Home / Management / Neue Google+-Funktion: Benachrichtungen für Kreise einstellen

Christian Spließ, Social Media Storyteller: Die neue Google+-Funktion sorgt für ein noch gezielteres Management der Kreise. Allerdings hat Google diese Funktion etwas versteckt.

Neben der Laustärkefunktion, die bestimmt wie oft Beiträge von einem Kreis im Stream erscheinen, gibt es noch eine Möglichkeit die Kreise zu managen: Man kann jetzt dezidiert festlegen, von welchen Kreisen und von welchen Personen man Benachrichtungen empfangen möchte. Damit überträgt Google+ die Gruppenfunktionalität ein wenig in den eigenen Dienst – Firmen, die eigene Kreise für die Planung von Projekten anlegen könnten diese neue Funktion zur Kommunikation untereinander nutzen. Google selbst gibt als Beispiel an, dass „man benachrichtigt werden möchte, wenn jemand Sie erwähnt, aber Sie werden auch von vielen entfernteren Bekannten erwähnt. Indem Sie eingrenzen, wer Ihnen Benachrichtigungen senden kann, werden Sie nur über die Erwähnungen von Personen informiert, von denen Sie auch wirklich hören möchten.“ Allerdings könnte man in diesem Fall auch die betreffende Person einfach blockieren.

Die Anleitung ist etwas missverständlich und deswegen sind die Einstellungsfunktionen für die neue Funktion nicht gerade auf den ersten Blick zu finden. Wer sich in Google+ eingeloggt hat und den Stream-Button klickt, wird erstmal nach dem Menüpunkt „Einstellungen“ verzweifelt Ausschau halten. Google meint aber damit das Zahnradsymbol in der oberen Leiste, direkt neben dem Avatar-Bild. Es geht auch wenn man auf das Avatar-Bild klickt. Dann kommt man über die „Kontoeinstellungen – Kontoübersicht – Google+“ weiter. Das ist durchaus sinnvoll, denn man sollte auch regelmäßig nachschauen welche Einstellungen generell im eigenen Konto vorhanden sind. Könnte ja sein, dass eine Applikation sich da eingenistet hat, die man nicht haben möchte. Wie von Google+ schon bekannt, kann man in den Benachrichtigungen öffentliche, erweiterte und eigene Kreise einstellen. Die Option „Nur für mich“ kommt dazu und zudem kann man zielgenau die Person angeben, der man eine Berechtigung erteilt. Fürs Gruppenmanagement sollte man sich die Funktion einmal anschauen – allerdings ist man dafür bei Facebook momentan noch besser aufgehoben. Wenn man denn dies möchte.

Über Christian Spliess

Der selbstständige Journalist und Social Media Redakteur Christian Spließ begleitet Unternehmen und Organisationen bei der erfolgreichen Umsetzung von Social Media Kampagnen. Christian Spließ ist einer der Social Influencer in NRW - vor allem über Twitter und Facebook.

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