Ab dem 14.2.13 gibt es Currywurst bei McDonalds – Vergleich mit Burger King…

Eva Ihnenfeldt: Erst dachte ich wir hätten schon den 1. April – doch tatsächlich stimmte die Meldung vom 5. Februar 2013 in den Zeitungen: Bald gibt es Currywurst bei McDonalds – für 2,99 Euro inklusive Brötchen. Zunächst sechs Wochen lang in allen 1.415 Filialen des Landes – dann sieht man weiter. Lieferant der Würste ist der Präsident des FC Bayern München: Uli Hoeneß. Zufällig hatte ich einen Tag zuvor im Marketingseminar an einer privaten Hochschule gemeinsam mit den Studenten die Marketingkonzepte von McDonalds und Burger King verglichen – und diese „Currywurst“ setzte dem, was uns aufgefallen war, noch die Krone auf – ob McDonalds da wirklich so schlau ist???

Bei McDonalds gibt es jetzt Currywurst

Bei McDonalds gibt es jetzt Currywurst

Ich hatte im Seminar die Studenten gefragt, welche Burger sie bevorzugen, und von den 15 jungen Männern im Kurs war nur ein Einziger dabei, der lieber zu McDonalds geht als zu Burger King, Anschließend sammelten wir Attribute zu den beiden Burgerlieferanten – und im Vergleich wurde uns klar, warum McDonalds in den letzten Jahren so sehr an Sympathie  eingebüßt hat.

Burger King wirbt mit der Philosophie von Lagerfeuer, Cowboys, Abenteuer und Männlichkeit. Die Produkte sind „ehrlich“, das Fleisch über offenem Feuer gebraten, der Gast ist  auf Augenhöhe. Viele versteckte Rabattaktionen fördern den Spieltrieb und die Freude am Entdecken, Weitersagen und Teilen.

McDonalds wirbt mit immer neuen Produkten – Spitzenköche aus Bayern und anderen Regionen kreieren Burger mit eigenwilligen Zutaten. Man vermittelt den Eindruck, alle Zielgruppen erreichen zu wollen – von der Familie mit kleinen Kindern bis zu Gourmets, die normalerweise in teuren Restaurants speisen. Die Currywurst mit dem FC Bayern München Flair ist da nur ein weiteres „Highlight“ in einer Serie. Außerdem hat McDonalds seine Corporate Identity überarbeitet – aus rot wurde grün, es wird kommuniziert, man arbeite umweltbewusst und politisch korrekt.

Was passiert? Kinder finden McDonalds besser – ganz klar, schon wegen der Spielzeuge. Doch sobald sie in das Alter kommen, in dem sie mit Freunden allein Burger essen gehen, wird McDonalds so „peinlich“ wie ein Kinderspielplatz, man möchte ja nicht mehr für kindlich gehalten werden! Also wenden sich Jugendliche ab und besetzen ihre eigene Nische: Bei Burger King sind sie von Familien mit Kindern verschont.

Ältere Menschen sind weniger die Zielgruppe von Burgerrestaurants als Jugendliche. Sicher wird es viele geben, die mal einen der Spezial-Burger probieren – doch selten kann das Produkt die Versprechen erfüllen, die durch die aufwändige Werbung geschmacklich gegeben wurden. Und eins der Haupteinkaufsargumente: „Es schmeckt immer und zuverlässig überall gleich“ wird völlig unberücksichtigt gelassen. Grünen-Wähler hingegen kann man kaum durch ein auf „grün“ gestyltes Logo überzeugen, allein die Vorstellung ist absurd. McDonalds ist und bleibt für Umweltbewusste ein Feindbild.

Wir haben viel gelernt aus diesem spannenden Vergleich. „Am Anfang steht das Wort“ steht schon in der Bibel, und tatsächlich ist die Art der Kommunikation DER Erfolgsfaktor, je austauschbarer ein Produkt ist. Mein Tipp: Fokussieren Sie sich lieber markant auf einen Zielgruppe als zu versuchen, es jedem recht zu machen – McDonalds sei uns eine Lehre…

 

 

Eva Ihnenfeldt: Superhelden-Coaching – Deine Traumwelt, Deine Kraft Was wäre, wenn wir dank Streaming, YouTube und Social Media unsere eigenen Interpretationswelten bauen? Abseits von Religionen und Ideologien als Regisseure unserer Realität – selbstbestimmt mit Bedeutung gefüllt? Das ist mein Job: Gemeinsam mit meinen Klienten gestalten wir ihre Realität neu – nicht Fakten entscheiden, sondern die selbstgewählten Interpretationen. So können meine Klienten erkennen, wie großartig sie sind. Die Superhelden-Transformation In meiner Kindheit wurde ich zur Superheldin, um zu überleben. Fantasie rettete mich: unsichtbare Gefährten, Zauberwelten, starke Vorbilder aus dem Fernsehen – mutig, selbstbewusst, unregierbar. Als Einzelkind träumte, malte, schrieb und spielte ich mir ein emanzipiertes Leben mit meinen Barbies zurecht. Ab der Pubertät wurde ich meine eigene Superheldin: halb Heilige, halb Rebellin – mal Mary Poppins, mal Cruella de Vil. In der prozessorientierten Psychologie heißt das: Traumwelten aufbauen. Mein Coaching Heute baue ich mit Klienten Superhelden-Traumwelten. Als „heilige Verbrecherin“ gehe ich auf Augenhöhe: Ich antworte offen auf ihre Fragen zu meinem Leben und zeige Wege in ihre einzigartige Großartigkeit. Erfahrung zeigt: Nicht Geld, Macht oder Liebe machen glücklich – sondern die Überzeugung, ein fantastischer Superheld zu sein. Ob Soldat, Mutter oder Rebellin: Erkenne Deine Kraft, handle danach. Wie wir arbeiten Wir tauchen wie Alice im Wunderland in Deine persönliche Realität: spüren Abenteuer aus, wachsen durch selbstbestimmte Entscheidungen. Formate (Videocalls fallen weg – die schaffen künstliche Distanz) Telefon (mit Protokoll) WhatsApp-Chat Persönliches Treffen (z. B. Café) Honorar Frei vereinbart im Erstgespräch – passend zu Deiner Situation. Bereit für Deine Superhelden-Geschichte? Lass uns starten!

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