Studie: Mehr als die Hälfte der jungen Führungskräfte leiden an Burnout

In 25 Ländern wurden mehr als 15.000 Arbeitnehmer und Führungskräfte befragt – die Ergebnisse zeigen, dass 54 Prozent der jungen Führungskräfte an Burnout leiden. 67 Prozent leiden zusätzlich daran, dass ihr Kummer anscheinend keine Rolle spielt. „Mentale Gesundheit“ scheint nichts zu sein, was Vorgesetzte bzw. Arbeitgeber interessiert. (DerStandard vom 21.09.21)

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay 

In den letzten zwölf Monaten hat sich bei drei von zehn abhängig Beschäftigten der Gesundheitszustand verschlechtert, so die Umfrageergebnisse. Auch wenn Statistiken immer mit Vorsicht zu genießen sind (cui bono?) stimmen die Ergebnisse sicher mit dem überein, was viele von uns ebenfalls erfahren. Homeoffice führt zu Einsamkeit und Vereinzelung im sozialen System, der mangelnde Austausch mit Kollegen fördern Misstrauen und Selbstzweifel. Bin ich effizient genug? Was halten meine Kollegen und Vorgesetzten von mir? Wie kann ich von meinen Mitarbeitern die bestmögliche Leistung einfordern, damit ich mit guten Zahlen überzeuge? Was eigentlich wird alles gemessen, gewogen, verglichen und für „zu leicht befunden“?

Pausen sind wichtig, Smalltalk ist wichtig, und vor Allem Vertrauen und ein hoher Selbstwert sind wichtig. Die Bindung an die Arbeitsstätte sinkt durch hybride Arbeitsmodelle, ebenso die Motivation und die Zuversicht, im Unternehmen eine aussichtsreiche Zukunft erwarten zu können. Der Umfrage nach ziehen fast zwei von fünf der Befragten einen Berufswechsel in Erwägung. Mitmenschlichkeit und das Gefühl, eine Betriebs-Familie zu sein, sinken rasant seit der Corona-Krise.

Ob es je wieder so sein kann wie vor dem Auftreten des Virus, ist fraglich. Doch wer weiß wofür es gut ist: Sich selbst zu reflektieren und sich bewusst zu werden über das, was Beruf und Arbeit vorweisen müssen, um gesund und zukunftsweisend zu sein, lohnt sich. Und eine Lösung gibt es immer – auch wenn es ein schwieriges Rätsel ist…

Seit fast zwanzig Jahren auf der "freien Wildbahn" hat Eva Ihnenfeldt sowohl 2004 eine eingetragene Genossenschaft für Existenzgründer gegründet als auch 2011 eine Akademie für die Ausbildung von Social Media Unternehmenden. Lange Zeit war sie Dozentin und Trainerin für Marketing, Kommunikation und Social Media. Heute arbeitet sie als Coach für Menschen im beruflichen Wandel. Ihre Stärke ist es, IST-Situationen zu akzeptieren, Visionen zu erkennen und gemeinsam mit ihren Klienten Strategien zu entwickeln, die sich auch in der Praxis bewähren. Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: [email protected]

steadynews.de

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