. Dann wird sie auch von Männern ernst genommen.

Und zum Schluss möchte ich Ihnen noch erzählen, dass Herrn Modler im Rahmen seiner Tätigkeit aufgefallen war, wie unterschiedlich sich Frauen und Männer verhalten. Und weil sich das Verhalten Jahr für Jahr wiederholte, machte er diesen Unterschied im beruflichen Kontext zur Methode.

Im Training wird den Damen ein Sparringspartner zur Verfügung gestellt, an dem sie verschiedene Handlungsalternativen austesten können. Der Sparringspartner muss nur zwei Dinge erfüllen: Er muss Mann sein und sich artikulieren können. Es ist ganz ohne Belang, welches Alter, welchen Beruf oder welche Vorkenntnisse er hat. Es reicht, Mann zu sein.

Überlegen Sie schon, wo Sie einen Sparringspartner herbekommen? Suchen Sie sich bloß keinen, der zu nett ist!

Ich schließe mit einer privaten Brigitte-Jülich-Weisheit: Wer Pausen und Stille aushalten kann, wirkt viel souveräner, als er eigentlich ist. Auch schon mal ein Anfang.

Achten Sie auf sich und Ihre Wirkung,
wünscht Brigitte Jülich
www.erfolgorange.de

Brigitte Jülich – Erfolg Orange
Erfolgscoach, Psychotherapeutin, Klosterreisen
Kolmarer Straße 8
44139 Dortmund
E-Mail: [email protected]

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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