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Was würde ich tun, wenn alles möglich wäre? 0

Wie schon letzten Sonntag begonnen, möchte ich mit Euch teilen, wie ich gerade – dank der Begleitung dieses sehr renommierten Management-Lehr-Coach, an meiner Persönlichkeitsentwicklung arbeite. Allerdings werde ich in die Meta-Ebene wechseln müssen. Es ist einfach zu riskant, konkret zu berichten (was ich schade finde, aber ich habe gemerkt, dass Experten ein wenig Stalkern gleichen können). Also sorry, liebe Coaches da draußen, Ihr werdet hier nicht finden, was Eure Sucht befriedigt, Eure eigenen Glaubenssätze zu bestätigen – nicht bös gemeint 🙂 … Also: Was würde ich tun, wenn ich täte, was ich mal Liebsten tue?

Was würde ich tun, wenn alles möglich wäre?

Jeder Mensch hat Glaubenssätze, die tief eingegraben die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit behindern. Manchmal

Supervision Setting bei Bernhard Juchniewicz in Heiligenhaus (zwischen Velbert, Essen-Kettwig und Düsseldorf)

machen diese Glaubenssätze auch krank: Körper, Seele und Geist wehren sich gegen die Sklaverei der Glaubenssätze und verweigern ihren reibungslosen Dienst. Doch auch wenn sich alles ok anfühlt, weil weder körperliche noch seelische Gebrechen Leidensdruck erzeugen, lohnt es sich, diese Glaubenssätze auszugraben und die Persönlichkeit aus der Knechtschaft zu befreien.

Wenn es wirklich das Ziel ist, genau so zu leben, wie wir am allerliebsten leben möchten, haben wir doch logischerweise den Wunsch, fremdbestimmte Glaubenssätze zu erlösen nicht wahr?

Und wenn wir es nicht wagen das Größtmögliche zu träumen und zu wagen, haben wir noch nicht genug Kraft und Mut, diese fesselnden Glaubenssätze aus dem Unterbewusstsein zu holen und mit ihnen auf der Jakobsleiter zu ringen nicht wahr?

Doch wie sollen wir weiter aufsteigen auf dieser Leiter, die Himmel und Erde verbindet, wenn unsere Glaubenssätze den Aufstieg zu dem, „was wir wirklich sind und was wir wirklich tun möchten“ , gleich Verbotsschildern absperren?

Ich selbst kenne es gut, aus den vielen Enttäuschungen und Denkzetteln heraus lieber gefahrlose, breitere Wege zu wählen. Unschuldig und naiv wie ein Kind Sprosse um Sprosse der geländerlosen Leiter hochzusteigen, einfach nur aus Neugierde und Sehnsucht? Ne, der Absturz könnte zu schmerzhaft sein. Heiße Herdplatten anfassen ist was für Narren. Lieber lernen aus den Verletzungen und Verlusten und lieber mich mit weniger begnügen. „Was wir nicht bekommen, haben wir auch nicht gewollt“ lässt besser schlafen als unerfüllte Träume nach – na nach was denn? Alles nur Ego, alles nur Luxus…. 😉

Was würde ich tun, wenn alles möglich wäre?

Noch lange bin ich nicht da, dass ich klar sagen kann, was ich verändern und wie ich am allerallerliebsten leben möchte. Zunächst geht es darum, meinen Glaubenssätzen offen und furchtlos ins Auge zu schauen. Denn alles Tun, alles Verhalten, alle Wünsche und alle Pläne, alles ist beeinflusst durch diese sichtversperrenden Glaubenssätze. Wer weiß, wer ich bin, wenn ich sie aufgelöst habe? Ich bin gespannt.

Dank meines freundlichen Coaches (und dem, was wunderbarerweise drumherum in meinem Leben gerade passiert) lerne ich, frei zu werden davon. Geduld und Demut sind meine Schlüssel dafür (seufz). Und dann gucken wir mal, was dann passiert.

Was bleibt von einer Eva, wenn sie sich weiter Sprosse um Sprosse auf der Jakobsleiter vorwärtsbewegt? Wird der liebe Gott höchstpersönlich ihr den Weg verweigern und sie verstoßen, weil sie es nicht wert ist? Ist sie es nicht wert, so zu leben, wie sie sich eigentlich zu leben wünscht? Man darf gespannt sein – nächsten Sonntag geht es weiter 🙂

Bodo Wartke singt: Was wäre, wenn wir nur noch Dinge tun, die wir wirklich gerne tun? Nur noch aus Liebe handeln? Was wäre dann?

Über Eva Ihnenfeldt

Als Expertin für Social Media Marketing berät und begleitet Eva Ihnenfeldt Unternehmen und Organisationen bei der Entwicklung von Social Media Strategien - und übernimmt als Dozentin Lehraufträge für Hochschulen, Kammern und andere Bildungsträger. Eva Ihnenfeldt - Mobil: 0176 80528749 - E-Mail: e.ihnenfeldt@gmail.com

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